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  1. #46
    überlastet dauernd den Server Avatar von TormentorCIP
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    AW: Vorgänger und Nachfolger

    Mensch Sony ... was machste hier?! Ich wollte auch GTA machen, na gut, ich werde dann versuchen den 2.ten und 3.ten Teil zu machen ... guter Beitrag! Und diesmal ist es auch mehr oder minder sehr kurz, wie kommts!?

  2. #47
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    Zitat Zitat von TormentorCIP
    Mensch Sony ... was machste hier?! Ich wollte auch GTA machen, na gut, ich werde dann versuchen den 2.ten und 3.ten Teil zu machen ... guter Beitrag! Und diesmal ist es auch mehr oder minder sehr kurz, wie kommts!?
    nun ja ich habe Vice City sit nem halben jahr nich mehr und viele unterschiede gibt es zwischen den beiden nicht nur solche kleinigkeiten wie das schwimmn und das mit der kleidung aber naja deswegen nur so kurtz villeicht edetier ich noch was dazu

  3. #48
    wurde beim Posten geblitzt Avatar von SaberRider52
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    AW: User Review - Thread (Post No. I. beachten)

    Ich geb jetzt auch meinen Senf dazu und wähle eine mittlerweile 10 Jahre alte Serie: Resident Evil!

    Resident Evil (PSone)

    Ein echtes Highlight auf Sonys alter Kiste. Die Grafik ist heute natürlich hoffnungslos veraltet, damals war sie aber wirklich gelungen. Die vorgerenderten Hintergründe passten sehr gut ins Spiel und halfen dabei, die gruselige Location sehr gut in Szene zu setzen. So trugen sie einen großen Teil zur dichten Atmosphäre des Spiels bei. Der Sound war einfach grandios. Sicherlich ist er heutzutage ebenfalls veraltet, allerdings war der Einsatz von Musik und Soundeffekten damals bahnbrechend. Das Gameplay bot erfrischend Neues. Die Rätsel mögen zwar unrealistisch wirken, waren aber gut durchdacht und wurden nie langweilig. Seinen wirklichen Reiz zog Resident Evil aber aus der fantastischen Atmosphäre. Das Spiel schaffte es, dem Spieler richtige Angst einzujagen: Ganz auf sich allein gestellt musste man fernab jeglicher Zivilisation gegen Horden von Monstern und Zombies antreten. Diese beklemmende Situation in Kombination mit dem perfekten Einsatz von Musik und Schockeffekten fesselte einfach an den Bildschirm. Neben der Atmosphäre und den fordernden Rätseln motivierte zudem die dichte Hintergrundgeschichte um die düsteren Experimente des Umbrella-Konzern sowie das Verwirrspiel um Albert Wesker und Barry Burton. Das Intro war seinerzeit sicher das Beste vom Besten und leitete die Geschichte und die Situation perfekt ein. Die Tatsache, das Spiel mit zwei verschiedenen Charakteren zu beschreiten, sorgte für extreme Dauermotivation, da Rätsel und Schauplätze sowie Zwischensequenzen von einander abwichen. Wertung (für damalige Verhältnisse): 92%

    Resident Evil 2 (PSone)

    Teil 2 führte die Geschichte elegant fort und setzte auf die Stärken des Vorgängers: Packende Atmosphäre dank Szenario, Musik und Schockeffekten und enorme Dauermotivation dank zwei verschiedener Charaktere. Die Hintergrundgeschichte war dank der vielen verschiedenen Charaktere erstklassig, kam aufgrund echter Neuerungen aber nicht an die von Teil 1 heran. Auch das Szenario war nicht ganz so schockierend wie in Teil 1, da man irgendwie nicht das Gefühl hatte, wirklich eingesperrt zu sein. Zwar wurden Grafik und Umfang aufgemotzt, es gab mehr und coolere Waffen, aber insgesamt gesehen kam Teil 2 nicht an den Erstling heran. Wertung: 90%

    Auf Resident Evil 3 – Nemesis (PSone) sowie Resident Evil – Code Veronica (DC) möchte ich nicht eingehen, da ich gestehen muss, diese beiden Teile nie gespielt zu haben…

    Resident Evil (GC)

    Was für ein Remake! Capcom hat es geschafft, dass ein damals fünf Jahre altes Spiel, bei dem sich spielerisch und storytechnisch nichts geändert hatte, wieder auf´s neue motiviert wie seinerzeit das Original. Das Remake profitiert in erster Linie von der grandiosen Grafik. Die Hintergründe waren gestochen scharf und extrem detailreich, die Charaktere perfekt animiert und ebenso detailliert. Die Rätsel wurden teilweise überarbeitet. Einige hatten sich marginal verändert, andere waren komplett neu. Neue Levelabschnitte sowie ein Nemesis-artiger Gegner, der den Spieler durch einen Großteil des Spiels verfolgte, sorgten erneut für Spannung. Man muss sagen, dass Capcom keine lahme 1:1-Umsetzung hervor gebracht hat, sondern dass man sich wirklich Mühe gegeben hat, um ein erstklassiges Spiel auf den Markt zu bringen. Und genau das ist Resident Evil auch auf dem Cube. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass man dem Spiel damals (2002) bereits erste Alterserscheinungen anmerken konnte. Das Inventarsystem mit einem auf 8 Plätze beschränkten Inventar und dem Kistensystem war langsam veraltet. Man wusste nie wirklich, welche Gegenstände man mitnehmen musste und was als nächstes benötigt wurde. Außerdem nahmen Schlüssel, Zugangskarten, Edelsteine oder die nervigen Farbbänder zum Speichern des Spiels jede Menge Platz ein. Hatte man dann mal einen Gegenstand nicht dabei, ging das Gerenne wieder los. Und die vorgerenderten Hintergründe sahen zwar fantastisch aus, eine freie Kameraführung hätte aber weitaus mehr Übersicht geboten. Andere damalige Spiele des Genres wie Silent Hill 2 oder Eternal Darkness hatten vorgemacht, wie das geht. Trotzdem war Resident Evil eine erstklassige Umsetzung, die für Nächte an die Konsole fesselte und noch einmal die unbeschreibliche Stimmung des ersten Teils herüberbrachte. Wertung: 90%

