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  1. #106
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    AW: Vorgänger und Nachfolger

    Die neuen die reiche ich noch nach ... !!!

    ~Thread Zusammenfassung vom … 2006~

    Hier sind nun alle Beiträge, die in den letzten Tagen/Wochen erstellt wurden, zusammengetragen. Die jeweiligen Beiträge des User’s, werden verlinkt, und könne so sich vereinzelt angeschaut werden ... so muss man sich nicht die Mühe machen, und seinen oder einen anderen Post erst suchen, was ja auch die nötige Zeit kosten würde!

    >>>Chai Xianghua
    Grandia
    Resident Evil Gaiden
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    >>>Darth-Revan
    Knights of the Old Republic

    >>>JAG THE GEMINI
    Soul Calibur

    >>>jumania
    Splinter Cell
    Soul Calibur
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    >>>Sonyblack12
    Devil May Cry
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    >>>TormentorCIP
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    Geändert von TormentorCIP (17.04.2006 um 12:07 Uhr)

  2. #107
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    AW: Vorgänger und Nachfolger

    ~Double-Post~

    ~@jumania...~

    ...meine nächsten Projekte?! Das sind God of War I. und II. ... wobei ich bei dem Bericht auch erst warten muß!
    Dann wäre da auch noch Rallisport Challenge, der auch schon in der Vollendung ist ... und ebenfalls Shenmue.

    Das sind meine Berichte die erst folgen werden...

  3. #108
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    AW: User - Review Thread (Post No. I. beachten)

    ~Tripler...~

    ~Rallisport Challenge 2~

    Zeitgleich zum Release der X-Box starte Entwickler Digital Illusions sozusagen voll durch und begeisterte Rennspielfans mit “Rallisport Challenge“. Vorerst exklusiv für Microsofts Daddelkiste (später auch für PC) überzeugte der Mix aus Arcade und Rallye-Simulation sowohl grafisch als auch spielerisch und verdeutlichte, was die Xbox-Hardware zu leisten vermochte. Trotz des Erfolgs von “Rallisport Challenge“ ließ sich die Spieleschmiede stolze 2 Jahre Zeit, um einen Nachfolger zu produzieren, der den ersten Teil konsequent weiterführen und zusätzlich noch Mehrspieler-Fahrten via X-Box-Live bieten sollte. Nun ist “Rallisport Challenge 2“ erhältlich und die erste Frage stellt sich sofort: Kann der Titel an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen?

    Schon zu Beginn fällt auf, dass sämtliche Menüs einer Generalüberholung unterzogen wurden, alles wirkt nun übersichtlicher, einfacher und logischer, ebenso gehören die abgehackten Menü-Wechsel des Vorgängers der Vergangenheit an. Nach der Erstellung eines neuen Benutzerprofils kann es sofort losgehen. Neben den obligatorischen Zeitfahrten und Einzelrennen, bei denen man auf Bestzeitjagd gehen oder zur Übung auf einer freigeschalteten Rennstrecke üben kann, spielt im Singleplayer-Modus vor allem die Karriere die wichtigste Rolle. Hierbei kämpft man sich mit seinen Wagen von Strecke zu Strecke, in Abhängigkeit der eigenen Platzierung werden Punkte gesammelt, die wiederum neue Veranstaltungsklassen, Fahrzeuge oder Strecken für die Einzelrennen frei schalten.

    Vier verschiedene Karriere-Modi stehen zur Auswahl...
    • Im Amateur-Modus müssen insgesamt 21 Wettbewerbe erfolgreich absolviert werden, um die C-Klasse-Lizenz zu erhalten, im Profi-Modus sind es bereits 36 Veranstaltungen in der B-Klasse und wagt man sich an den Meistermodus, dürfen 48 Rennen in der A-Klasse bewältigt werden. Für wahre Fahrmeister winkt der Superlative-Modus, dieser wird jedoch erst später freigeschaltet und bietet extrem lange Strecken, die gut und gerne einmal 20km lang sein können.

    Hat der unerfahrene Möchtgern-Rennfahrer nun z.B. die Amateur-Karriere gestartet, so darf ein Teil der Veranstaltungen nach Belieben absolviert werden, die Reihenfolge ist dabei unter Umständen egal. Eine Art “Baumstruktur“ zeigt an, welche Rennveranstaltung gemeistert werden muss, um eine nächste frei zu schalten. Besonders in den schwierigeren Karrieren können somit unterschiedliche Wege zum Erfolg führen. Weiterhin gibt es für jedes Rennen eine bestimmte Punktzahl, maximal winken 20 Punkte pro Wettbewerb, wenn man als Erster die Ziellinie erreicht oder die Gegner erfolgreich abgehängt hat. Theoretisch müssen allerdings nicht alle Veranstaltungen beendet oder befahren werden, um eine Karriere zu gewinnen.

    Eine Veranstaltung wiederum beschränkt sich natürlich nicht nur auf normales Fahren auf dem Lande, sondern unterteilt sich in verschiedene Rennarten. Neben einem klassischen Kontrollpunkt-Rennen, bei dem der virtuelle Beifahrer Tipps bei Kurven, Kehren oder Hindernissen gibt, steht auch eine völlig neue Art zur Verfügung, die der erste “Rallisport Challenge“-Teil nicht bot. Im sogenannten Crossover fährt man gegen einen Computergegner auf einem Parallel-Rundkurs um die Wette, nach jeder Runde wird die Streckenseite gewechselt. Weiterhin gesellen sich Bergfahrten, Eis-Rennen und Gelände-Rallyes hinzu, natürlich werden einige Arten miteinander kombiniert oder man absolviert in der Nacht eine Eis-Strecke. Während bei den Bergfahrten, dem Crossover und der normalen Rallye alleine gegen die Zeit gefahren wird, tritt man in der Gelände- und Eis- Rallye gegen KI-gesteuerte Rennwagen an.

    Ganze sieben verschiedene Szenarien bietet “Rallisport Challenge 2“. Innerhalb der vielfältigen Wettbewerbe darf der Spieler in Monte Carlo, dem eisigen Schweden, in Kanada, Großbritannien, USA, Argentinien oder Australien über Stock und Stein rasen. Apropos ... natürlich gibt es auch unterschiedliche Bodenbeläge wie Schlamm, Schnee, Sand oder Asphalt. Meist werden die passenden Reifen zwar automatisch ausgewählt, ambitionierte Spieler können diese vor Beginn der Veranstaltung ihren eigenen Bedürfnissen anpassen, genauso ist es auch möglich, den Wagen technisch zu tunen, indem die Schaltung auf manuell umgestellt, die Lenkung oder Getriebeübersetzung verändert oder die Bremsstärke sowie Balance angepasst wird. Kennt man die zu fahrende Strecke bereits gut, lohnt es sich wohlmöglich auch, die Fahrzeugaufhängung unter Berücksichtigung der Straßenverhältnisse zu ändern. Ideal ist das “Herumspielen“ am Auto zwischen den Ladepausen angesiedelt, so dass man vor Beginn der Strecke noch in Ruhe Einstellungen vornehmen kann oder die passende Hintergrundmusik wählt. Hier kann zudem ein eigener Soundtrack verwendet werden, der sich auf der Xbox-Festplatte befindet.

    Stolze 91 Strecken stehen zur Verfügung, die sich auf den ersten Blick natürlich teilweise recht ähnlich sind. Dies liegt allerdings daran, dass einem Landschaftstyp verschiedene Strecken zugeordnet sind, die wiederum unter bestimmten Witterungsbedingungen befahren werden müssen. Neben den bereits erwähnten, neu hinzugekommenen Nachtfahrten, die außer den eigenen Fahrzeug-Scheinwerfern kaum zusätzliche Straßenbeleuchtung bieten und ein Rennen äußerst erschweren, gesellen sich Regen, Schneefall und Nebel hinzu, auf die man entsprechend vorbereitet sein sollte.

    Den größten Reiz eines Autorennens macht natürlich das Freispielen neuer Fahrzeuge und Strecken aus. Selbstverständlich geizt Entwickler “Digital Illusions“ nicht mit Boni, doch neue Mobile und Gelände müssen sich wahrlich erkämpft werden. In den jeweiligen Karriere-Modi wird zu jedem Wettbewerb angezeigt, was nach erfolgreichem Absolvieren der Veranstaltung als Geschenk winkt. Hauptsächlich im Profi- und Meister-Modus warten die begehrten Objekte. Wer allerdings alle 43 Fahrzeuge, die in sieben unterschiedliche Klassen (Rallye 1, Rallye 2, Gelände-Rallye, Klassische Wagen, Gruppe B, Eis- und Berg- Rennen) unterteilt sind, in seinem Fuhrpark wiederfinden möchte, muss einen Großteil der Strecken wirklich durchgespielt haben ... stundenlanger Spielspaß ist hier im Vorfeld schon sicher, vorausgesetzt man zählt sich zu den Jägern und Sammlern?!

    Erstmals haben X-Box-Live-Spieler die Möglichkeit, “Rallisport Challenge 2“ auch über den Microsoft-Onlineservice zu zocken. Während man als Einzelspieler online die Ranglisten für Zeiten und gesammelte Punkte aktualisieren oder überbieten sowie sich Ghostfahrer der schnellsten Online-Raser auf die heimische X-Box laden kann, stehen natürlich auch vollwertige Online-Mehrspieler-Modi bereit. Bis zu 16 Spieler können gleichzeitig gegeneinander antreten, wobei hier Abstriche bei den Rennwagen in Kauf genommen werden müssen. Aufgrund der wahrscheinlich zu schmalen Bandbreite erhält man hierbei keine Kollisionsabfrage bzw. Schadensmodell, stattdessen werden die anderen menschlichen Fahrer in Form von Gittermodellen optisch angedeutet. Wer auf Schrammen am Auto nicht verzichten mag, begnügt sich mit 4-Spieler-Rennen, denn nur hier werden alle Details eingeblendet. Verschiedene Wettkämpfe wie “Jeder gegen Jeden“ oder “Einzel-Eliminierung“(Der Verlierer eines Rennen scheidet aus bis nur noch ein Fahrer übrig ist) stehen hierbei zur Verfügung. Besitzt man Xbox-Live nicht, möchte man aber trotzdem nicht alleine spielen, so können alternativ Rennen an einem TV-Gerät für maximal vier Spieler (Splitscreen) oder SystemLink für höchstens 16 Spieler gewählt werden.
    War “Rallisport Challenge“ vor Jahren eine wahre Augenfreude, so legt der zweite Teil noch eins drauf...
    • Abwechslungsreichere Szenarien, die den Fahrer durch Schlamm und über Berge führt. Besonders dem grandiosen Streckendesign sowie der äußerst liebevollen Gestaltung ist es zu verdanken, dass “Rallisport Challenge 2“ zumindest im Konsolenbereich fast schon das Maß aller grafischen Dinge darstellt. Bisher habe ich noch kein Rennspiel gesehen, was so “verschwenderisch“ mit Bump Mapping-Effekten, Echtzeit-Enviroment-Mapping auf den Karossen und Texturen an den Fahrzeugen umgeht. Die Landschaften könnten ohne weiteres real existieren und besonders in den abspeicherbaren Replays wird deutlich, dass “Digital Illusions“ die X-Box-Hardware perfekt beherrscht. Im Singleplayer-Part des Spiels leistet sich “Rallisport Challenge 2“ keine Schwächen, Slowdowns sind für normalsterbliche Spieler kaum feststellbar, die tollen Wettereffekte wie Schnee, Regen oder Nebel lassen die ungemütliche Atmosphäre fast schon ins eigene Wohnzimmer kommen. Besonders die Bergauf-Fahrten mit engen Kurven und großen Höhenunterschieden lassen ein fast schon mulmiges Gefühl aufkommen. Großartig! Am Streckenrand stehen häufig winkende Menschen, von Zeit zu Zeit müssen auf der Straße sitzende Vögel “verscheucht“ werden. Nur an einigen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr “Leben“ auf und an der Fahrbahn gewünscht.
      Ein weiteres Highlight sind sämtliche Wagen mit ihrem Schadensmodell. Konnte der Detailgrad der Fahrzeuge gegenüber dem Vorgänger noch einmal kräftig zulegen, so ist das Schadensmodell sicherlich das Beste, was aktuell ein Rennspiel zu bieten hat. Es hat den Anschein, als könne der eigene Wagen in sämtliche Einzelteile zerlegt werden, verbogene Stoßstangen, demolierte Scheiben und eingebeulte Karossen wirken ausgesprochen realistisch. Selbstverständlich hinterlässt die Zerstörung der “Außenhülle“ auch Schäden bei der Funktionsweise des Mobiles. Hinzu kommt, dass der Wagen z.B. bei der Fahrt durch Schnee oder Matsch entsprechend verschmutzt wird oder starken Staub aufwirbelt.

    Offenbar scheint die X-Box allerdings im Mehrspieler-Modus bzw. bei direkten Fahrten gegen Computergegner an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu geraten. So muss man sich mit einer teils geringeren Texturenanzahl sowie fehlenden Echtzeitschatten begnügen. In rasanten Rennen fällt dies jedoch nicht wirklich negativ auf. Insgesamt erkennt man bei “Rallisport Challenge 2“ eine deutliche Weiterentwicklung ... abwechslungsreichere Landschaften, fast immer angenehme 60fps(Bildwiederholungsrate), zeitgemäße 3D-Effekte und ein perfektes Schadensmodell machen dieses Rennspiel zumindest grafisch zum Referenzprodukt auf der X-Box. Wer allerdings mit aller Gewalt eine Schwäche sucht, wird bei den Nachtrennen fündig. Besonders in den späteren Karriere-Modi kann auf der zu befahrenen Strecke kaum etwas erkannt werden, Kurven werden zu spät entdeckt und gesellt sich dann noch eine eisige Fahrbahn hinzu, wird einem der Spielspaß etwas verdorben. In aller größter Not stellt man das TV-Gerät einfach heller, dann klappt es auch mit den Nachtfahrten. Neu ist übrigens eine zusätzliche Kameraperspektive ... neben den bekannten zwei Außenansichten sowie den Kameras über der Motorhaube bzw. an der Stoßstange gibt es jetzt endlich eine Cockpit-Darstellung, die allerdings keine fahrzeugtypischen Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser bieten. Für realistisches Rallye-Feeling bietet sich diese Perspektive jedoch perfekt an.