    Resident Evil Zero

    2003 kam das Prequel zu Resident Evil auf den Markt. In Resident Evil Zero übernahm man die Rolle von Rebecca Chambers, die Mitglied des Alpha-Teams war und zeitlich vor dem Bravo-Team in die Region um das Herrenhaus geschickt wurde. Man erfuhr viel über die Hintergründe der Forschungen von Umbrella und wie es zum Ausbruch des Virus kam. Spielerisch bot Resident Evil Zero gewohntes: Schlüssel suchen, Rätsel lösen, Zombies töten. An sich nichts wirklich neues, auch wenn sich wohl viele Spieler eine echte Revolution gewünscht hätten. Trotzdem gab es eine echte Neuerung: Den „Ein-Spieler-Coop-Mode“. Hierbei war es möglich, direkt im Spiel zwischen den beiden Charakteren Billy und Rebecca zu wechseln. Dieses Feature war nötig, da sich einige Aufgaben nur mit Billy, andere nur mit Rebecca bewältigen ließen. Einige Rätsel mussten die zwei auch gemeinsam lösen. So war es möglich, Items über Fahrstühle auszutauschen, so dass dem anderen Part zuvor unerreichte Stellen zugänglich wurden. Die Story war gewohnt klasse, da viel über die Hintergründe von Teil 1 erzählt wurde. Und die Zwischensequenzen waren gewohnt gut in Szene gesetzt. Grafisch setzte das Spiel wieder auf vorgerenderte Hintergründe. Zwar war die Grafik dadurch wirklich bombastisch, allerdings litt dadurch erneut die Übersicht etwas. Dem Spiel merkte man nun endgültig die veraltete Mechanik an. Das Inventar war pro Charakter auf gerade mal 6 Plätze beschränkt, was es ziemlich schwierig machte, die richtige Ausrüstung zu wählen. Oft stand man wieder vor Rätseln und benötigte Gegenstände, die man bereits vor Stunden abgelegt hatte. Rennt man halt zur nächsten Kiste und holt sie, mag man denken. Aber aus irgendeinem Grund wurde das Kistensystem aus Zero entfernt. So konnte man zwar Gegenstände überall ablegen, allerdings musste man teils enorme Fußmärsche zurücklegen, um etwa Schlüssel, Waffen oder Heilmittel zu holen, für die man vorher keinen Platz gehabt hatte. Sehr, sehr ärgerlich. Zu diesem Zeitpunkt machte Konami mit Silent Hill 3 vor, wie ein modernes Survival-Horror-Game aussehen musste. Resident Evil Zero motivierte zwar durch die Hintergrundgeschichte bis zum Ende, aber während des Spielens musste ich doch einige male fluchen. Mit der Resident-Evil-Serie, wie wir sie bis dato kannten, war es zu Ende gegangen. Wertung: 86%

    Resident Evil 4 (PS2)

    Viel Zeit hatte man sich genommen und hohe Erwartungen geschürt. Was erste Trailer zeigten, machte das fertige Spiel dann tatsächlich wahr: Resident Evil 4 war die erhoffte Revolution der Serie. Kein Umbrella-Konzern mehr, keine Zombies, keine vorgerenderten Hintergründe, kein auf 8 Plätze begrenztes Inventar und keine Kisten mehr. In Resident Evil 4 übernimmt man die Rolle von Leon S. Kennedy, einem der Protagonisten aus dem zweiten Teil der Reihe, und muss in der spanischen Provinz die entführte Tochter des Präsidenten retten. Das Geschehen wird nun aus einer Verfolgerperspektive gelenkt. Diese Perspektive spielt sich sehr realistisch. Zwar kann man mit dem rechten Stick den Blickwinkel kurz nach rechts und links schwenken, um nach hinten zu schauen muss man sich aber umdrehen – genauso wie in der Wirklichkeit. Trotzdem hat man immer einen sehr guten Überblick über das Geschehen. Gezielt wird über ein Laserobjektiv, über das jede Waffe verfügt. Die Gegner besitzen unterschiedliche Trefferzonen, was es ermöglicht, sie gezielt auszuschalten. So kann man Gegner durch Schüsse auf die Hände entwaffnen oder sie durch Schüsse in die Beine zu Boden gehen lassen, um sie dann zu umgehen und so Munition zu sparen. Natürlich kann man sie auch enthaupten…
    Das Inventar wurde grundlegend überarbeitet. Edelsteine und Schlüssel zum aktivieren oder öffnen von Türen, werden in einer separaten Spalte abgelegt, so dass sie ständig verfügbar sind und keinen Platz im Inventar verschlingen. Das eigentliche Inventar ist aufgebaut wie in Diablo oder Deus Ex: Waffen, Granaten, Munition und Heilmittel lassen sich frei anordnen, um sie möglichst platzsparend zu positionieren. Da aber gerade größere Waffen wie der Raketenwerfer oder die Schrotflinte viel Platz einnehmen, lässt sich das Inventar von Zeit zu Zeit erweitern. Dazu muss man einfach eine der Erweiterungen bei einem der Händler kaufen, die im ganzen Spiel verteilt sind. Natürlich ist dieses System nicht wirklich realistisch, aber sehr von Vorteil. Außerdem hat es sich bereits in Dino Crisis 2 bewährt. Gefallene Gegner hinterlassen Gold, alternativ kann dies auch in Kisten und Truhen gefunden werden. Von diesem Gold kann man bei den Händlern nun Waffen und Ausrüstung kaufen oder seine Waffen aufwerten, indem man die Ladegeschwindigkeit oder die Feuerkraft erhöht. Um dafür genug Geld zu sammeln kann man im Spiel gefundene Schätze kombinieren und verkaufen. Sehr komfortabel.
    Das eigentliche Spiel spielt sich nicht mehr wie ein klassisches Resident Evil. Das liegt zum einen an der Atmosphäre: Statt der beklemmenden Atmosphäre der ersten Teile ist es hier die pure Panik vor den Horden von Gegnern, die dem Spieler nach dem Leben trachten. Die Gegner sind von einer Art Parasit befallen, die sie zu willenlosen, mordlustigen Marionetten macht. Sie sind dadurch so brandgefährlich, weil sie nicht nur in großen Scharren auftreten, sondern zudem auch noch verflixt intelligent sind. So weichen sie euren Schüssen stellenweise aus, umgehen euch, stellen Leitern auf um euch zu erreichen oder setzen Waffen ein. Euer bester Freund wird in einer solchen Situation nicht eure Waffe, sondern der X-Knopf. An bestimmten Stellen könnt ihr mit einem Druck eine spezielle Bewegung ausführen. So hechtet Leon durch ein Fenster, tritt einen Gegner nieder oder interagiert mit irgendetwas. Durch den X-Knopf lassen sich auch Geschicklichkeitspassagen meistern, etwa wenn ihr vor einem riesigen Steinfels fliehen müsst oder zusammenfallenden Säulen ausweichen müsst. Auch in den Zwischensequenzen solltet ihr das Pad nicht aus der Hand legen, da es vorkommt, dass man euch mitten in der Sequenz dazu auffordert, mit einer Tastenkombination auszuweichen. Wer da nicht schnell genug ist, liest schnell „Du bist tot“. Dieses Feature zieht sich wie ein roter Faden durch das Spiel und entlastet die Steuerung. Denn statt für jede Aktion eine Taste zu belegen, ist es viel einfacher, mit einer oder zwei Tasten viele verschiedene, situationsabhängige Bewegungen auszuführen. Teilweise kommt dieses Feature auch bei den grandiosen und teils echt ekligen Endgegnern zum tragen, wenn ihr Tentakeln entkommen oder mit eurem Messer geschwächte Bosse bearbeiten müsst.
    Die Story wird wieder erstklassig erzählt. Das liegt an den verschiedenen Charakteren und ihrer Undurchsichtigkeit. So geben Charaktere wie Ada Wong oder Luis Sera Rätsel auf, da ihre wahren Motive bis zum Schluss verheimlicht werden. Die Zwischensequenzen sind brillant in Szene gesetzt und treiben die Geschichte gut voran.
    Resident Evil 4 ist ein echtes Umfangsmonster. Die normale Kampagne wird euch mindestens für 15 Stunden an den Bildschirm fesseln, wenn ihr es auf „leicht“ versucht. Auf „normal“ seid ihr bei knapp 20 Stunden. Hinzu kommt, dass ihr durch das Durchspielen der Kampagne viele Extras frei schaltet. Darunter befindet sich auch die Bonus-Kampagne „Separate Ways“, in der ihr die Rolle von Ada Wong übernehmt und verschiedene Abschnitte des Spiels noch einmal bestreiten müsst. Dadurch erhaltet ihr viele Information über ihre Hintergründe und ihre Absichten. Und ihr trefft einen alten Bekannten wieder… Diese fünf Aufträge, die ihr erfüllen müsst, beschäftigen euch noch einmal gut fünf Stunden. Und danach warten immer noch Bonus-Level wie einen Arena-Modus, Ada´s Report oder Assingment Ada auf euch.
    Resident Evil 4 ist die erhoffte Revolution der Serie geworden und ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Spiel der Reihe. Fordernd, spannend, umfangreich. Resident Evil 4 ist ohne Übertreibung ein echtes Meisterwerk, das alleine den Kauf einer PS2 lohnt. Wertung: 93%
    Geändert von TormentorCIP (01.01.2008 um 18:28 Uhr)
    "Give them nothing, but take from them - evrything" König Leonidas in 300

  4. #49
    die Flatrate muss sich lohnen Avatar von jumania
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    Zitat Zitat von SaberRider52
    Ich geb jetzt auch meinen Senf dazu und wähle eine mittlerweile 10 Jahre alte Serie: Resident Evil!