    Neben der bereits erwähnten Möglichkeit, einen eigenen Soundtrack während des Spiels abspielen zu lassen, darf man sich natürlich auch die sehr elektronischen Melodien antun. Diese sind durchaus gelungen, fallen aber während der Rennen nicht außergewöhnlich auf. Für einen arcadelastigen Renntitel ist dies auch sinnvoll, denn hier sind die Motorengeräusche ohnehin wichtiger. Diese klingen gegenüber dem Vorgänger nun deutlich kräftiger und ertönen Dank DD5.1 auch stimmig bzw. direktional aus allen Boxen. Die Stimme des Kopiloten scheint sich auf den ersten Blick kaum verändert zu haben, wie immer gibt dieser (auf deutsch) hilfreiche Tipps. Im Optionsmenü kann zudem entschieden werden, um man einfache oder fortgeschrittene Ratschläge erhalten möchte. Bei zweitgenannten erfährt der Spieler z.B., wie scharf eine Kurve genau ist.

    Die arcadelastige Steuerung des Vorgängers wurde nur marginal verfeinert. Wie schon der erste Teil verliert “Rallisport Challenge 2“ recht schnell seinen Simulationsanspruch. Dies erkennt man z.B. bei Anfahrten an einer Steigung oder bei der Fahrt um Kurven. Stattdessen wurde äußerst viel Wert auf intuitive und einfache Bedienung gelegt, auch Einsteiger werden sich über schnell erlernbare Kurvendrifts freuen. Auf eisigen Straßen dagegen rutscht das Fahrzeug leider etwas zu sehr, so dass es viel Übung und Geschick voraussetzt, um eine Strecke als Sieger zu beenden. Insgesamt aber kann die Steuerung fast immer überzeugen, der fair ansteigende Schwierigkeitsgrad ermöglicht es, spielerisch mit der Kontrolle des Wagens vertraut zu werden.

    Fazit:
    “Rallisport Challenge 2“ besitzt alles, was ich von einem richtig guten Rennspiel erwarte! Geniale Grafik, zahlreiche Strecken mit schöner Landschaft, viele Autos und eine angemessene Herausforderung. Um ehrlich zu sein ... Ich bin ein Rennspiel-Fanatiker, doch “Rallisport Challenge“ ist seit dem grandiosen und nach wie vor tollen ersten Teil eine ganz klare Ausnahme. Was Digital Illusions für Liebe in die Landschafts- und Streckengestaltung investiert hat, sucht einfach ihresgleichen. Ebenso beherrscht die schwedische Spieleschmiede die X-Box-Hardware so gut, dass man aus Spielersicht einfach nur begeistert sein kann. Die Replays sind umwerfend und die Wald- sowie Schnee- Landschaften ein Fest fürs Auge. Hardcore-Spieler könnten den niedrigen Schwierigkeitsgrad anfänglich kritisieren, doch Gelegenheitsspieler oder Genre-Neulinge werden die faire Herausforderung in der Amateur-Meisterschaft zu schätzen wissen. Spätestens im Meister-Modus werden auch erfahrene Rennfahrer nicht meckern können, z.B. dann, wenn man mal “lächerliche“ 10km auf einer Eisstrecke fahren darf. Ebenso steigt die KI der anderen Fahrer stetig an, so dass es keine Leichtigkeit wird, den ersten Platz für sich zu behaupten. Kritikpunkte gibt es natürlich auch, dies sind zum einen die zwar real nachempfundenen aber zu dunklen Nachtfahrten, zum anderen die leider nicht veränderbaren Witterungsbedingungen. Man ist leider immer auf die Vorgaben der Entwickler angewiesen, auch in einem normalen Einzelrennen kann z.B. Nebel oder Regen nicht deaktiviert werden. Simulationsfreunde wird zudem das arcadelastige Spielprinzip etwas missfallen, doch mit “Rallisport Challenge 2“ wären sie ohnehin nur begrenzt gut beraten. Wer beim ersten Teil der Serie den Online-Mehrspieler-Modus schmerzlichst vermisst hat, wird sich über diesen im Sequel besonders freuen ... Online-Ranglisten, downloadbare Ghost-Driver, Duelle für bis zu 16 Spieler sowie unterhaltsame 4-Spieler-Variationen begeistern für längere Zeit. Zuvor übt man offline und schaltet die über 40 Fahrzeuge und die mehr als 90 verschiedenen Strecken frei ... das Bonussystem motiviert alleine schon für etliche Stunden. Ich kann “Rallisport Challenge 2“ nur wärmstens empfehlen, das Spiel ist grafisch eine Wucht, spielerisch einsteigerfreundlich und inhaltlich sehr umfangreich. Was will man mehr?
    Aber zu dem Vorgänger kann man auch nur eines sagen ... denn ich ich muss ihn hier auch nicht mehr erwehnen, denn die Verbesserungen, die beziehen sich wirklich auf den Nachfolger, der den Vorgänger vergessen macht.

    Die ersten richtigen Verbesserungen, die machte man auch erst mit dem Nachfolger. Denn die Steuerung und die Grafik wurde verfeinert, wie man auch erlesen kann, und auch die Schwächen die das Game hatte, wurden vollkommen behoben und ausgemerzt!
    In der für damaligen Zeit, hervorragenden Modellierung der Fahrzeuge, muss man auch sagen, das es sich um nicht wirklich “lebensechte“ Marken hielt ... die Fahrzeuge existieren zwar auch im realen Leben, doch waren die Lizenzen nicht vorhanden, so gab es einen Opel der aber auch kein Erkennungsmerkmal hatte.
    Geändert von TormentorCIP (26.03.2010 um 15:23 Uhr)

  4. #109
    die Flatrate muss sich lohnen Avatar von jumania
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    AW: User Review - Thread (Post No. I. beachten)

    jetzt wirds mal zeit Bericht zu hyper dimension Nummer 42

    Published by Bandai
    Release Date: Japan Only
    Wie die nummer schon sagt gab es in japan ne menge dragonball games im gegensatz zu schland. aber ich hab damals keine mühen und kosten gescheut des game mir von einem kollegen einschiffen zu lassen nätürlich mit fire bird converter. die hüllen der japsen sehen ein wennig anders aus, sie sind länger als die europa verpackungen, und die werbung vom damaligen spielzeug hat so geschickt.na ja des zu vorgeschichte

    Inhalt des Spiels:
    In dem Spiel geht es darum seine Gegner in der reihenfolge wie in der dazugehörigen Serie Dragonball Z zu besiegen. Die Macher des Spiels haben allerdings nicht alle Gegner ins Spiel gebracht, denn es fehlen unter anderem die Cyborgs. Wenn man gegen einen Gegner verliert kann man von seinem Freund Krillin eine magische Bohne essen, von der man geheilt wird (es stehen insgesamt 3 magische Bohnen zur verfügung). Man muss öfter extra verlieren, weil man manchmal nur mit einem Charackter gewinnen kann. Nach Ende des Spiels werden wie immer die Namen der Macher des Spiels angezeigt.

    story :
    einordnen chronologisch ist des game schwer.beginnt bei der freezer story aber sind eigentlich die cell spiele wobei die fusionierten charas vegetto und gotenks dabei sind die erst später in der geschichte des mangas auftreten. Die Charaktere wurden somit zeitlich vermischt, denn z.B. Freezer ist zu Zeiten von Cell oder Buu ja eigentlich schon längst tot.
    Der Story-Modus ist ebenfalls sehr interessant, da man die Geschichte, beginnend mit der Freezer-Saga, nachspielt. Je nachdem, um welchen Kampf es geht, spielt man einen anderen Charakter, wobei einige Kämpfe nicht zu gewinnen sind. Am Anfang z.B. spielt man Piccolo und kämpft gegen Freezer. Da er im Original jedoch mit Freezer nicht fertigwerden konnte, ist es auch nicht möglich, diesen Kampf zu gewinnen. Erst mit Son Goku, der als nächstes antritt, hat man eine Chance. Zwischen den Kämpfen wird die Handlung weiter beschrieben, damit man das Geschehen nachvollziehen kann, auch wenn man einige Folgen von Dragonball Z nicht gesehen hat.



    Folgende Kämpfer stehen zur Auswahl:

    Son Goku (in Super Saiyajin-Form)
    Vegeta (Super Saiyajin)
    Gotenks (die Fusion von Son Goten und Trunks)
    Vegetto (Fusion von Vegeta und Goku)
    Piccolo
    Majin Buu
    Kid Buu
    Freezer
    Son Gohan (erwachsen)
    Cell (in seiner perfekten Form)

    Steuerung:
    Die Steuerung ist einfach gehalten, es gibt zwei Schläge (wobei einer dicht dran einen Wurf auslöst), einen Tritt und den Energieball. Zudem natürlich für jeden Kämpfer Spezialattacken, von denen eine mit unten, zurück, vor + A ausgelöst wird und Attacken wie das Kamehameha von Son Goku startet.
    Mit R oder L + Y springt der Charakter kurz in den Hintergrund und greift von dort an. Des weiteren gibt es für jeden Kämpfer einen Desperation-Move, der eingesetzt werden kann, wenn die Energieleiste im roten Bereich (auf 80 oder darunter) liegt.
    Gotenks z.B. verwandelt den Gegner mit vor, zurück, unten, vor + Y in einen Ball und tritt diesen dann durch die Gegend. Als weitere Besonderheit kann man den Gegner mit vor, zurück, vor + X aus dem Bildschirm zum nächsten Hintergrund stoßen.

    Grafik:
    Es ist die 2D Grafik, das heißt man sieht alles von der Seite. Die Grafik ist nicht besonders Anspruchsvoll wobei zu beachten gilt, dass es sich hier um einen snes Titel und für diese verhältnisse sind die Effekte gelungen.

    Besonderheiten:
    Es gibt auch einen Mode in dem man sich einen Gegner wählen kann und dann nur gegen ihn kämpft (der Battle-mode). Man kann auch eine typische Attacke von einem Charackter machen (z.B. das kamehameha). Zudem gibt es noch einen Mode in dem man gegen Freunde spielen kann, was auf dem Computer leider nicht möglich ist.


    Fazit: meinung juma
    Ein gelungener beater wobei man den Story-mode relativ schnell durch hat. Der vs Mode entschädigt für die kurze Story. Etliche matches gefightet Lieblingschara klar Vegetto.
    Zu bemängeln ist , dass die Macher sich keine Mühe gegeben haben, was story und charas betrifft einige der wichtigsten Personen aus Dragonball Z fehlen. Außerdem gibt es das Spiel nicht in Deutschland zu kaufen und deshalb wird man nicht mit Freunden spielen können.Tipp
    Man kann das Spiel auch runterladen, denn mit dem Emulator kann man dieses Spiel natürlich auch auf dem PC spielen
    die ersten dragonball games hießen Super Butouden 1, 2 und 3 . Texte waren gott sein dankim menü englisch, so daß man sich die Story nicht mehr nur anhand der Bilder und Kämpfe wiedererkennen kann.
    Leider hatte ich nur den einen teil die nachfolger hab ich nie bekommen.....

    ergänzung von ptm :
    Ein paar Bemerkungen meinerseits...
    Das Game ist neben Nippon auch in Franzland erschienen, nur ohne Storymode.
    Man muss nicht mit manchen Charas verlieren, man kann. Es ist auch möglich, mit Piccolo Freezer am Anfang zu besiegen. Im Endeffekt kann man sich an einem Perfect Run versuchen...
    Der zweite "Punch" kann auch genutzt werden, um Energie-Attacken mit richtigem Timing zu neutralisieren, abgesehen von voll aufgeladenen Charge-Beams. Auch ist es möglich, Charas nach oben zu befördern
    Cell hat zwei Desperations.
    Man kann den Gegner juggeln, d.i., ihn mit bestimmten Moves in die Luft befördern, und ihn in der Luft treffen, sodass er wieder gen Himmel fliegt; geht aber nur dreimal oder so.
    Der Kampf in der Luft ist nicht so gut ausbalanciert, mit Kid Buuh zum Beispiel ist es ein Klacks, wenn man den Opponenten erstmal eine Stage nach oben geschlagen hat...
    Ich finde, die Entwickler haben sich sehr wohl Mühe gegeben, was man auch merken sollte. Es ist halt eine Art "Best of DBZ", da kommen halt nur die ganz Großen drin vor. Ich finde, es liegt weit über den anderen SNES-DBZs.
    next projekt virtual fighter



    .
    Geändert von TormentorCIP (01.01.2008 um 18:54 Uhr)
    Frieden und aus

  5. #110
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    Tja jumania, du hast es geschafft, das ich nicht einmal von dem Game irgend etwas wußte ... nicht übel, und das gilt auch deinem Text, denn der ist auch wiedermal 1.ste Sahne.

    Mein nächstes Projekt lautet Shenmue
    Geändert von TormentorCIP (25.04.2006 um 11:51 Uhr)

  6. #111
    die Flatrate muss sich lohnen Avatar von jumania
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    Zitat Zitat von TormentorCIP
    Tja jumania, du hast es geschafft, das ich nicht einmal von dem Game irgend etwas wußte ... nicht übel, und das gilt auch deinem Text, denn der ist auch wiedermal 1.ste Sahne.

    Mein nächstes Projekt lautet Shenmue

    muß gestehen nicht alles von mir aber der größte teil

    thx deiner ist aber auch gut zu lesen, liest sich flüssig und man bekommt einen überblick wirklich lesenswert
    Gruß juma
    Frieden und aus

  7. #112
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    Zitat Zitat von jumania
    muß gestehen nicht alles von mir aber der größte teil

    thx deiner ist aber auch gut zu lesen, liest sich flüssig und man bekommt einen überblick wirklich lesenswert
    Gruß juma
    Ich lasse mich sehr gerne aufklären ... wie meinste das mit "nicht von mir!"?

  8. #113
    die Flatrate muss sich lohnen Avatar von jumania
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    Zitat Zitat von TormentorCIP
    Ich lasse mich sehr gerne aufklären ... wie meinste das mit "nicht von mir!"?

    na ich hab ne quelle herangezogen und beides kombiniert willste die quelle ?
    soll ich sie drunterschreiben?
    Gruß juma
    Frieden und aus

  9. #114
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    Zitat Zitat von jumania
    na ich hab ne quelle herangezogen und beides kombiniert willste die quelle ?
    soll ich sie drunterschreiben?
    Du mußt die Quellen nicht angeben, aber ich gebe auch die Quellen an, wenn ich welche verwende ... ist dein Ding, überleg es dir!