    Resident Evil (PSone)

    Ein echtes Highlight auf Sonys alter Kiste. Die Grafik ist heute natürlich hoffnungslos veraltet, damals war sie aber wirklich gelungen. Die vorgerenderten Hintergründe passten sehr gut ins Spiel und halfen dabei, die gruselige Location sehr gut in Szene zu setzen. So trugen sie einen großen Teil zur dichten Atmosphäre des Spiels bei. Der Sound war einfach grandios. Sicherlich ist er heutzutage ebenfalls veraltet, allerdings war der Einsatz von Musik und Soundeffekten damals bahnbrechend. Das Gameplay bot erfrischend Neues. Die Rätsel mögen zwar unrealistisch wirken, waren aber gut durchdacht und wurden nie langweilig. Seinen wirklichen Reiz zog Resident Evil aber aus der fantastischen Atmosphäre. Das Spiel schaffte es, dem Spieler richtige Angst einzujagen: Ganz auf sich allein gestellt musste man fernab jeglicher Zivilisation gegen Horden von Monstern und Zombies antreten. Diese beklemmende Situation in Kombination mit dem perfekten Einsatz von Musik und Schockeffekten fesselte einfach an den Bildschirm. Neben der Atmosphäre und den fordernden Rätseln motivierte zudem die dichte Hintergrundgeschichte um die düsteren Experimente des Umbrella-Konzern sowie das Verwirrspiel um Albert Wesker und Barry Burton. Das Intro war seinerzeit sicher das Beste vom Besten und leitete die Geschichte und die Situation perfekt ein. Die Tatsache, das Spiel mit zwei verschiedenen Charakteren zu beschreiten, sorgte für extreme Dauermotivation, da Rätsel und Schauplätze sowie Zwischensequenzen von einander abwichen. Wertung (für damalige Verhältnisse): 92%

    Resident Evil 2 (PSone)

    Teil 2 führte die Geschichte elegant fort und setzte auf die Stärken des Vorgängers: Packende Atmosphäre dank Szenario, Musik und Schockeffekten und enorme Dauermotivation dank zwei verschiedener Charaktere. Die Hintergrundgeschichte war dank der vielen verschiedenen Charaktere erstklassig, kam aufgrund echter Neuerungen aber nicht an die von Teil 1 heran. Auch das Szenario war nicht ganz so schockierend wie in Teil 1, da man irgendwie nicht das Gefühl hatte, wirklich eingesperrt zu sein. Zwar wurden Grafik und Umfang aufgemotzt, es gab mehr und coolere Waffen, aber insgesamt gesehen kam Teil 2 nicht an den Erstling heran. Wertung: 90%

    Auf Resident Evil 3 – Nemesis (PSone) sowie Resident Evil – Code Veronica (DC) möchte ich nicht eingehen, da ich gestehen muss, diese beiden Teile nie gespielt zu haben…

    Resident Evil (GC)

    Was für ein Remake! Capcom hat es geschafft, dass ein damals fünf Jahre altes Spiel, bei dem sich spielerisch und storytechnisch nichts geändert hatte, wieder auf´s neue motiviert wie seinerzeit das Original. Das Remake profitiert in erster Linie von der grandiosen Grafik. Die Hintergründe waren gestochen scharf und extrem detailreich, die Charaktere perfekt animiert und ebenso detailliert. Die Rätsel wurden teilweise überarbeitet. Einige hatten sich marginal verändert, andere waren komplett neu. Neue Levelabschnitte sowie ein Nemesis-artiger Gegner, der den Spieler durch einen Großteil des Spiels verfolgte, sorgten erneut für Spannung. Man muss sagen, dass Capcom keine lahme 1:1-Umsetzung hervor gebracht hat, sondern dass man sich wirklich Mühe gegeben hat, um ein erstklassiges Spiel auf den Markt zu bringen. Und genau das ist Resident Evil auch auf dem Cube. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass man dem Spiel damals (2002) bereits erste Alterserscheinungen anmerken konnte. Das Inventarsystem mit einem auf 8 Plätze beschränkten Inventar und dem Kistensystem war langsam veraltet. Man wusste nie wirklich, welche Gegenstände man mitnehmen musste und was als nächstes benötigt wurde. Außerdem nahmen Schlüssel, Zugangskarten, Edelsteine oder die nervigen Farbbänder zum Speichern des Spiels jede Menge Platz ein. Hatte man dann mal einen Gegenstand nicht dabei, ging das Gerenne wieder los. Und die vorgerenderten Hintergründe sahen zwar fantastisch aus, eine freie Kameraführung hätte aber weitaus mehr Übersicht geboten. Andere damalige Spiele des Genres wie Silent Hill 2 oder Eternal Darkness hatten vorgemacht, wie das geht. Trotzdem war Resident Evil eine erstklassige Umsetzung, die für Nächte an die Konsole fesselte und noch einmal die unbeschreibliche Stimmung des ersten Teils herüberbrachte. Wertung: 90%