  10. #115
    PtM
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    Zitat Zitat von jumania
    <HD>
    Ein paar Bemerkungen meinerseits...
    • Das Game ist neben Nippon auch in Franzland erschienen, nur ohne Storymode.
    • Man muss nicht mit manchen Charas verlieren, man kann. Es ist auch möglich, mit Piccolo Freezer am Anfang zu besiegen. Im Endeffekt kann man sich an einem Perfect Run versuchen...
    • Der zweite "Punch" kann auch genutzt werden, um Energie-Attacken mit richtigem Timing zu neutralisieren, abgesehen von voll aufgeladenen Charge-Beams. Auch ist es möglich, Charas nach oben zu befördern
    • Cell hat zwei Desperations.
    • Man kann den Gegner juggeln, d.i., ihn mit bestimmten Moves in die Luft befördern, und ihn in der Luft treffen, sodass er wieder gen Himmel fliegt; geht aber nur dreimal oder so.
    • Der Kampf in der Luft ist nicht so gut ausbalanciert, mit Kid Buuh zum Beispiel ist es ein Klacks, wenn man den Opponenten erstmal eine Stage nach oben geschlagen hat...
    • Ich finde, die Entwickler haben sich sehr wohl Mühe gegeben, was man auch merken sollte. Es ist halt eine Art "Best of DBZ", da kommen halt nur die ganz Großen drin vor. Ich finde, es liegt weit über den anderen SNES-DBZs.

  11. #116
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    Zitat Zitat von PtM
    Ein paar Bemerkungen meinerseits...
    • Das Game ist neben Nippon auch in Franzland erschienen, nur ohne Storymode.
    • Man muss nicht mit manchen Charas verlieren, man kann. Es ist auch möglich, mit Piccolo Freezer am Anfang zu besiegen. Im Endeffekt kann man sich an einem Perfect Run versuchen...
    • Der zweite "Punch" kann auch genutzt werden, um Energie-Attacken mit richtigem Timing zu neutralisieren, abgesehen von voll aufgeladenen Charge-Beams. Auch ist es möglich, Charas nach oben zu befördern
    • Cell hat zwei Desperations.
    • Man kann den Gegner juggeln, d.i., ihn mit bestimmten Moves in die Luft befördern, und ihn in der Luft treffen, sodass er wieder gen Himmel fliegt; geht aber nur dreimal oder so.
    • Der Kampf in der Luft ist nicht so gut ausbalanciert, mit Kid Buuh zum Beispiel ist es ein Klacks, wenn man den Opponenten erstmal eine Stage nach oben geschlagen hat...
    • Ich finde, die Entwickler haben sich sehr wohl Mühe gegeben, was man auch merken sollte. Es ist halt eine Art "Best of DBZ", da kommen halt nur die ganz Großen drin vor. Ich finde, es liegt weit über den anderen SNES-DBZs.
    Da haste ja richtig die "Info-Quelle" gelöchert! Ich muß zugeben, ich kenne die DBZ-Spiele eigentlich nicht, und ich will sie auch nicht kennen ... aber wenn es doch mehr gibt, als ich bin jumania gelesen habe, dann kann ich mir das Game ja mal an sich anschauen; die Serie meine ich!
    Nur mal so am Rande, aber gab es auch eine Sache die man an meinen Texten auszusetzen hatte? Außer die Angelegenheit mit Jak X?

  12. #117
    PtM
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    Reden AW: Vorgänger und Nachfolger

    Zitat Zitat von TormentorCIP
    Da haste ja richtig die "Info-Quelle" gelöchert! Ich muß zugeben, ich kenne die DBZ-Spiele eigentlich nicht, und ich will sie auch nicht kennen ... aber wenn es doch mehr gibt, als ich bin jumania gelesen habe, dann kann ich mir das Game ja mal an sich anschauen; die Serie meine ich!
    Nur mal so am Rande, aber gab es auch eine Sache die man an meinen Texten auszusetzen hatte? Außer die Angelegenheit mit Jak X?
    Quelle? Loch? Sowas musste ich ad hoc nicht hinzuziehen...
    Tu dir die anderen DBZ-Games besser nicht an, meiner Meinung nach liegen zwischen denen und HD Dimensionen...
    Zu den anderen Sachen kann ich nicht viel (vor allem Nützliches ) sagen, da ich die Spiele nicht kenne...

  13. #118
    überlastet dauernd den Server Avatar von TormentorCIP
    [~Soulless Warrior~]

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    AW: User Review - Thread (Post No. I. beachten)

    ~Burnout~ (PlayStation 2)


    Wie sagt man immer so schön: “…aller Anfang ist schwer!” Nun, dies trifft auf vieles zu, aber sicherlich wie die Faus aufs Auge bei diesem Spiel... dem ersten Teil der Erfolgsserie Burnout.

    Criterion wollte sich damals einfach einen Namen machen, und hat dies auch geschafft. Aber wer hätte es gedacht, dass dies erst mit dem nachfolgenden Teilen der Fall gewesen ist?! Sicherlich niemand. Alle Firmen die einen Anfang wagen, brechen das Eis eines Genres gleich mit dem ersten Teil einer Serie... doch, wenn man es aus einer etwas distanzierten Sicht betrachtet, ist dies beim ersten Burnout nicht gerade der Fall gewesen – doch lest selber:

    Noch bevor ich zu meinen ersten Worten komme, was das Spiel im innern angeht... muss ich noch erwähnen, das man sich immer in acht nehmen muss, wenn man sich ein Spiel besorgen möchte, welches zu einer Serie gehört... aber einen damals, zu Beginn nicht interessiert hat... es kann schmerzen!

    Spielmodi:
    • Meisterschaft >> sechs Bereiche/Kategorien über unterschiedliche Strecken und Bedingungen für den Sieg (nur Positionen).
    • Einzelrennen >> freie Wahl über die freigespielten Strecken und Fahrzeuge.
    • Kopf an Kopf >> klassisches Rennen gegen einen anderen Spieler.
    • Zeitfahren >> Rennen gegen die Zeit.
    • Spezial:
      • Crash Wiederholungen >> Crashes die "spektakulär" aussahen, können auf Memory Card gespeichert und angeschaut werden.
      • Musik Spieler >> Die Musik die in Buronut aus den Boxen strömt, darf man sich (leider) anhören.
      • Face Off >> "hartes" Kopf an Kopf Rennen mit einem CPU-Fahrer.
      • Überleben >> drei lange Runden müssen überlebt werden. Wer am Ende heil, ohne einen einziges Crash durchkommt, ist der Überlebende.
      • Einfaches Rennen >> ...wie der Name schon sagt.
      • Einfaches 2er Rennen >> ...wie der Name schon sagt.
    Im Grund genommen bietet der Erste nicht gerade viel. Es gibt neun Fahrzeuge und nicht einmal eine handvoll Kurse. Das einzige was wirklich gut gelungen ist, ist das die Strecken miteinander verbunden sind... und teilweise nachts befahren werden können.

    Doch ich komme mal gleich zu meinen allgemeinen Punkten die ich nicht leiden kann:
    Punkt 1 >> Die Grafik ist stellenweise so derart schlimm, dass man unweigerlich gegen eine Wand oder ein Fahrzeug fahren will, nur um das Flimmern aus dem Kopf zu bekommen, schauderhaft! Wer auf einer an und für sich ruhigen Strecke glaubt zu fahren, wird im nächsten Moment ausweichen müssen, da ein Fahrzeug auf der Gegenspur zB. wie aus dem nichts vor einem auftaucht - und wahrscheinlich einen rammen wird!

    Punkt 2 >> Doch das ist nicht das Einzige was schlimm sein kann... die Geschwindigkeit ist ebenfalls nicht vorhanden. Was in späteren Teilen das Aushängeschild schlechthin darstellt, wurde hier nicht einmal bedacht. Man hat das Gefühl das man durch die Gegend tuckert, aber nicht am rasen ist - nur wer sich den Verkehr allgemein anschaut, fühlt sich schnell... doch nach einem Crash... nee, einfach nur schlimm sowas.

    Punkt 3 >> ...der Sound! Leiser als leise sollte es nicht sein. Man kann zwar Musik hören, aber mehr schlecht als recht. Das Beste ist ja auch noch, wer einen Crash verursacht, bekommt erst nach dem Crash das Gefühl, einen Crash gehabt zu haben... woran legt das? Richtig! Am nicht vorhanden Sound - der Sound ist irgendwie echt nicht da.
    Doch mal alles meckern beiseite... hat eigentlich der Anfang etwas gutes? Ja, man kann alles besser machen was man im ersten nicht berücksichtigt hat, und mit alles, meine ich auch alles! Ach, ich möchte Euch noch kurz etwas vom PAL-Cover zitieren... ich bin echt erstaunt wie damals die Zeiten gewesen sind, was man als gut empfunden hat:

    Zitat Zitat von Burnout Cover > MAN!AC
    Optik und Fahrgefühl sind exzellent.
    Zitat Zitat von Burnout Cover > play the PlayStation
    Rasend schnell, grafisch imposant und spielerisch extrem intuitiv - ein Fall für Bleifußpiraten.
    Nun aber mein Liebling... irgendwie das Beste Zitat, weil es fehlerhaft auf dem Cover stand:
    Zitat Zitat von Burnout Cover > OPM2
    Acclaims Hochgeschwindigkeitsrennen durch dichten Straßenverkehr fordern Euch wirklich alles ab - OPM2 absolvierte eine hammermarte.
    ...eine hammerharte was? Naa ja, man wird es nie erfahren. Aber was soll's. Das Cover ist eh fehlerhaft ohne Ende: falsche Angaben was Speicherplatz betrifft (125 KB statt wie angegeben 25 KB), Rechtschreibfehler ohne Ende... Dolby Digital Logo, obwohl die PS2 nur Spiele in Pro Logic II ausgibt.

    Fazit:
    ...ich bin ehrlich gesagt für die neuen Teile, die ja alle nach dem ersten das Licht der Welt erblicken durften - darüber bin ich auch sehr froh! Noch einmal so eine herbe Niederlage, würde ich nicht kaufen.

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    ~ Burnout 2 - Point of Impact~ (Xbox)

    "Burnout" hob sich schon im ersten Teil etwas von den üblichen Rennspielen ab. Mit der Aufgabe, nicht nur besonders schnell zu fahren um den ersten Platz zu erringen, sondern gleichzeitig auch möglichst riskant um so die für den Turbo benötigte Punkte zu erhalten, ergibt sich ein ganz eigenes Gameplay. Demnach präsentiert sich "Burnout 2" auf den ersten Blick wie jedes andere Rennspiel auch, es gibt neben dem freien Spiel und der Meisterschaft noch ein Training, genannt "Offensive Driving 101", in welchem die wichtige Spielregeln erklärt werden, die "Time Attack", welche sich von selbst erklären sollte sowie den "Crash"-Mode, der besonders den Fans des ersten Teils gefallen sollte. Aufgabe hierbei ist es nämlich, auf einer vorgegebenen Strecke einen möglichst spektakulären Unfall mit maximalen Schaden anzurichten. Die Zeit spielt dabei keine Rolle. Zu guter Letzt hat man sich noch etwas bei “NfS“ bedient und den "Pursuit"-Mode erschaffen, in welchem man einen Polizeiwagen steuert und versucht werden muss das Fluchtfahrzeug anzuhalten. Neben diesen Modi für den Einzelspieler hat man noch einen hervorragenden Multiplayer-Part integriert, der ebenfalls mit einer ganzen Reihe an Spielvarianten aufwartet. So kann man sich nicht nur im Einzelrennen vergnügen, welches alle bereits freigeschalteten Strecken und Autos bereithält, sondern ebenfalls den "Pursuit"-Mode wählen, in dem ein Spieler das Polizeiauto übernimmt und versucht die Anderen aufzuhalten, oder gleich den ebenfalls aus dem Singleplay bekannten "Chrash"-Mode, bei dem ausschließlich der verursachte Schaden zählt. Das man für mehr als zwei Spieler das Multitap benötigt, dürfte jeder PS2-Spieler wissen.
    Die XB-Spieler haben ja bekanntlich mehrere Anschlüsse an der Konsole.

    Das Gameplay weiß von der ersten Minute an zu begeistern. Das gesamte Renngeschehen ist darauf ausgerichtet den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen zu treiben. Immer von dem Wunsch getrieben, seinen Turbo möglichst schnell wieder aufzuladen, begibt man sich freiwillig in den Gegenverkehr und versucht möglichst nah an den entgegenkommenden Autos und LKW´s vorbeizuschrammen, um dann im richtigen Augenblick auch noch den Nachbrenner, äh, den Turbo zu zünden.
    Dabei hat sich Grafisch einiges getan. Keine glatten Häuserschluchten sind mehr zu finden, stattdessen Details en Masse und genau richtig eingesetzte Filter, die nichts überdecken sondern das Game voll unterstützen. Die Strassen winden sich über die Berge wie es “echter“ kaum mehr gestaltet werden kann, dabei bricht sich die Sonne nicht nur im Asphalt und erzeugt eine herrlich zum Spiel passende Stimmung. Fast schon wie selbstverständlich wartet "Burnout 2" mit einem 60Hz-Mode auf bei völliger Abwesenheit jeglicher PAL-Balken. Ebenso sucht man störende PopUps oder verlorene Frames in diesem Titel vergeblich. Technisch hat man also ganze Arbeit geleistet.

    Fast schon müßig zu erwähnen, dass die Soundkulisse ebenfalls hervorragend gelungen ist. Jedes Auto besitzt seinen eigenen Motorsound, die Soundkulisse hält durch die Bank treibende Rhythmen bereit, doch das was wirklich Stimmung macht ist der Turbo, der bei der Aktivierung das Musikstück beeinflusst, indem diese ein Stück schneller und lauter werden. Ein hervorragender Effekt den man immer wieder gerne hört.
    Die Steuerung ist so einfach wie gut, denn außer Gas und Bremse benötigt man nur noch den Turbo, welcher auf die R1-Taste gelegt wurde. Mehr ist nicht nötig um die Boliden die Piste entlang zu treiben. So hat man komplett auf die Handbremse oder die Hupe verzichtet, dafür schalten sich die Blinker völlig selbstständig ein und aus, ganz ohne unser Zutun. Eine nette Spielerei die sich auf das Gameplay überhaupt nicht auswirkt.
    Mit der XB kann man noch eigene Musikdaten verwenden, um vielleicht seinen persönlichen Fahrstil noch zu verstärken.

    Fazit:
    "Burnout 2 - Point of Impact" ist ein Arcade-Funracer wie er im Buche steht. Die in diesen Titel gesetzten Erwartungen dürften voll und ganz erfüllt worden sein, denn das was Burnout zu etwas Besonderem gemacht hat ist immer noch vorhanden und wurde mit einigen neuen Spielmodi (Crash und Pursuit) und einer aufgewerteten Grafik garniert. Damit kann "Burnout 2" nicht nur Fans des ersten Teils begeistern, sondern sollte auch den Rest der Rennspieler überzeugen. In diesem falle kann man ruhig erwähnen, dass gerade Burnout sich gewaltig und hervorragend zugleich entwickelt hat ... zupacken!

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    ~Burnout 3 Takedown~ (Xbox)

    Single-Player Modus:
    • Welttour-Modus, der unterteilt ist in:
      -->Rennen...das kann sich um ein Zeit fahr’- oder auch einem Normalen- &. Fahrerfeld-Rennen handeln.
      -->Crash...Daueraktion pur!
      -->Eliminator...der letztplatzierte, fliegt aus dem Rennen!
      -->Road Rage...Takedown’s in maßen! Ramme den Gegner in die Wand, und breche eine bestimmte Punktehöhe.
      -->Face-Off...1On1
      -->Spezial-Event! Das sind Events, die einen Vorgeschmack, auf weitere Renn-Serien machen. Sie bestehen aus 1On1 Race-Events, oder Zeitfahr’ Einlagen.
    • Optional gesehen, kann man aber auch noch alleine Burnout 3 zocken. Man kann im Einzelspieler-Event Screen, sich einfach die Rennen die man fahren will, zusammenstellen. Die genaue Zahl der Gegner feststellen, und den Kurs bereitstellen.

    Multi-Player Modus:
    • X-Box Live fähig
    • Offline-Rennen:
      -->Rennen...2 Spieler und 4 Rivalen einstellbar, die Strecken sind wählbar, aber können auch von der CPU gewählt werden.
      -->Road Rage...2 Spieler und auswählbare Strecken. Der erste Spieler mit 10 Punkten gewinnt, aber man sollte aufpasse wie oft man selber crasht. Crasht man zu oft selbst, gewinnt der andere!
      -->Crash-Party...Solo und CoOp möglich; 2-8 Spieler; 1-5 Läufe und Random Auswahl der Strecke und Fahrzeuge einstellbar.
      -->Team-Crash...2 Spieler erfahren zusammen die meisten Crash-Points!
      -->Double Impact...Man fährt zu zweit gegeneinander um die meisten Punkte, also...man crasht einfach um die Wette!

    Umfang/Motivation:
    • Es gibt 36 Kurse, die unterteilt sind, in 18 normale- und 18 gespiegelte Strecken.
    • Es sind 67 Fahrzeuge, die in verschiedene Klassen unterteilt werden.
      -->Compact-Serie...dort befinden sich die Kleinwagen.
      -->Muscle-Serie...reinrassige Exoten, die einfach nicht mit den Musklen aufhören wollen zu spielen!
      -->Coupe-Serie...Kleinwagen die zu Sportwagen getuned wurden.
      -->Sport-Serie...Zugmaschinen, die ihres gleichen suchen.
      -->Super-Serie...das sind die Wagen, die sich schnell und wendig, zu einem Platz unter den ersten 3 schlagen können.
      -->Special-Serie...vom Hot-Rod bis zum F1-Flitzer...ist fast alles hier drin!
      -->Heavyweights...wie der Name schon sagt, dass sind Wagen, die man zum crashen verwendet. Feuerwagen oder Bus, alles geht!
    • Umfangreiche Statistiken, die einem immer anzeigen, wie man im gesamten Spiel abgeschnitten hat. Die Daten werden nicht zusammengezählt. Nur die Sachen betreffend der Takedowns, insgesamt...und die Burnout-Points, dass sind die Punkte, die man im Rennen macht, bei solchen Sachen wie Gegenverkehr und Crashes.
      -->Drift längen
      -->Crash Daten
      -->Zeiten der Strecken
      -->Gegenverkehr Dauer
    • Im Solo-Mode selber, gibt es 173 Einzelspieler-Events zu bewältigen!

    Fazit/Bemerkung:
    Das Spiel hat keine bemerkenswerten Schwächen. Es gibt nur bedingt, in ungelegenen Kamera-Positionen Slow-Down’s, oder auch Ruckler gennant! Die Musik ist sehr gut ausgewählt, man kann aber auch bei nicht gefallen, eigene Musikstücke verwenden, aber auch nur auf der X-Box. Das Renngeschehen läuft im Rennen selber flüßig ab, und man kommt auch sehr gut, mit der Arcade lastigen Steuerung zurecht. Die Gegner KI ist gut, aber auch nicht besonders klug, denn es geht eben nur ums wegschieben und in die Mauer fahren, mehr auch nicht! Die grafischen Effekte sind gut und vorbildlich in Szene gesetzt. Funken sprühen bei Kontakt mit dem Gegner, rauchende Autowracks und klirrende Scheiben, füllen die Strassen Burnout’s. Aber einen wirklich negativen Punkt hat das Game, es hat einen richtig nervigen DJ, der einfach nicht den Mund halten will; dennoch kann man ihn einfach ausschalten!

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    ~Burnout Revenge~ (Xbox // PlayStation 2)

    Single-Player Modus:
    • Welttour-Modus, der unterteilt ist:
      -->Rennen
      -->Crash
      -->Road-Rage
      -->Traffic Attack...man fährt durch den Verkehr, sprichwörtlicher Natur! Man räumt die Strasse frei.
      -->Eliminator
      -->Spezial...ist unterteilt in Zeit- und Face-Off Rennen.

    Multi-Player Modus:
    • X-Box Live fähig
    • Offline-Rennen:
      -->Rennen
      -->Road-Rage
      -->Traffic Attack
      -->Crash-Party /-Tour/-Kampf

    Umfang/Motivation:
    • Es gibt satte 78 Fahrzeuge und gut 16 Strecken, davon sind aber auch gut 8 gespiegelt, was dann auch wieder die Gesamtanzahl drückt!
    • Die Statistiken der Spielzeit, werden alle zusammengezählt, es gibt keine richtigen Strecken Stats, sondern nur die gesammelten Rekorde insgesamt.
    • Die Fahrzeuge haben nun auch eine Gewichtsklasse, die sich auch ein wenig auf das Fahrverhalten auswirken kann.
      -->Superleicht
      -->Leicht
      -->Mittel
      -->Schwer
      -->Superschwer

    Fazit/Bemerkung:
    Um zum Ende nicht bewegend abwertend zu sein, besonders gegenüber den Entwicklern, werde ich nur ein “nett“...an die Männer von Criterion richten! Keine Frage, es ist ein gutes Game, es ist schnell und auch fordernd, aber das war auch schon der 2.te und 3.te Teil der Serie. Es gibt stellen im Game, da frage ich mich sehr oft nur noch, ob man Geld vor Ideenreichtum stellen sollte? Denn im grunde genommen, ist der Revenge-Ableger nur ein Update zu dem 3.ten Teil.
    Denn gerade ich finde den 3.ten Teil um einiges besser, aber deshalb stehen bei 3. nicht mehr Sachen, nein, die stehen da, weil sich die beiden Spiele so sehr ähneln, dass man es kaum glauben mag! Vorallem bot der 3.te Teil mehr Sachen als der 2.te. Aber Revenge hat einen leicht bösen Nachgeschmack, denn es hat einen Fehler, den Takedown nicht beherbergt. An bestimmten stellen im Spiel, kann man durch die Engine fallen, und fliegt in der Luft! Richtig gehört, man hat einen Freiflugschein zu den Tiefen Burnout’s. Die Begrenzungspfeile haben diesen Effekt herbeigezaubert. Sowas geht im Vorgänger nicht. Der hat an sich eh kaum wirklich bemerkbare Schwächen. Na ja, dennoch ist die Tatsache, dass man sich versucht hat, Mühe zu geben, mehr als gut. Die Windrichtungsphysik, im Crash-Mode...macht schon einiges her. Und die neuen Versionen des Takedown’s, sind auch nicht schlecht geworden.

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    ~Burnout Dominator~ (PlayStation 2)

    Im Grunde freue ich mich immer wieder wenn sich ein neues Burnout (für Konsolen, nicht Handhelds) durch die Tür in mein Zimmer bahnen will, doch ich denke immer wieder an die Firma, für die jetzt Criterion arbeitet: EA...
    Eine solche Firma wie EA macht eben Spiele die im Jahr gut 2x einen “Aufguß“ erhalten, wie man es bei "Need for Speed" immer wieder schmerzlich erleben muss. Hingegen bei “Burnout Dominator“ merkt man ganz kleinlich, wie sehr sich doch Criterion anscheind gegen die komplette Übernahme EA’s wehrt. Dominator ist ein Blick zurück in die Vergangenheit von Burnout. Damals auf dem Cube, der PS2 und der Xbox angesiedelt, wurde “Burnout 2 Point of Impact“ nahezu vergöttert - VegetaEx, ein User hier weiss was ich meine!

    Wie komm‘ ich darauf zu sagen das Dominator im eigentliche Sinne ein erneuertes Point of Impact ist? Ganz einfach: die Boost-Serien sind wieder da! In Burnout 2 musste man mit seinem Fahrerskill an Autos vorbeifahren, Boost sammeln, und dann mit stätigem driften und überholen der Verkehrsteilnehmer den Boost-Balken immer wieder auffüllen ... solange bis das Rennen vorbei war, konnte man eine Kette erstellen ... ein Crash ruinierte alles.
    Das ist aber auch das einzige was man wirklich sofort als alter Burnout-Irrer bemerkt. Mit viel Mühe erkennt man auch stark veränderte Kurse aus Point of Impact, sowie so manche Fahrzeuge. Ganz besonders zu Beginn wird man die erneuerte Menümusik aus Burnout 2 zu hören bekommen. Aber nun weg vom vergangenen, und hin zu den jeweils in dem Spiel befindlichen Dingen.

    Vergleiche
    Auf den ersten Blick zwar ein Burnout 2, aber auf dem zweiten ein Burnout Revenge-Mix der anleihen von Takedown besitzt. Criterion geht von dem harten Takedown-Look weg, und richtet sich eher nach dem Revenge-Stil: grelle Farben und blitzende Lichteffekte sowie “alles“ reflektierende Asphaltschichten sorgen für schwerfallende Übersicht im Strassenverkehr.
    Die Fahrzeuge kommen aus Point of Impact, Revenge und teilweise aus Takedwon ... und so ganz nebenbei, hat man auch die Geschwindigkeit komplett aus Revenge für die 360 übernommen! So schnell wie hier waren die fahrzeuge noch nie! Ebenso übernommen hat man die Hintergrundanimation einiger Rennen, die man im Menü sieht. Ein weiteres Merkmal was auf einen anderen Teil (Takedown) schließt, sind die Fahrzeugklassen. Es stehen Classic, Factory, Tuned, Hot-Rod, Race und Dominator - alle Klassen unterscheiden sich mehr oder weniger in Sachen Speed und Handling, mehr nicht.
    Spielmodi

    Welt-Tour (Event-Typen)
    • Maniac New - um es kurz zu erklären: fahr wie ein Irrer mit Skill an dein Limit! Je irrer du fährst, also je mehr du boostest und driftest, desto höher rechnet sich dein Punktestand später.
    • Burnout-/Drift-/Near-Miss-Challenge New - Hier musst du spezielle Standart Herausforderungen erfüllen. Entweder eine angegebene Punktzahl mit deinem Bosst schlagen, Drifts durchführen und somit den Highscore brechen, oder dich am Verkehr vorbeischleichen. Für die ersten beiden Sachen rechnet sich der Boost sehr gut aus!
    • Rennen - ein “normales“ Rennen wie man es eben aus Burnout oder anderen Racern kennt - gewinnen ist hier wichtig!
    • Schnellste Runde - die Zeit und der Verkehr sind wie immer gegen einen.
    • Road Rage - die angegebenen Takedown’s müssen geschlagen werden.
    • Eliminator - der letzte eines jeden abgelaufenen Countdowns von gut 30 Sekunden fliegt raus!
    • Grand Prix - 3-4 Rennen und am Ende steht nur einer an der Spitze.
    • Gegner-Challenge New - bestimmte Aufgaben müssen erfüllt werden um einen Wagen in seine Garage stellen zu können. Ramme einen bestimmten Wagen mehr als einmal in die Wand, oder drifte mehr als 2000 m insgesamt den Kurs entlang.
    • Dominator-Challenge New - dieses Rennen bekommt man nur, wenn alle Dominator-Gegner in einer Klasse besiegt hast. Dann kann man in einem Rennen gegen die Domintor-Crew fahren, und am Ende ein weiteres Fahrzeug in seiner Garage bewundern.

    Rekordbrecher
    Hier kann man seine Rekorde auf den jeweils gefahrenen Strecken verbessern, und die ebenso erwirtschafteten Dominator-Punkte aufstocken.
    Multiplayer
    • Splitscreen - mit einem anderen Spieler kann man nacheinander die Modi Rennen, Road Rage, Eliminator und Maniac unsicher machen. Wer als erster 10 Takedowns erreicht, gewinnt.
    • Party-Spiel - wie in Takedown, gehen nacheinader 4 Spieler auf Punkt-Jagd. In dem Party-Modus zB. stehen alle Fehrzeuge und Strecken zur Verfügung.