    Resident Evil Zero

    2003 kam das Prequel zu Resident Evil auf den Markt. In Resident Evil Zero übernahm man die Rolle von Rebecca Chambers, die Mitglied des Alpha-Teams war und zeitlich vor dem Bravo-Team in die Region um das Herrenhaus geschickt wurde. Man erfuhr viel über die Hintergründe der Forschungen von Umbrella und wie es zum Ausbruch des Virus kam. Spielerisch bot Resident Evil Zero gewohntes: Schlüssel suchen, Rätsel lösen, Zombies töten. An sich nichts wirklich neues, auch wenn sich wohl viele Spieler eine echte Revolution gewünscht hätten. Trotzdem gab es eine echte Neuerung: Den „Ein-Spieler-Coop-Mode“. Hierbei war es möglich, direkt im Spiel zwischen den beiden Charakteren Billy und Rebecca zu wechseln. Dieses Feature war nötig, da sich einige Aufgaben nur mit Billy, andere nur mit Rebecca bewältigen ließen. Einige Rätsel mussten die zwei auch gemeinsam lösen. So war es möglich, Items über Fahrstühle auszutauschen, so dass dem anderen Part zuvor unerreichte Stellen zugänglich wurden. Die Story war gewohnt klasse, da viel über die Hintergründe von Teil 1 erzählt wurde. Und die Zwischensequenzen waren gewohnt gut in Szene gesetzt. Grafisch setzte das Spiel wieder auf vorgerenderte Hintergründe. Zwar war die Grafik dadurch wirklich bombastisch, allerdings litt dadurch erneut die Übersicht etwas. Dem Spiel merkte man nun endgültig die veraltete Mechanik an. Das Inventar war pro Charakter auf gerade mal 6 Plätze beschränkt, was es ziemlich schwierig machte, die richtige Ausrüstung zu wählen. Oft stand man wieder vor Rätseln und benötigte Gegenstände, die man bereits vor Stunden abgelegt hatte. Rennt man halt zur nächsten Kiste und holt sie, mag man denken. Aber aus irgendeinem Grund wurde das Kistensystem aus Zero entfernt. So konnte man zwar Gegenstände überall ablegen, allerdings musste man teils enorme Fußmärsche zurücklegen, um etwa Schlüssel, Waffen oder Heilmittel zu holen, für die man vorher keinen Platz gehabt hatte. Sehr, sehr ärgerlich. Zu diesem Zeitpunkt machte Konami mit Silent Hill 3 vor, wie ein modernes Survival-Horror-Game aussehen musste. Resident Evil Zero motivierte zwar durch die Hintergrundgeschichte bis zum Ende, aber während des Spielens musste ich doch einige male fluchen. Mit der Resident-Evil-Serie, wie wir sie bis dato kannten, war es zu Ende gegangen. Wertung: 86%

    Resident Evil 4 (PS2)