    Alt-bekanntes
    Das es Takedown gibt, muss man nicht mehr erwähnen, und die Revenge-Takedown ebenso wenig. Impact-Time zum steuern der Wrackteile und Aftertouch sind ebenso dabei ... und der aus Revenge bekannte Crashbreaker reichen sich gleichfalls die Klincke.
    Neu sind die Spezial-Abkürzungen die man mit Hilfe von Takedowns gegen speziell makierte Wände erreichen kann. Mit diesen Abkürzungen kann man erheblich Sekunden sparen, wenn es um Rekorde geht.
    Zu all den Dingen die man kennt und nun auch neu kennen lernen wird, muss man auch etwas negatives erwähnen. Vielleicht mag es niemanden stören, aber Dominator ist doch ein wenig zu schnell teilweise, und die meisten Streckenabschnitte sind zwar sehr schick gestaltet, doch stehen einige Ecken zu stark hervor, und eigentlich sichtbare Dinge wie Pfeiler oder Blumenkästen werden erst recht spät erkannt.
    Sowas mag nicht schlimm sein, doch wenn man mal bedenkt das viele Abschnitte recht eng sind, und man sich die strickten Muster der Verkehrteilnehmer erst einprägen muss, und dennoch gelegentlich in diese hineinfährt ... kann schon wirklich Frust aufkommen. Hinzu kommt auch noch, das die KI anscheind nicht wirklich verbssert wurde ... eigentlich kleben die ganzen KI-Fahrer aneinander und besitzen wohl oder übel immer Boost um einen abzuhängen!

    Aber um auch positives zu nennen, kann man sagen das Burnout Dominator ein recht stabiles Game ist, was sich gegen Takedown und Revenge nicht verstecken muss - wenn man es so sieht, das eben Dominator nur ein kleines Update zu Point of Impact darstellt. Es läuft zu mehr als 95% flüßig, bietet durchschnittliche Langzeitmotivation, und hat dennoch Suchtfaktor. Wer sich mit dem übertreibenen Geschwindigkeitsfaktor abfinden, und die “fordernde“ KI überholen kann, findet hier ein brauchbares Spiel. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass man bei den nun folgenden Burnout-Teilen anscheind immer mehr in Richtung "Skill" aufbauen will, denn ein reiner Funracer ist die begehrte Raserei von Criterion nun wirklich nicht mehr. Das wird man auch sehr schnell merken, wenn man versucht sich durch den Verkehr zu quälen.
    Was man aber auch noch erwähnen könnte ist: das Burnout Dominator auf älteren Konsolen spacken könnte! Auf meiner PS2 dritter Generation stockte es tierisch, und abstürtze konnte man erahnen ... auf der PStwo letzter Generation hingegen lief es perfekt. Noch etwas: die gut 55-60 € sind nicht gerechtfertigt, denn ein Online-Modus, welcher hier fehlt, hätte bestimmt den hohen Preis für ein "Update" gerechtfertigt!

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    (PSP)
    ~Burnout Legends~

    Es ist soweit... nachdem ja alle anderen Ableger der großen "ich-fahr-dich-gegen-die-wand"-Serie hier von mir erwähnt wurden, musste ich nun auch den Handheld aus der Tasche ziehen, und mich an Legends wagen.
    Für die PSP und den NDS kam dieses Werk aus dem Hause EA-Criterion, und versucht erneut den Thron der "Action-Racer" an sich zu reißen! An sich auch gemeistert, dennoch mit der ein oder kleinen Schwäche, die man verstehen, abernicht unbedingt verzeihen muss, oder vielleicht sogar sollte.

    Zuerst sei gesagt, es handelt sich um keinen komplett neuen Teil, sondern eher um eine Art Sammlung der ersten drei Teile. Alle kommen in verschiedenen Variationen vor, und werden sicherlich von Kennern der Serie schnell erkannt. Aber nicht nur die ersten drei kommen darin vor, oder sollen es, sondern ebenso Revenge und Dominator.
    • Burnout
      Kurse, Fahrzeuge und Sounds
    • Burnout 2 - Point of Impact
      Kurse, Fahrzeuge, Rennkategorien und Präsentation
    • Burnout 3 Takedown
      Kurse, Fahrzeuge, Modi, Rennkategorien, Musik und Präsentation
    • Burnout Revenge
      Musikstücke
    • Burnout Dominator
      Musikstücke und Driftverhalten
    Das sind zumindest all die Dinge, die mir persönlich aufgefallen sind. Vieles erinnert beim ersten Blick, an den dritten Teil, da Musik und Menüstil eher darauf schließen lassen. Dennoch sollte man sich nicht täuschen lassen, denn "Legends" hat es doch recht dicke hinter den Ohren!

    Es gibt die Optionen, die man schon aus allen anderen Teilen gewohnt ist: Rennen, Zeitrennen, Road Rage, Verfolgung, Face Off, Eliminator, Burning Lap und den klassischen Grand Prix den man in zwei Variationen spielen kann. Zweite allerdings erst dann, wenn die erste Grand Prix-Variation gemeistert wurde!

    Im Grunde muss man es so sehen: ...es gibt nichts unbekannt neues! Und dies meine ich auch so. Alles ist bekannt, alles war schon einmal da, oder wird mit bravur ausgebaut... und alles hat auch seinen Reiz. Doch zu all den bekannten Dingen die ein Burnout haben kann, hat "Legends" einen herben Nachteil: die Technik
    Allgemein gesehen ist es eh schwer, ein Spiel richtig gut für einen Hanheld zu entwickeln, und nur die wenigsten schaffen dies auch. "Legends" ist nicht schlecht, aber kann durch das recht starke Flimmern, und den einigermaßen matten Sound im Hintergrund kaum wirklich überzeugen. Spiele wie Ridge Racer für die PSP, machen dies deutlich besser!
    Aber um dies nicht allzu sehr in die Länge zu ziehen, komme ich einmal etwas mehr in Richtung Ziellinie... denn ansonsten kann man kaum etwas falsch machen. Es ist eine neue Erfahrung, macht auch Laune, weiß zu motivieren und hat Dank des recht guten 'MP'-Mode echt was auf dem Kasten. Wer über die Framerate-Einbrüche und die anderen kleineren Schwächen hinwegsehen kann, darf sich ja an den insgesamt gut 89 Fahrzeugen und nahezu 1:1 umgesetzten Kursen aus den ersten drei Teilen erfreuen. Nur steuern sollte man das Geschehen ein wenig "geschickter": am besten Typ B einstellen - mit Typ A kann man zwar auch spielen, aber die Fahrzeuge lassen sich mit den beiden Schultertasten deutlich besser fahren, als mit den klassischen Gas-/Bremsknöpfen.

    Fazit:

    Kaufenswert, aber kein echter Hit! Wer sich dennoch diesen Teil nicht entgehen lassen will/kann - wie ich - darf zupacken. Doch Vorsicht ist hier geboten, denn ein Meilenstein ist dieser Ausflug auf die PSP nicht, dass kann eher die PSP-Version von Dominator für sich behaupten.

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    ~Burnout Paradise~ (Xbox 360)


    Das Jahr 2008 mag fürden ein oder anderen Videospieler ein Omen sein. Es vergeht nicht ein Monat, an dem kein wirklich gutes Game den Markt aufmischt und sich ans Geld der Kunden wagt. So ist es auch bei “Burnout Paradise(’BP’).

    Nachdem klargestellt wurde, wer eigentlich nun mitunter das Sagen bei Criterion hat, machten sich die meisten Spieler arge Sorgen um ihre Lieblingsserie Burnout. Doch ich muss ganz ehrlich sagen, dass diese Sorgen nicht begründet sind... komischerweise zumindest. Wenn man sich die Geschichte der “Wir-kaufen-alles-was-wir-sehen“ Firma EA betrachtet, denkt man sehr oft an Spiele die zu oft das Licht der Welt erblicken und meist recht mittelmäßig aussehen und im allgemeinen auch sind.
    Nun, EA hat zwar Criterion aufgekauft, aber glücklicherweise recht wenig die Nerven der Entwickler gereizt... zumindest, wenn man dies den Leuten bei eben Criterion glauben schenken darf?!

    Aber ich komme mal lieber zum eigentlichen Spiel, denn es geht an sich ja eh nur um das Produkt, nicht darum wie es sich durch einen wirklich engen Geburtskanal quälen musste.

    Gleich vorweg... ’BP’ ist ein freies Spiel! ’BP’ ist nicht an Dinge wie nervige Ladesequenzen während der Fahrt oder in den Menüs gebunden. Man darf es so schreiben, dass ’BP’ wirklich die Freiheit versucht zu simulieren – mehr auch nicht. Sicherlich ist man skeptisch wenn man bedenkt, dass die Idee für die frei befahrbare Stadt vielleicht doch eher von EA stammen könnte... aber wieso sollte man nicht eine recht gute Idee wie diese, versuchen noch besser zu designen?!
    • Oberflächlichkeiten
      >> Oberflächlich betrachtet, bietet ’BP’ genau das, was man sich erhofft hat:
      - Schnelle Rennen
      - Heiße Action
      - Langzeitmotivation
      - richtig geiler Online Modus
      Nun, all diese Sachen und sicherlich noch mehr, bietet auch ’BP’ nahezu ohne Ende. Die Grafik ist wirklich wunderbar ausgebaut und die Effekte, die zumindest mich vom Hocker gehauen haben, sehen fantastisch aus! Das Geschwindigkeitsgefühl ist atemberaubend... meine Güte... von den Crashes, die kaum besser und eindrucksvoller in Szene gesetzt sein könnten, lassen einen den Schmerz spüren, den der Wagen in diesem einen Moment erleben muss.
    • Intimitäten
      >> …doch wenn man sich ’BP’ genau anscheut, findet man auch ein paar Punkte, die einen stören können.
      - Keine Neustart Funktion
      - Lichteffekte können auf der Gegenspur richtig annerven
      - Fahrzeuge werden mehr als oft wiederholt ausgegeben
      Sicherlich würde man dies alles ignorieren, aber wenn es schon etwas zu beanstanden gibt, sollte man es auch ansprechen.

      Ein Rennen endet... man verliert, tja, was macht man da am besten oder allgemein immer? Richtig, man aktiviert schnell die Neustart Funktion und beginnt das Rennen/Event erneut um zu gewinnen. Falsch!BP’ bietet diese Funktion nicht mehr. Wieso wird man sich fragen?! Criterion wollte mit völliger Absicht Ladezeiten vermeiden – zumindest die Art Ladezeiten, die wirklich stören können. Nicht jeder mag es, wenn man nach einem schlechten Rennen, Sekunden üder Sekunden im Ladescreen hängen bleibt, weil eben das Game sich erst wieder “setzen“ muss. Es ist richtig gut gelungen, hätte aber doch ein wenig mehr “Liebe“ vertragen können.
    Nun denn, was bietet das Game an sich noch, wenn es schon keine echten Menüs gibt und sich die Ladezeiten nur auf ein extremes minimum beziehen? Es gibt viel zu erledigen in Paradise City, so lautet der schlichte Name der Stadt in der man sich als Burner versucht.
    • Rennen
      Wie der Name schon sagt, es handelt sich um klassische Rennen gegen die CPU. Hierbei kann die Anzahl der Gegner varieren. Entweder es fahren sechs oder acht Fahrer mit. Wer als erstes im Ziel ankommt, hat logischerweise gewonnen – den Weg ins Ziel aber, sucht sich der Spieler selbst. Wenn aber nicht schnell genug den Weg findet, darf sich ein wenig auf die Strassenschilder besinnen, die am oberen Bildschirmrand aufblinken.
    • Stuntrennen
      Oha, wer sich nicht unter Druck setzten lässt, darf gerne versuchen innerhlab eines bestimmten Zeitlimits die bestmöglichste Punktzahl zu erzielen. Hierbei muss man auf einiges achten: Drifts, Drehungen und Sprünge werden multipliziert und später zum Endergebnis hinzugrfügt – seid mutig!
    • Marked Man
      Okay, das nenne ich einmal eine nette Idee die man dort hatte. Diese Rennen sind recht hart, da die CPU wirklich versucht dich als Spieler zu nerven, so richtig zu nerven. Man muss wie gehabt ins Ziel kommen... aber das muss man erst einmal schaffen. Die Gegner, meist zwei Fahrzeuge, hetzen einen durch die Stadt setzen alles daran, ihr Ziel ausser Gefecht zu setzen, alles setzen sie daran!
    • Burning Route
      Das ist simpel zu erklären: Rase von Punkt A nach Punkt B. Die Gegner die man zu erwarten hat, nennen sich allgemeiner Verkehr und die Zeit – wenn man ein Rennen schafft, gewinnt man ein gepimtes Fahrzeug.

    Aber es gibt noch mehr was man erwähnen sollte:
    - 120 Events
    - 120 Werbetafeln
    - 400 Smashes
    - 50 Sprünge
    - 75 Fahrzeuge
    Das klingt nicht viel, aber wenn man mal bedenkt, dass alles recht gut ausgebaut wurde, hat man einiges zu tun. Aber was bedeuten denn überhaupt einige genannte Sachen? Nun, die Werbetafeln haben den Sinn, dass man durch diese brettert und einfach so Paradise City erkundet – das gleiche gilt für die Smashes die teilweise wirklich sehr gut versteckt sind. Man hat einiges zu erleben in dieser großen Stadt und wenn man sich die Zeit nimmt, macht dies auch alles richtig Spaß!

    ...ach, aber was machen die Leute, die zB. Einfach Chaos sehen und ausbrechen lassen wollen? Können die sich noch nach herzenslust austoben? Richtig die Sau aus sich heraus lassen? Wenn man mich fragt... ja! Die meisten Spieler vermissen einfach in ’BP’ den Crash Mode. Dafür aber, bekommt man einen an sich ebenso spaßigen Modus: den Showtime Mode. Diesen Modus aktiviert man, in dem man zB. die Tasten LB+RB (Xbox360) // L1+R1 (PS3) drückt und versucht mit einer gekonnten Drehung, gleich zu Beginn einen richtig dicken Fisch zu angeln. Wie spielt man diesen Modus? Nun, man hüpft sich sprichwörtlich von Auto zu Auto und versucht so viele Karren wie nur irgendwie möglich zu berühren. Wenn man dies geschafft hat, wächst der Boost in der gleichnamigen Leiste... diesen hingegen braucht man, um sein Wrack überhaupt in Bewegung halten zu können – klingt nicht nur geil, macht sich auch verdammt gut.

    Aber es gibt noch mehr... zB. trifft man immer wieder – sofern sie vom erneut nervigen DJ angekündigt werden – auf schicke Karren, die man in einer kleinen Vorfolgungsjagd erst einmal von der Strecke rammen muss. Hat man dies bewältigt, gehört einem die Karre und man findet sie auf dem... na, richtig, dem Schrottplatz! Hier, auf dem Schrottplatz, befinden sich alle Fahrzeuge die man im Laufe des Spieles sich auf “grauenvolle Art und Weise“ beschaffen musste. Wenn man mit den Fahrzeugen zur Reperatur gefahren ist und sie wieder in aller Pracht erblickt... kann man später auf dem Schrottplatz den Lack “individuell“ bestimmen.

    Ach, ’BP’ ist voll von neuen und wirklich guten Ideen, vielleicht mag ich es auch deshalb so gerne. Ganz besonderes Lob bekommt von mir der Mann, oder die Frau, die die Musik ausgesucht hat, phänomenal – besonders wenn man einige Minuten nichts macht, bekommt man einen kleinen Flash, wenn aus den Boxen Chopin oder Mozart seine Arbeit verrichtet.


    Nun aber meine persönlichen Wertungen der Teile:
    • Burnout --> 55%
    • Burnout 2 - Point of Impact --> 85%
    • Burnout 3 Takedown --> 90%
    • Burnout Revenge --> 80%
    • Burnout Dominator --> 89%
    • Burnout Legends --> 75%
    • Burnout Paradise --> 90%


    TormentorCIP
    Geändert von TormentorCIP (22.10.2008 um 17:29 Uhr)

  14. #119
    überlastet dauernd den Server Avatar von TormentorCIP
    [~Soulless Warrior~]

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    ~Double-Post~

    ~Shenmue~

    Eines der bekanntesten Dreamcast-Spiele ist zweifellos Shenmue, für viele ist es noch heute DAS Spiel überhaupt. Was ich persönlich von diesem Spiel halte will ich nun berichten.

    Hintergrundgeschichte:

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1986, in einem kleinen Dorf in Japan. Ryo Hazuki kommt gerade nach Hause. Irgendwas scheint allerdings an diesem Tag nicht zu stimmen. Vor dem Anwesen der Hazuki`s parkt ein schwarzes Auto, ein paar Schritte weiter findet er die Haushälterin im Garten liegend und sie ist sichtlich besorgt. Dann überschlagen sich die Ereignisse geradezu.

    Im Dojo findet Ryo seinen Vater. Ein Mann in chinesischer Tracht ist bei ihm und es entbrennt ein gnadenloser Kampf. Doch Ryo`s Vater ist dem Fremden, der einen Kampfstil beherrscht den Ryo noch nie zuvor gesehen hat, eindeutig unterlegen und es ist offensichtlich das er bei diesem Kampf keine Chance hat als Sieger hervorzugehen. Der mysteriöse Fremde verlangt die Herausgabe eines Gegenstandes, doch Ryo`s Vater ist nicht gewillt ihn herauszugeben. Erst als er das Leben seines Sohnes bedroht sieht gibt er schließlich nach. Wenig später stirbt Ryo`s Vater und sein Sohn schwört Rache.

    Und so macht sich Ryo einige Tage nach diesem furchtbaren Ereignis auf die Suche nach dem Mörder seines Vater. Inzwischen kennt er zumindest dessen Namen ... Lan Di...


    Nun ja, sonderlich einfallsreich hört sich dieser kurze Umriss der Story nicht wirklich an. Ein Sohn will Rache für den Tod des Vaters. Aber dieser Eindruck täuscht, denn im Verlauf des Spiels bekommt man trotz klischeehafter Handlung eine unglaublich spannende Geschichte erzählt, die immer wieder eine kleine Überraschung bereithält und unvorsehbare Ereignisse zu bieten hat.

    Grafik/Gestaltung:

    Die Grafik war seinerzeit schlichtweg genial und einzigartig. Gemessen an heutigen Maßstäben muss man inzwischen natürlich einige Abstriche machen, aber trotzdem ist die Grafik noch immer nett anzuschauen. Was DC-Spiele ganz allgemein betrifft, so ist “Shenmue“ das meiner Meinung nach schönste Spiel was für diese Konsole jemals erschienen ist. Die Charaktere sehen detailliert aus und wirken direkt lebendig. Einzig die Animationen können da nicht durchgehend überzeugen, denn die Figuren bewegen sich im Spiel etwas unnatürlich. Besonders deutlich wird das leider auch bei der vom Spieler gesteuerten Hauptfigur, die Bewegungen beim Gehen sehen nicht gerade realistisch aus. Ganz anders verhält es sich allerdings beim Kampfmodus, hier sind die Animationen deutlich besser. Und absolut toll anzuschauen sind die zahlreichen Videosequenzen, hier kann man absolut gar nichts kritisieren denke ich. Die Zwischensequenzen kann man durchaus als filmreif bezeichnen.

    Beindruckend an der Optik des Spiels sind besonders die verschiedenen Ortschaften mit ihren vielen kleinen Details, überall gibt es etwas zu entdecken und es macht einfach sehr viel Spaß durch eine so liebevoll gestaltete Spielwelten zu laufen.

    Auch mit schönen Effekten kann “Shenmue“ aufwarten, wobei vor allem Wettereffekte positiv auffallen, aber auch der Wechsel der Tageszeiten bietet oft sehr hübsche Anblicke, zum Beispiel Sonnenuntergänge.

    Soundkullisse:

    Der Sound ist in jeder Hinsicht gelungen. Die Sprachausgabe gibt es zwar nur in Englisch (wobei auch die Untertitel in Englisch sind), aber dafür können die Synchronsprecher wirklich überzeugen. Hin und wieder trifft man im Spiel mal auf eine Nebenfigur die eine Ausnahme darstellt und ein oder zwei Sätze spricht die diesem Niveau nicht entsprechen, aber das fällt eher als Nebensache auf und stört nicht wirklich.

    Großes Lob gebührt auch der musikalischen Untermalung. Es gibt sehr viele verschiedene Musikstücke die abwechslungsreich sind und den Spielverlauf und die Zwischensequenzen sehr schön begleiten ohne jemals langweilig oder gar nervend zu klingen.

    Steuerung/Handhabung:

    Leider gibt es hier doch einige Kritikpunkte. Ryo zu steuern kann mitunter zum echten Geduldsspiel werden. Auf großen Raum funktioniert alles noch halbwegs zufriedenstellend, aber in beengten Gebäuden ist es schlichtweg unmöglich die Spielfigur zielgenau zu bewegen, da kann es schon mal passieren das es erst nach mehreren Anläufen klappt eine Tür zu passieren. Das nervt zuweilen natürlich furchtbar. Im Kampfmodus funktioniert die Steuerung hingegen ganz gut, gelegentlich gibt es aber Probleme mit der Kameraperspektive und dann leidet die Übersicht etwas. Auch bedarf es einiges an Übung um die vielen Tastenkombinationen auswendig zu lernen, die man in Kämpfen anwenden kann.

    Spielspaß:

    “Shenmue“ vereint viele verschiedene Genres. Ich würde dieses Spiel als eine Mischung aus Action-Adventure, Rollenspiel und Beat`em´Up bezeichnen. Das Ganze wurde unglaublich gut miteinander verknüpft. Hinzu kommt eine nahezu einzigartige Story, die Dramatik und Spannung bietet, aber ebenso Momente enthält die einfach rührend sind und gefühlsmäßig sehr nahe gehen. Schon allein durch die Story hat mich dieses Spiel damals sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die zahlreichen Videosequenzen wurden einfach wunderbar in Szene gesetzt und es ist immer wieder eine Freude sie anzuschauen.

    Der Spieleinstieg ist trotz der Vielfältigkeit an Möglichkeiten, die “Shenmue“ zu bieten hat, nicht sehr schwer. So enthält das Handbuch eine sehr ausführliche Dokumentation über alles was in der Welt von “Shenmue“ eine Bedeutung hat. Und auch im Spiel selbst kann man jederzeit per Knopfdruck ein Hilfemenü aufrufen. Außerdem beginnt alles zunächst sehr langsam, der Spieler wird vor keine unlösbar schweren Aufgaben gestellt und hat mehr als genug Zeit sich erst mal in aller Ruhe umzusehen und sich mit verschiedenen Personen zu unterhalten. Das mag sich jetzt nicht sonderlich spannend anhören, doch es gibt gerade zu Spielbeginn so viele Dinge zu entdecken das wirklich niemals Langeweile aufkommt. Allerdings muss man auch ganz klar sagen das “Shenmue“ für ungeduldige Spieler eher nicht geeignet ist, denn es bedarf schon einiges an Ausdauer trotz interessanter Spielumgebung. Wer vernehmlich Action erwartet wird zunächst enttäuscht sein, denn lange Zeit passiert in dieser Art und Weise nichts wirklich aufregendes. Vielmehr beschränkt sich das Geschehen darauf Hobby-Detektiv zu spielen und Nachforschungen anzustellen. Hierfür sind unzählige Konversationen mit verschiedenen Leuten notwendig. Manche Personen sind allerdings nur zu einer ganz bestimmten Zeit anzutreffen, was unweigerlich dazu führt das sich der Fortgang des Spielverlaufes ganz schön hinziehen kann. Wer aber einmal von der “Shenmue“-Welt fasziniert ist, der wird sich auch sicher daran nicht allzu sehr stören und stattdessen immer Möglichkeiten finden die Zeit sinnvoll zu nutzen. So ist es möglich an gewissen Orten alle erlernen Moves zu trainieren, um Ryo`s Fähigkeiten stets zu verbessern. Und später wird es sich sogar auszahlen gut trainiert zu sein. Eine ganz andere Art der Beschäftigung erwartet Ryo im nächstgelegenen Dorf. Hier gibt es ein kleines Kätzchen das er versorgen kann. Das Ganze ist unglaublich schön gemacht, wie ich finde. Wichtig ist natürlich das Kätzchen regelmäßig zu füttern. Für den Anfang findet sich zu Hause etwas Milch und Futter, später müssen diese Dinge allerdings im nahegelegenen Shop gekauft werden. Auch bei dieser Sache wird wieder überdeutlich wie liebevoll und ideenreich das Spiel gestaltet wurde. Befindet sich Ryo zum Beispiel bei diesem Kätzchen kann ein Menü aufgerufen und anschließend Aktionen ausgeführt werden. So kann man unter anderem dieses kleine niedliche Tierchen streicheln, auch einen Namen kann man natürlich vergeben.

    Mit fortschreitender Spieldauer kommen dann auch actionreiche Momente vermehrt vor. So lernt Ryo neue Moves, die er gezielt trainieren kann und die natürlich in Kämpfen unverzichtbar sind. Die Kämpfe laufen dabei in Echtzeit ab und machen unglaublich viel Spaß, schon allein durch die sehenswerten Animationen. Allerdings ist es nicht ganz einfach wirklich alle Moves perfekt zu beherrschen, da es unglaublich viele sind und schon allein das einprägen der Tastenkombinationen eine äußerst schwierige Angelegenheit ist. Ich habe mich bei der ganzen Sache stets auf bestimmte Moves beschränkt, diese nach Möglichkeit sehr gut trainiert und die vom Spiel vorgesehene Möglichkeit genutzt die “R1“-Taste mit einem speziellen Move zu belegen. Der Vorteil hierbei ist nämlich, das für diesen einen Move keine Tastenkombinationen notwendig, stattdessen reicht ein Knopfdruck und schon führt Ryo den entsprechenden Move aus.

    In der Welt von “Shenmue“, die so unglaublich viele Dinge bereit hält, die man erkunden kann, gibt es unter anderem viele Mini-Games. So gelangt man nach einigen Spielstunden in eine Stadt, die zahlreiche Möglichkeiten bietet um sich abseits der eigentlichen Story bestens zu unterhalten. Beispielsweise mit Billard, Dart oder diversen Automatenspielen. In Ryo`s Haus kann man sogar eine Mega Drive-Konsole finden und mit etwas Glück gewinnt man beim Losen im Supermarkt die notwendigen Spiele hierfür. Das ist auch eine dieser Spielideen, die ich persönlich einfach unglaublich toll finde. Obwohl man sagen muss das gesamte Spiel steckt voller genialer Ideen und man wird immer wieder positiv überrascht und kann es kaum glauben, was ein einzelnes Spiel alles bieten kann!

    Die Größte Auswahl an Spielmöglichkeiten findet man in der nahegelegen Stadt. Hier gibt es eine Spielhalle die gegen entsprechende Bezahlung Mini-Games bereithält. Ich denke gerade am Anfang habe ich hier wohl neben dem Training der Kampfkünste die meiste Zeit des Tages verbracht, besonders vom Dart-Spiel konnte ich mich immer schlecht losreisen.

    Hier eine Kurzbeschreibung aller in der Spielhalle angebotenen Mini- Games:
    • Darts 7
      Für dieses Spiel braucht man nur eine Taste des Gamepads für die Steuerung. Die Richtung des Dart Pfeils kann man selbst nicht anvisieren, vielmehr ist er in ständiger Bewegung und man muss im richtigen Augenblick die A-Taste drücken um den Pfeil zu werfen. Oftmals ist es eher Glückssache einen ganz bestimmten Treffer zu landen. Auch hat man keinen Gegner mit dem man sich direkt messen kann, aber das macht natürlich überhaupt nichts, denn unterhaltsam ist es trotzdem und mir ist dieses Spiel trotz der Einfachheit des Spielprinzips niemals langweilig geworden.

    • QTE Title
      Hier gilt es so schnell wie möglich die richtigen Tasten des Controllers zu drücken sobald die entsprechende Anzeige erscheint. Insgesamt sind es aber nur 3 Tasten die verwendet werden (X, A und B). Somit ist es ein relativ einfaches Spielchen, wobei man lediglich ein einigermaßen gutes Reaktionsvermögen haben sollte, bei lediglich 3 Tasten allerdings keine wirkliche Herausforderung. Kurzzeitig macht das Spiel Spaß, aber auf längere Sicht wird es dann eher uninteressant und langweilig.

    • Excite QTE2
      Dieses Spiel ähnelt sehr dem vorhergehenden (QTE Title). Auch hier müssen in schneller Folge Tasten gedrückt werden, allerdings sind es hier nicht nur 3, sondern A,B, X und Y sowie alle Richtungstasten. Damit ist dieses Spiel deutlich komplizierter, macht aber natürlich trotzdem sehr viel Spaß und ist immer wieder eine Herausforderung um das eigene Reaktionsvermögen zu testen. Im Gegensatz zur einfachen QTE Title-Variante ist es auch nach zahlreichen Versuchen immer wieder unterhaltsam und motivierend.