    Viel Zeit hatte man sich genommen und hohe Erwartungen geschürt. Was erste Trailer zeigten, machte das fertige Spiel dann tatsächlich wahr: Resident Evil 4 war die erhoffte Revolution der Serie. Kein Umbrella-Konzern mehr, keine Zombies, keine vorgerenderten Hintergründe, kein auf 8 Plätze begrenztes Inventar und keine Kisten mehr. In Resident Evil 4 übernimmt man die Rolle von Leon S. Kennedy, einem der Protagonisten aus dem zweiten Teil der Reihe, und muss in der spanischen Provinz die entführte Tochter des Präsidenten retten. Das Geschehen wird nun aus einer Verfolgerperspektive gelenkt. Diese Perspektive spielt sich sehr realistisch. Zwar kann man mit dem rechten Stick den Blickwinkel kurz nach rechts und links schwenken, um nach hinten zu schauen muss man sich aber umdrehen – genauso wie in der Wirklichkeit. Trotzdem hat man immer einen sehr guten Überblick über das Geschehen. Gezielt wird über ein Laserobjektiv, über das jede Waffe verfügt. Die Gegner besitzen unterschiedliche Trefferzonen, was es ermöglicht, sie gezielt auszuschalten. So kann man Gegner durch Schüsse auf die Hände entwaffnen oder sie durch Schüsse in die Beine zu Boden gehen lassen, um sie dann zu umgehen und so Munition zu sparen. Natürlich kann man sie auch enthaupten…
    Das Inventar wurde grundlegend überarbeitet. Edelsteine und Schlüssel zum aktivieren oder öffnen von Türen, werden in einer separaten Spalte abgelegt, so dass sie ständig verfügbar sind und keinen Platz im Inventar verschlingen. Das eigentliche Inventar ist aufgebaut wie in Diablo oder Deus Ex: Waffen, Granaten, Munition und Heilmittel lassen sich frei anordnen, um sie möglichst platzsparend zu positionieren. Da aber gerade größere Waffen wie der Raketenwerfer oder die Schrotflinte viel Platz einnehmen, lässt sich das Inventar von Zeit zu Zeit erweitern. Dazu muss man einfach eine der Erweiterungen bei einem der Händler kaufen, die im ganzen Spiel verteilt sind. Natürlich ist dieses System nicht wirklich realistisch, aber sehr von Vorteil. Außerdem hat es sich bereits in Dino Crisis 2 bewährt. Gefallene Gegner hinterlassen Gold, alternativ kann dies auch in Kisten und Truhen gefunden werden. Von diesem Gold kann man bei den Händlern nun Waffen und Ausrüstung kaufen oder seine Waffen aufwerten, indem man die Ladegeschwindigkeit oder die Feuerkraft erhöht. Um dafür genug Geld zu sammeln kann man im Spiel gefundene Schätze kombinieren und verkaufen. Sehr komfortabel.
    Das eigentliche Spiel spielt sich nicht mehr wie ein klassisches Resident Evil. Das liegt zum einen an der Atmosphäre: Statt der beklemmenden Atmosphäre der ersten Teile ist es hier die pure Panik vor den Horden von Gegnern, die dem Spieler nach dem Leben trachten. Die Gegner sind von einer Art Parasit befallen, die sie zu willenlosen, mordlustigen Marionetten macht. Sie sind dadurch so brandgefährlich, weil sie nicht nur in großen Scharren auftreten, sondern zudem auch noch verflixt intelligent sind. So weichen sie euren Schüssen stellenweise aus, umgehen euch, stellen Leitern auf um euch zu erreichen oder setzen Waffen ein. Euer bester Freund wird in einer solchen Situation nicht eure Waffe, sondern der X-Knopf. An bestimmten Stellen könnt ihr mit einem Druck eine spezielle Bewegung ausführen. So hechtet Leon durch ein Fenster, tritt einen Gegner nieder oder interagiert mit irgendetwas. Durch den X-Knopf lassen sich auch Geschicklichkeitspassagen meistern, etwa wenn ihr vor einem riesigen Steinfels fliehen müsst oder zusammenfallenden Säulen ausweichen müsst. Auch in den Zwischensequenzen solltet ihr das Pad nicht aus der Hand legen, da es vorkommt, dass man euch mitten in der Sequenz dazu auffordert, mit einer Tastenkombination auszuweichen. Wer da nicht schnell genug ist, liest schnell „Du bist tot“. Dieses Feature zieht sich wie ein roter Faden durch das Spiel und entlastet die Steuerung. Denn statt für jede Aktion eine Taste zu belegen, ist es viel einfacher, mit einer oder zwei Tasten viele verschiedene, situationsabhängige Bewegungen auszuführen. Teilweise kommt dieses Feature auch bei den grandiosen und teils echt ekligen Endgegnern zum tragen, wenn ihr Tentakeln entkommen oder mit eurem Messer geschwächte Bosse bearbeiten müsst.
    Die Story wird wieder erstklassig erzählt. Das liegt an den verschiedenen Charakteren und ihrer Undurchsichtigkeit. So geben Charaktere wie Ada Wong oder Luis Sera Rätsel auf, da ihre wahren Motive bis zum Schluss verheimlicht werden. Die Zwischensequenzen sind brillant in Szene gesetzt und treiben die Geschichte gut voran.
    Resident Evil 4 ist ein echtes Umfangsmonster. Die normale Kampagne wird euch mindestens für 15 Stunden an den Bildschirm fesseln, wenn ihr es auf „leicht“ versucht. Auf „normal“ seid ihr bei knapp 20 Stunden. Hinzu kommt, dass ihr durch das Durchspielen der Kampagne viele Extras frei schaltet. Darunter befindet sich auch die Bonus-Kampagne „Separate Ways“, in der ihr die Rolle von Ada Wong übernehmt und verschiedene Abschnitte des Spiels noch einmal bestreiten müsst. Dadurch erhaltet ihr viele Information über ihre Hintergründe und ihre Absichten. Und ihr trefft einen alten Bekannten wieder… Diese fünf Aufträge, die ihr erfüllen müsst, beschäftigen euch noch einmal gut fünf Stunden. Und danach warten immer noch Bonus-Level wie einen Arena-Modus, Ada´s Report oder Assingment Ada auf euch.
    Resident Evil 4 ist die erhoffte Revolution der Serie geworden und ist meiner Meinung nach das mit Abstand beste Spiel der Reihe. Fordernd, spannend, umfangreich. Resident Evil 4 ist ohne Übertreibung ein echtes Meisterwerk, das alleine den Kauf einer PS2 lohnt. Wertung: 93%

    liest sich gut und erinnert an etliche resident evil abende. weiß noch wie heute als ich mir damals die indizierte version mit dem ungeschnittenen intro zugelegt habe, des waren gruselige nächte des sag ich dir , szenen wie die hunde die das fenster im herren haus reinspringen oder die riesige schlange werden unerreicht bleiben einfach kult.

    Fehlt da nicht ein teil der resi reihe code veronica ? wenn du des net kennst und den bericht abgeben (an mich z.b) willst sag bescheid. ansonsten fette sache das sich jetzt mehrere user an den berichten beteiligen. und sogar konsolenjargon übergreifend(ps, dreamcast, box, Nintendo,360)

    liebe grüße an den tormy ohne den des hier nicht zustande gekommen wäre. macht echt spaß die spielberichte zu lesen und zu sehen was andere spieler gut oder schlecht fanden

    Frieden und aus
    Frieden und aus

  5. #50
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    AW: Vorgänger und Nachfolger

    ~@Saber...~

    Mensch, was für ein Erguß an guten Worten!
    Ich bin beeindruckt ... wirklich!

    ~@jumania...~

    Was ist das für ein Avatar?! Ich kann den nicht endziffern...

    ~@all...~

    Es folgt von mir, in den nächsten Stunden, der Anhang an die GTA-Serie. Ich werde den dritten Teil, sehr ausführlich unter die Lupe nehmen!

    Danke nochmals, für die Beiträge

  6. #51
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    Zitat Zitat von jumania
    liest sich gut und erinnert an etliche resident evil abende. weiß noch wie heute als ich mir damals die indizierte version mit dem ungeschnittenen intro zugelegt habe, des waren gruselige nächte des sag ich dir , szenen wie die hunde die das fenster im herren haus reinspringen oder die riesige schlange werden unerreicht bleiben einfach kult.

    Fehlt da nicht ein teil der resi reihe code veronica ? wenn du des net kennst und den bericht abgeben (an mich z.b) willst sag bescheid. ansonsten fette sache das sich jetzt mehrere user an den berichten beteiligen. und sogar konsolenjargon übergreifend(ps, dreamcast, box, Nintendo,360)

    liebe grüße an den tormy ohne den des hier nicht zustande gekommen wäre. macht echt spaß die spielberichte zu lesen und zu sehen was andere spieler gut oder schlecht fanden

    Frieden und aus
    Vielen Dank für das Lob, werde mich in den nächsten Tagen auch sicher mal wieder beteiligen mit Beiträgen zu Halo, Half-Life oder Deus Ex. Je nachdem, wieviel Zeit ich hab

    Es stimmt, es fehlen zwei Teile. Darauf habe ich im Text allerdings auch hingewiesen. Da ich Resident Evil 3 - Nemesis und Resident Evil - Code Veronica nie gespielt habe, wollte ich mir kein Urteil bilden. Ich geh mal davon aus, dass beide Spiele sehr gut sind, aber ich könnte es halt nicht belegen.
    "Give them nothing, but take from them - evrything" König Leonidas in 300

  7. #52
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    ~Grand Theft Auto 3~

    Sobald man den ersten Fuß auf Liberty City-Boden gesetzt hat, weiß man, dass sich die Warterei gelohnt hat:

    Selten gab es eine so riesige, abwechslungsreiche, in sich geschlossen und dabei doch stets lebendig wirkende Stadt! Fußgänger gehen ihrem Tagwerk nach, und werden dabei gelegentlich Opfer eines Überfalls. Autofahrer halten sich an ein funktionierendes Ampelsystem, wechseln die Spur, hupen laut, wenn ihnen etwas nicht passt , aber müssen dabei stets um ihren Wagen fürchten.

    Im Gegensatz zu den Vorgängern ist ”GTA3” nun komplett in 3D gehalten. Ihr schaut Eurem Protagonisten von hinten über die Schulter (und könnt witzigerweise in eine GTA-ähnliche Perspektive wechseln), im Fahrzeug stehen fünf weitere Kameraansichten zur Verfügung. Die Sichtweite ist nicht von schlechten Eltern, hat aber auch hier ein wenig die Schwächelnde Hand im Nacken! Alles, was am Horizont zu sehen ist, kann auch erreicht werden; allerdings erst, nachdem Ihr Euch Zugang zu allen drei Stadtgebieten von Liberty City verschafft habt. Portland (Stadtteil in dem man startet) bietet als Industriegebiet hauptsächlich zwielichtige Spelunken, herumstolzierende Prostituierte und massig Fabriken. Staunton Island ist Liberty City´s Manhattan! Gewaltige Wolkenkratzer ragen in den Himmel, Spielkasinos, Einkaufszentren und ein Footballstadion gehören hier zu den Sehenswürdigkeiten. Shoreside Vale schließlich ist der noble Vorort. Hier setzen sich alternde Gangster zur Ruhe. Daher sind die gepflegten Straßen von edlen Villen und teuren Karossen gesäumt; schießwütige Bodyguards halten ihren Herren unerwünschten Besuch vom Hals. Die
    Städte sind untereinander verbunden und können jederzeit besucht werden, sobald die Verbindungen offen sind.

    In ”GTA3” habt ihr mehr als 70 Aufträge zu erfüllen! Das Spektrum ist sehr umfangreich und geht weit über normale Botenfahrten hinaus. Gegner müssen ausgeschaltet, und Wagen gestohlen, umlackiert oder mit einer Bombe versehen werden. Man verfolgt Personen, fahrt Fluchtfahrzeuge, verteidigt als Scharfschütze einen Kollegen oder befördert unliebsame Konkurrenten samt Wagen ins Meer. Die meisten Aufträge erhält man über Kontaktmänner, oftmals aber auch über Telefon oder einem piepsenden Pager. Dabei sollte man immer einen Blick auf die Uhr werfen; manche Missionen sind an bestimmte Zeiten gebunden. Viele Aufgaben sind mit einem sehr unnachgiebigen Zeitlimit versehen, so dass man des Öfteren mehr als einen Anlauf benötigt, um sie zu bestehen. In aller Regel macht das nichts, meistens hat man unendlich viele Versuche. Leider darf nicht frei gespeichert werden, lediglich an einem bestimmten Punkt in jedem Stadtteil. Und das auch nur, falls man sich nicht gerade in einer laufenden Mission befindet. Es gibt keine Lebensbegrenzung; falls man auf die eine oder andere Weise das Bewusstsein verlieren solltet, wacht man kurz darauf im nächsten Krankenhaus ohne Waffen, und mit etwas weniger Geld wieder auf.