    • Hang On
      Hierbei müssen mit einem Motorrad innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits Checkpoints erreicht werden. Die Steuerung ist simpel, denn benötigt werden außer dem Analog-Stick zum Lenken nur 2 weitere Tasten für Gasgeben und Bremsen. Eigentlich ist es auch ein sehr schönes Spiel das Abwechslung bringt, mir persönlich allerdings liegt das Motorradfahren allerdings nicht sonderlich, denn meine Ergebnisse waren jedes Mal echt Katastrophal und die Checkpoints habe ich auch nach unzähligen Versuchen nie geschafft.

    • Space Harrier
      Auch dieses Mini-Spiel ist unkompliziert zu steuern, mit dem Analog-Stick bewegt man sich und weicht feindlichen Geschossen aus und mit Druck auf die Taste A greift man Feinde an und zerstört sie. Für kurzweilige Unterhaltung auf jeden Fall ein Spiel das man ausprobieren sollte, denn trotz der Einfachheit des Spielprinzips und der Grafik macht es einfach Spaß.


    Im Verlauf des Spiels erhält man die Gelegenheit 2 verschiedene Fahrzeuge zu benutzen, ein Motorrad sowie ein Gabelstapler.
    • Motorrad
      Leider ist das Motorradfahren eine einmalige Sache, was ich irgendwie sehr schade finde, denn mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Steuerung ist sehr gut, wobei man wahlweise mit dem Steuerkreuz oder dem Analog-Stick lenken kann und außer Gas und Bremse keine zusätzlichen Funktionen vorhanden sind. Realistisch ist das Fahrverhalten keineswegs, aber ich denke das ist hier auch nicht der Sinn der Sache. Es bringt einmal mehr Abwechslung ins Spiel hinein, wurde einfach wunderbar mit der Story verknüpft und ist unterhaltsam.
    • Bei dem 2. Fahrzeug handelt es sich um einen Gabelstapler, den Ryo im Rahmen seines Teilzeitjobs am Hafen fährt. Seine Aufgabe besteht zu diesem Zeitpunkt darin Kisten von Punkt A nach Punkt B zu transportieren. Auch der Gabelstapler lässt sich recht gut steuern. Der tägliche Höhepunkt ist allerdings das Gabelstaplerrennen, welches jeden morgen vor Arbeitsbeginn veranstaltet wird. Und bei entsprechender Leistung gibt es stets ein kleines Souvenir in Form eines Sammelobjektes.


    Ein Spiel wie “Shenmue“ sollte natürlich auch unbedingt entsprechende Charaktere mit Persönlichkeit haben. Aber genau hier gibt es doch einiges zu kritisieren. Manche Dinge sind etwas zu kurz und oberflächlich gehalten. Eine Sache habe ich allerdings nie verstanden, ein junges Mädchen taucht im Prolog auf und später in den Zwischensequenzen während des Spiels auch in den Träumen von Ryo. Im Prolog spricht sie dabei einen Text, den ich an dieser Stelle einfach mal aus der deutschen Übersetzung des Handbuches zitiere:

    "Er wird aus einem Land im Osten kommen, weit über das Meer.
    Ein junger Mann, der erst noch erfahren muss, welche Macht in ihm steckt.
    Diese Macht könnte ihn entweder zerstören oder ihm alle Wünsche erfüllen.
    Sein Mut wird über sein Schicksal entscheiden.
    Der Pfad, dem er folgen muss, ist voller Gefahren.
    Ich warte und bete, denn diese Fügung ist seit uralten Zeiten vorherbestimmt.
    Ich warte voller Ungeduld.
    Düstere Wolken verhüllen den Himmel, und ein Drache entsteigt der Erde.
    Ein Phönix stößt vom Himmel herab, seine Flügel ziehen purpurfarbene Spuren.
    Stockfinstere Nacht breitet sich aus, der Morgenstern ist das einzige Licht.
    Und so...beginnt die Geschichte."


    Das Ganze wirkt unglaublich atmosphärisch, so gefühlvoll gesprochen irgendwie und auch mysteriös und spannend. Mich hat es damals einfach fasziniert. Aber, niemals wurde im Spiel ihr Name erwähnt oder auch nur eine klitzekleine Andeutung wer sie eigentlich ist und welche Rolle sie in der Geschichte Spielt. Im Handbuch fand ich dann zufällig bei der Kurzbeschreibung einzelner Charaktere des Spiels ihren Namen und die Aussage, dass ihre Begegnung mit Ryo ihr Schicksal verändern würde. Aber, irgendwann flimmerte der Abspann von “Shenmue“ über den Bildschirm und dieses junge Mädchen war Ryo niemals begegnet. So genial das Spiel an und für sich auch ist, es gibt eben leider auch Dinge die absolut unlogisch sind. Nebenbei bemerkt, Ryo und dieses Mädchen lernen sich irgendwann doch noch kennen ... im 2.Teil, den ich nun inzwischen auf der “X-Box“, wie auf der “DC“ gezockt hatte...

    Und um noch mal auf die Persönlichkeit der Charaktere zurück zu kommen, Lan Di, als Meister einer Kampfkunst die eigentlich schon seit ewigen Zeiten als ausgestorben galt, der Ryo`s Vater tötete und allein schon mit seinem Blick die Leute in Angst und Schrecken versetzen kann, gerade dieser Figur hätte meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit zukommen sollen. Aber das mag wohl Ansichtssache sein. In Bezug auf die Story, in der es ja darum geht Rache für den Tod des Vaters zu nehmen war mir jedenfalls unverständlich warum gerade dieser mysteriöse La Di lediglich 2 mal auf der Bildfläche erschien. Außerdem hat Ryo einige wirklich gute Freunde, aber jeder Einzelne davon ist nur eine klischeehafte Person, die man im Verlauf des Spiels teilweise zwar etwa näher kennerlernt, aber die kritisch betrachtet nicht wirklich interessant sind. Der Hauptakteur selbst ist einfach nur sympathisch, er hat einen starken Willen, ist äußerst mutig und gibt irgendwie nie auf. Irgendwelche markante, charakterliche oder sonstige Merkmale hat er nicht ... aber man mag ihn einfach und fiebert in gewissen Situation einfach mit ihm.
    Positiv erwähnt werden muss aber natürlich unbedingt die detaillierte Grafik der Charaktere, die man zwar nicht nacht aktuellen Maßstäben beurteilen darf, aber die Personen sehen wirklich unglaublich gut aus, sowohl im Spiel selbst als auch in den Zwischensequenzen. Sie wirken direkt lebendig könnte man sagen, hätte man zumindest einigen Hauptcharakteren etwas mehr Persönlichkeit verliehen und sie nicht so klischeehaft dargestellt, dann wäre fast alles perfekt.

    Passport:

    Als registrierter Dreamcast-Benutzer konnte man früher verschiedene Online-Features nutzen. Leider ist das heute nicht mehr möglich.
    Aber es gibt auf der “Passport GD“ dennoch einiges an Bonusmaterial das keine Internetverbindung voraussetzt und was man sich in jedem Fall anschauen sollte. Viele Menüs sind natürlich erst zugänglich nachdem “Shenmue“ einmal komplett durchgespielt wurde. Im Hauptmenü findet man zunächst die Auswahlmöglichkeiten Theater, Musik, Information und Passport.

    >>> Wählt man etwa den Abschnitt Information aus, dann kann man im nächsten Schritt Erklärungen zum Spiel direkt von den Charakteren erhalten. Insgesamt sind es 7 verschiedene Charaktere und jeder erzählt etwas zu einem ganz speziellen Thema. Der Hauptakteur des Spiels, Ryo Hazuki, erklärt zum Beispiel das Kampfsystem und seine Freundin Nozomi weiß eine Menge über die Mini-Spiele zu berichten, weitere Personen erklären die QTE`s, das eigentliche Spielsystem, alles was mit dem Thema Geld zutun hat oder was es mit dem sogenannten “Magic Weather“ auf sich hat. Auch der Prolog des Spiels kann nach belieben immer wieder angeschaut werden.

    >>> Die Rubrik Theater ist eigentlich schon von der Bezeichnung selbsterklärend. An dieser Stele können natürlich erschieden Zwischensequenzen des Spiels angeschaut werden. Außerdem gibt es nach diverse Trailer zu “Shenmue“ zu sehen. In jedem Fall eine sehr nette Idee, denn es macht immer wieder Spaß die Filme anzuschauen, da die Zwischensequenzen so unglaublich gut gemacht sind.

    >>> Der Unterpunkt Musik hält eine sehr große Auswahl an Musikstücken bereit, die aus dem Spiel stammen, natürlich auch die Hautmelodie.

    >>> Unter Passport konnte man früher Online Gegenstände tauschen, Neuigkeiten erfahren ( es gab eine offizielle “Shenmue“ Webseite) und es gab auch eine Rangliste und vieles mehr. Doch leider, wie bereits erwähnt, ist das heute nicht mehr möglich.

    Schwierigkeitsgrad:

    Teilweise ist der Schwierigkeitsgrad etwas zu niedrig, zum Beispiel fehlen echte Rätsel, die es zu lösen gilt. Auch die Echtzeitkämpfe sind in der Regel nicht schwer zu meistern. Am Schwierigsten fand ich persönlich eigentlich die QTE`s, die urplötzlich auftauchten während man sich gerade zurücklehnte um die gezeigte Zwischensequenz zu genießen. Natürlich ist nach einiger Spielzeit klar wie die ganze Sache abläuft und das man jederzeit auf der Hut sein muss um blitzschnell die eingeblendeten Tasten zu drücken, aber ich habe es selten beim ersten Anlauf geschafft. Ehrlich gesagt habe ich mich jedes Mal wieder davon überraschen lassen. Aber da man stets sofort diese Stelle erneut versuchen konnte war es natürlich zu keiner Zeit ein Problem, denn man musste nicht etwa am letzten Speicherpunkt neu beginnen falls man es zunächst vermasselt hat. So etwas wie Frust kommt bei “Shenmue“ niemals auf.

    Spielzeit:

    Die Spieldauer hängt hauptsächlich vom Spieler selbst ab. Folgt man lediglich der Story und kümmert sich nicht um Nebensächlichkeiten, dann hat man “Shenmue“ in schätzungsweise 30-40 Stunden durchgespielt. Man kann aber gut und gern auch an die 100 Stunden mit diesem Spiel verbringen aufgrund der vielen Möglichkeiten die es zu entdecken gibt. Allein die Minigames können viele Stunden unterhalten. Ich denke wenn man einmal angefangen hat mit dem Spielen und von der “Shenmue“-Welt so fasziniert ist wie ich es war (und auch heute noch bin), dann rennt man nicht einfach so von einer Aufgabe zur nächsten, vielmehr erfreut man sich an den zahlreichen schönen Dingen, der hübschen Optik und der Atmosphäre. Und selbst wenn man das Game einmal komplett durchgespielt hat, muss noch nicht endgültig Schluss sein mit dem Spielspass. Denn auch danach gibt es noch ein paar Möglichkeiten.

    Fazit:

    Mein Fazit fällt ziemlich eindeutig aus, nämlich mit einer klaren Empfehlung für dieses Spiel. Auch wenn ich bei meiner Bewertung einen Punkt abziehe aufgrund der Steuerung und anderer Kleinigkeiten, die mich persönlich etwas gestört haben an dem ansonsten faszinierenden Game. Von der Story wird man schnell in den Bann gezogen und man will unbedingt wissen wie es weiter geht. Spielerisch gibt es so viele Dinge die man entdecken und machen kann und der Genre-Mix ist nahezu einzigartig. Daher ist auch der Langzeitspielspaß absolut gegeben. Und die Grafik ist selbst heute noch nett anzuschauen, auch wenn sie natürlich längst nicht mehr das Maß aller Dinge ist und die neuen Konsolengenerationen natürlich zu viel mehr fähig sind.

    “Shenmue“ hat eine USK 12, was eigentlich soweit vollkommen in Ordnung ist. Trotz vieler dramatischer Ereignisse gibt es keine übertriebene Gewaltdarstellung. Ob allerdings Kinder im Alter von 12 Jahren schon so gut Englisch können um auch der Handlung folgen zu können das möchte ich stark bezweifeln. Und wenn man sich bei den schönen Zwischensequenzen auf die Untertitel konzentrieren muss (bei “Shenmue“ auch nur in englischer Sprache), dann macht das sicher nur halb soviel Spaß. Meine Erfahrungen sind eigentlich die, das Kinder in diesem Alter trotz Englischunterricht an den Schulen nicht in der Lage sind das Ganze wirklich zu verstehen, selbst wenn die Synchronsprecher eine sehr deutliche Aussprache haben.


    ~Shenmue 2~

    In der kurzen Dreamcast-Ära stellt Shenmue ohne Zweifel eines der größten und erfolgreichsten Titel für dieses System dar. Zuvor bot definitiv kein Spiel eine solch komplexe, durchdachte und kinoreife Geschichte, die dazu noch optisch und spielerisch so beeindruckend präsentiert wurde. Der herausragende Mix aus Action und Adventure setzte damals bereits Maßstäbe und war nicht ohne Grund ein Kaufargument für die Dreamcast-Konsole. Während der erste Teil bereits im Jahr 2000 erschien, durften sich nur die europäischen und japanischen Spieler ein Jahr später über die Fortsetzung freuen. In den USA wurde der zweite Teil nie veröffentlicht. Doch knapp 2 Jahre später feiert Shenmue sein Debüt auf der Xbox, denn sowohl Sega als auch Microsoft haben weder Kosten noch Mühen gescheut, um das zumindest damals sensationelle Spiel auf die X-Box zu portieren. Um dem Spieler den Einstieg in “Shenmue 2“ zu erleichtern, liegt dem Titel auch eine DVD bei, die exklusiv Shenmue-The Movie beinhaltet...

    Öffnet man die Verpackung, darf man sich also über zwei DVDs freuen. Diejenigen, die nicht die Möglichkeit hatten, den ersten Teil zu spielen, können sich mit dem beiliegenden Film die Geschichte erzählen lassen. Dazu wird nur ein handelsüblicher DVD-Player oder eine Xbox mit DVD-Kit benötigt. Leider ist der Kinofilm nur in englischer oder japanischer Sprache, so dass man demnach auch gute Kenntnisse benötigt, um die Geschichte komplett zu verstehen. Ebenso ist “Shenmue-The Movie“ weniger ein eigenständiger Film, mehr ein Zusammenschnitt hunderter Szenen aus dem ursprünglichen Videospiel. Diese ergeben wirklich einen zusammenhängenden Film, der auch logisch aufgebaut ist. Die Bild- und Tonqualität lässt allerdings etwas zu wünschen übrig und kommt nicht an herrschende Qualitäten heran.
    • Das Abenteuer beginnt im Jahre 1986. Ryo Hazuki, Hauptdarsteller der Geschichte, führt ein ruhiges Leben im Hause der Familie. Doch plötzlich soll sich das beschauliche Leben ändern, denn unerwünschte Gäste betreten das Eigentum der Hazukis. Ein mysteriöser Mann chinesischer Herkunft erscheint mit seinen dunkel gekleideten Wächtern. Er nennt sich Lan Di und mit Hilfe seiner Kung-Fu-Kentnisse tötet er Ryos Vater Iwao. Nachdem Ryo wieder zur Besinnung kommt, erkennt er den Grund der Ermordung ... der geheimnisvolle Familien-Spiegel. Der Stolz des jungen Kämpfers lässt ihm keine Ruhe und so schwört Ryo Rache. Fortan begibt er sich auf die Suche nach Lan Di. Ein Brief führt ihn dabei zu Yuanda Zhu, einem erfahrenen Meister der Kampfkunst und Freund des Vaters. Mit seiner Hilfe erfährt Ryo, dass Lan Di der Anführer der Chiyoumen und auf der Suche nach dem sogenannten Phönix-Spiegel ist. Gemeinsam bilden der Familien- und Phönix-Spiegel eine mächtige Einheit. Ryo nimmt weiter die Verfolgung auf, setzt sich mit zahlreichen Gaunern der Mad Angels auseinander und er bemerkt, dass ihn sein Weg nach Hongkong führen wird, um die unzähligen Rätsel lösen zu können.

    ... an dieser Stelle beginnt “Shenmue 2“. Ein riesiges Schiff legt am Hafen der Großstadt an und Ryo betritt das Festland. Das Spiel einfach in ein Genre einzuordnen, fällt nicht leicht. Der Mix aus Adventure, Rollenspiel und Action spielt sich insgesamt eher wie ein interaktiver Film mit dem Unterschied, dass die Möglichkeiten ungewöhnlich vielseitig und fast unbeschränkt scheinen. Die Hauptaufgabe besteht jedoch darin, Informationen jeglicher Art zu sammeln, zu verwerten und darauf zu reagieren. Besitzt man anfänglich nur einen Zettel mit einer Wohnanschrift, so stellt das Finden der Adresse bereits die erste Herausforderung dar. Es werden die ersten Gespräche mit Passanten, Kriminellen oder Straßenmusikanten geführt und die Umgebung erkundet. Hier findet man zahlreiche Möglichkeiten, sein Geld auszugeben oder etwas zu verdienen. Im Hafen von Hongkong darf man sich bereits an Glücksspielen, Armdrücken und anderen Kämpfen versuchen, Unterhaltungen führen oder kleinere Artikel wie Feuerzeuge erwerben. Doch Vorsicht ist geboten, denn Kleinkriminelle treiben ihr Unwesen. Kurze Zeit später fällt man genau auf diese Bösewichte herein. Bereits hier bemerkt man, dass “Shenmue 2“ sehr linear gestaltet wurde, aber um von einem Schlüsselpunkt zum anderen zu gelangen, gibt es unterschiedliche Wege. Dem Spieler wird somit genügend Freiraum geboten, um sich nicht eingeengt zu fühlen. Die ständig voranschreitende Geschichte bereichert Ryo um unzählige Bekanntschaften, Informationen und Erlebnisse, die stets im Tagebuch niedergeschrieben werden, welches später als Nachschlagewerk dient...

    Sehr ungewöhnlich ist die Möglichkeit, mit allen Charakteren auch sprechen zu können, die wiederum ihre eigene Persönlichkeit besitzen und entweder gesprächiger sind oder nicht. Auch kann man so gut wie alle Dinge genauer untersuchen, Menschen beobachten oder Orte erreichen, die sichtbar sind. Die riesige Umgebung ist detailliert und wirkt ungemein realistisch. Was bereits auf der Dreamcast-Konsole für Aufsehen erregte, ist auf der X-Box nicht weniger beeindruckend. Während der vielen Abenteuer muss sich unser Held Ryo auch regelmäßig aufs Ohr legen. Zwischen 23.00 und 8.00 Uhr ruht er sich immer in der aktuellen Unterkunft aus, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln. Schaft man es nicht, etwas wichtiges vor der Schlafstunde zu tätigen, wird der Spieler automatisch zur Schlafstätte geschickt. Am nächsten Morgen kann man aber sofort wieder dort beginnen, wo man am Tag zuvor verweilt hat. Im Gegensatz zum Vorgänger ist es auch möglich, jederzeit den Spielstand abspeichern zu können, was nicht nur überaus hilfreich ist, sondern auch einen schnellen, vorzeitigen Spielabbruch ermöglicht. Bot der Vorgänger grundsätzlich nur ein kleineres Gebiet, indem man sich aufhalten konnte, so ist “Shenmue 2“ komplexer gestaltet worden, um den Spieler nicht immer mit den gleichen Landschaften zu "langweilen". Verschiedene Städte und Bezirke wird man im Spielverlauf betreten, die auch komplett unterschiedliche Menschen, Gefahren und Abenteuer bereithalten.

    Sowohl das bereits erwähnte Tagebuch als auch das eigentliche Spiel sind in englischer Sprache gehalten. Diejenigen, die nur etwas englisch verstehen, werden jedoch damit kein Problem haben, da hier viel Wert auf einfache Sprache gelegt wurde, um dem Laien ebenso ein hochwertiges Spielerlebnis zu vermitteln. Deutsche Untertitel wären sicherlich wünschenswert gewesen, stellen aber spätestens nach einigen Minuten keinen wirklich negativen Punkt dar, da die Grammatik schnell zu erfassen ist.

    Um erfolgreich in der Handlung voranzuschreiten, wird wie im wahren Leben Geld dringendst benötigt. Dieses wird mit verschiedenen Jobs verdient, welche man an zahlreichen Orten finden kann. Von einfachen Hafenarbeiten bis hin zu Glücksspielen kann man schnell und einfach seine Geldbörse füttern, um sich damit später Vergnügen leisten oder wichtige Gegenstände kaufen zu können. Um dem interaktiven Abenteuer noch den passenden Flair zu vermitteln, darf man verschiedene Spielhallen besuchen, die neben Dart und anderen Brettspielen auch diverse Sega-Spielautomaten (Outrun, Space Harrier, Afterburner II) bereithalten. Hat man einen Spielautomaten gefunden und angespielt, so steht er später auch außerhalb des eigentlichen Spiels im Hauptmenü zur Verfügung.

    Ein weiteres wichtiges Element sind die sogenannten QTEs, die Quick Time Events. Im Stil bekannter Arcade-Klassiker muss man im richtigen Moment die korrekte, angezeigte Taste am Joypad betätigen, um voranzukommen. Im Gegensatz zum Vorgänger wurden diese Events häufiger verwendet, was schnelle Reaktionen und Training voraussetzt. Besonders im späteren Spielverlauf können diese Events in Stress ausarten, mit etwas Übung schafft man diese aber auch. Da Karate und Kung Fu eine weitere Rolle spielen, erlebt man regelmäßig auch Kämpfe, bei denen man Ryo direkt steuert. Auf Basis der “Virtua Fighter“-Engine stehen dem Spieler zahlreiche Moves zur Auswahl, mit denen man antritt und die Gegner bekämpft. Natürlich erlernt man regelmäßig neue Moves oder feilt an seinen Kampfkünsten, um vielleicht irgendwann einmal gegen Lan Di zu kämpfen...

    Zahlreiche Neuerungen gegenüber “Shenmue 1“ findet der Spieler an vielen Stellen wieder. Die nützlichen Stadtkarten helfen bei der Orientierung und können an den passenden Automaten käuflich erworben werden. Auch ist man in der Lage, jederzeit Screenshots zu erstellen, die auf die Festplatte der Xbox gespeichert und später genauer unter die Lupe genommen werden können. Neu sind auch die zahlreichen Grafikfilter, die über die eigentliche Spielgrafik gelegt werden. Wünscht man z.B. Sepia-Farben oder einen klassischen s/w-Filter, so kann man diesen jederzeit zuschalten, was der Spielatmosphäre unter Umständen zugute kommen kann. Einen konkreten Sinn sucht man jedoch vergebens. Auch ist der Spielumfang insgesamt größer und abwechslungsreicher als bei dem Vorgänger. Komplett neu sind auch die insgesamt 10 Speicherslots, welche man dringend benötigt.

    Keine Frage ... die Dreamcast-Version war seinerzeit das wohl Gelungenste, was man auf einer Spielkonsole gesehen hat. 2 Jahre später hätte man von der Xbox-Konvertierung einiges mehr erwarten können, doch bis auf die bereits erwähnten Grafikfilter und die nicht mehr vorhandenen Slowdowns halten sich die Verbesserungen sehr in Grenzen. Dies bedeutet aber nicht, dass “Shenmue 2“ visuell veraltet wirkt. Noch immer begeistern die beeindruckenden Landschaften, die zahlreichen, lebendig wirkenden Straßen und die überzeugenden Licht-, Wasser- und Wettereffekte. Die aus dem Nichts erscheinenden Passanten findet man ebenso wenig vor, wie die zuvor flimmernden Kanten verschiedener Objekte. Letztendlich aber ist “Shenmue 2“ trotz einer fast 1:1 – Konvertierung noch immer ein überwältigendes Grafik-Feuerwerk, dem man das Alter nicht anmerkt. Die X-Box ist aber in der Lage, grafisch mehr zu leisten und so hätte man einige Detailverbesserungen wie z.B. die Gesichter der Figuren oder größere Maps einfügen können. Wer “Shenmue 2“ von der Dreamcast noch nicht kennt, wird aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch immer beeindruckt von der Vielfalt der Landschaften und den liebevollen grafischen Effekten sein.

    Dank überlegener Technik darf sich der Spieler nun auch über Dolby Digital 5.1-Ton freuen. Leider aber beschränken sich diese Surround-Effekte hauptsächlich auf die unzähligen Zwischensequenzen, das eigentliche Spiel kommt noch immer mit dem vom Dreamcast übernommenen Stereo-Ton aus. Trotzdem sorgen die Soundeffekte für die passende Stimmung und gemeinsam mit dem absolut überragenden Soundtrack von Toshiyuku Watanabe wird in “Shenmue 2“ eine bisher selten erreichte Atmosphäre erzeugt. Einzig die englischen Synchronsprecher geben Grund zur Kritik, da sie nicht an die englischen Stimmen des ersten Teils bzw. die originalen japanischen Stimmen aus der Dreamcast-Version des zweiten Teils herankommen. Auch wenn Sega bzw. Microsoft auf einen Großteil der Sprecher aus “Shenmue 1“ zurückgreifen konnten, so bemerkt man die Unterschiede dennoch. Zum Glück beschränken sich die schlecht ausgewählten, englischen Sprecher auf ein Minimum, so das man darüber hinwegsehen kann. Wünschenswert wäre die Möglichkeit gewesen, auch auf die japanische Sprachausgabe zurückgreifen zu können.

    Da “Shenmue 2“ insgesamt 3 verschiedene Spielarten (QTE, Kampf und normales Spiel) enthält, erhält man im Spielverlauf auch dementsprechend angepasste Steuerungsmöglichkeiten. Diese ähneln der Dreamcast-Version sehr und wurden eigentlich nur dem X-Box Pad angepasst. Die Grundsteuerung ist einfach und intuitiv, mit dem Steuerkreuz bewegt man Ryo, mit dem linken Ministick schaut man sich um, mit der rechten Schultertaste rennt man, mit der linken zoomt man Objekte heran und die restlichen Buttons dienen zur Unterhaltung mit anderen Charakteren oder dem Anzeigen des Spielmenüs bzw. des Tagebuchs. Schnell kommt man mit der umfangreichen aber einfachen Bedienung zurecht und kann sich schon nach kurzer Zeit keine bessere vorstellen. Ähnlich sieht dies bei der Kampfsteuerung aus. Die Moves können jederzeit eingesehen werden, die Bedienung erfolgt hier hauptsächlich mit dem Ministick und den Buttons. Die Quick Time Events beschränken sich ohnehin nur auf das rechtzeitige Drücken der Tasten bzw. Richtungen und sollte auch für Anfänger keine Schwierigkeit darstellen.

    Fazit:
    “Shenmue 2“ war bereits auf der Dreamcast ein sensationeller Titel und ist es natürlich auch auf der X-Box. Yu Suzukis Meisterwerk ist zwar zum Großteil nur eine 1:1 Konvertierung, doch dies ändert auch nichts daran, dass Shenmue 2 eines der komplexesten, durchdachtesten und überwältigendsten Spiele seit Erfindung der Spielkonsole ist. Die Makel wie z.B. die langen Ladezeiten oder die teils wenig optimale englische Sprachausgabe fallen dabei so wenig ins Gewicht, dass der Spieler, der sich auf dieses Abenteuer einlässt, zahlreiche Stunden vor den Bildschirm gefesselt wird. Die immense Anzahl an Interaktionsmöglichkeiten, die unzähligen Minispiele und die bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Geschichte täuschen zwar nicht darüber hinweg, dass der gesamte Spielablauf sehr linear ist, aber “Shenmue 2“ ist einfach ein Erlebnis. Die beiliegende DVD mit “Shenmue-The Movie“ ist ein netter Bonus, aber kein Kaufgrund. Vielmehr ist es das Spiel, welches alle begeistern wird, die Shenmue noch nicht von der Dreamcast kennen oder nur ein klein wenig etwas mit dem Adventure-Genre anfangen können. “Shenmue 2“ ist ein Toptitel, der in keiner Xbox-Sammlung fehlen darf. Skeptiker sollten ein Probespiel wagen und sich überzeugen lassen. Ruhe, Geduld, Englischkenntnisse und Motivation sind dabei wichtige Voraussetzungen, denn ein “Shenmue 2“ ist alles andere als ein reiner Action-Titel.
    Geändert von TormentorCIP (01.01.2008 um 18:56 Uhr)

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