    Das gängigste Transportmittel in Liberty City ist das Auto, dessen Benutzung diebstahlsbasiert ist. Fahrzeuge werden angehalten, der Fahrer rausgezerrt und schon geht´s motorisiert weiter. Das Spektrum der knapp 40 Vehikel reicht vom sportlichen Flitzer über Reisebus, Familienkutsche und Jeep bis hin zum Panzer. Allerdings hängen manche Bürger an ihren Karren; wer zu lange trödelt, wird eventuell selbst wieder aus dem Wagen gezogen! Einige Fahrzeuge können auch genutzt werden, um nebenher ein wenig Bares zu ergattern! Etwa als Taxifahrer Passagiere befördern, als Krankenwagenfahrer Verletzte ins Hospital bringen oder als Feuerwehrmann schnell zum Brandherd gelangen. Nebenbei kann man auch Geld als Stuntman verdienen. Falls also irgendwo eine Rampe herumsteht, sollte man einfach mal drüberrasen ... mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es was dafür, dass man möglichst spektakulär wieder auf dem Boden der Tatsachen landet. Im späteren Spielverlauf greift man auch auf Boot, U-Bahn, Zug oder Flugzeug zurück.

    In Liberty City geht es selten friedlich selten zu, in den meisten Fällen sprechen die Waffen! das Angebot reicht von der Pistole über Uzi und MG bis hin zu Molotov-Cocktails. Offene Schießereien mit konkurrierenden Banden (es gibt insgesamt sieben im Spiel) sind an der Tagesordnung. Falls man es dabei zu wild treibt, und gar einige Zivilisten in Mitleidenschaft zieht, kommt unweigerlich die Polizei auf den Plan. Sechs Sterne zeigen einen ”Gesucht”-Level an. Auf dem ersten sind läppische Streifenpolizisten hinter einem her, später kommen vollgestopfte Einsatzwagen, Hubschrauber, das FBI und sogar die Armee als Verstärkung dazu. Spätestens bei einer solchen Übermacht sollte man seinen Wagen schleunigst für etwas Geld umlackieren lassen ... schon hat man seine weiße Weste wieder. Falls man doch erwischt wird, landet man im Knast und ist kurz darauf, um Waffen und Kleingeld erleichtert, wieder auf freiem Fuß. Im Gegensatz zur englischen Version fließt in der hiesigen Variante nicht ein Tropfen Blut, und wird auch keine Sekunde vermisst. Allerdings muss deutlich darauf hingewiesen werden, dass GTA3 keinesfalls ein Spiel für Kinder ist!!! Gewalt (auch gegen Unschuldige) ist hier nun mal Mittel zum Zweck, auch wenn sie dank der teilweise comichaften Grafik kaum ernst genommen werden kann.

    Die Optik von GTA3 ist einfach phänomenal! Denn für die Verhältnisse einer PlayStation2, ist dieses Game ein kleiner Vorsprung gewesen! Die ganze Stadt ist detailliert genug aufgebaut; der Tag verläuft in stark beschleunigter Echtzeit. Sonnenaufgänge sind in ein herrliches Orange getaucht, Untergänge blenden in sattem Rot, natürlich nur, wenn das Wetter entsprechend mitspielt. Man kann mitverfolgen, wie Nebel die Straßen umwallt, Wolken aufziehen und die ersten Tropfen fallen ... und alles später zu einem handfesten Gewitter wird, wobei sich Lichter auf den Straßen spiegeln. Es pladdert mal stärker, mal schwächer, und ist alles vorbei, bekommt man auch mal einen Regenbogen zu sehen. Liegt die ganze Umgebung unter einem Nebelhaufen, erkennt man kaum noch die Hand vor dem Gesicht, dafür aber die geisterhaften Nebelscheinwerfer an den Autos. Doch das alles ist nicht nur ein optischer Gag, sondern wirkt sich, im Falle von Regen, auch auf die Fahreigenschaften aus! Die Straße wird spürbar glatter, das Auto schwerer zu kontrollieren.
    Gerade die Fahrzeuge sind absolute Hingucker in GTA3! Sind die schicken Flitzer anfangs noch poliert, baumeln später Stoßstangen lose runter, die Motorhaube flattert im Wind, der Kühler dampft, und die Karre sieht verbeulter aus als ein Gegner von Mike Tyson.

    Spätestens wenn die ersten Flammen aus dem Motorraum springen, ist es Zeit, aus dem Wagen zu hechten und die Beine in die Hand zu nehmen ... kurz darauf gibt es nämlich eine markerschütternde Explosion. Diese lockt meistens Schaulustige an ... dann sieht man besonders gut, dass es den Stadtbewohnern leider an Abwechslung mangelt!
    Im Laufe des Spiels begegnet man immer gleich aussehenden Figuren. Bei den Gangmitgliedern macht das durchaus Sinn, bei Joggern oder Bauarbeitern nicht. Hin und wieder wird die Action von Zwischensequenzen aus der Engine unterbrochen, die besonders dank flüssiger Animationen und cooler Dialoge punkten. Bei all dieser grafischen Pracht ist es erstaunlich, wie gut man die Lösung mit den Ladesequenzen beantwortet hat! Der Übergang von einem Stadtteil zum nächsten ist eine Frage von nicht ganz wenigen Sekunden, im Spiel wird nur zum Auftakt und Abschluss einer Mission kurz geladen.

    PS2-Veteranen dürfen sich auf eine gute Steuerung freuen! Gerade die Fahrzeugsteuerung ist mit dem Pad sanft und intuitiv ... man hat eigentlich nie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder gegen die Steuerung zu kämpfen. So kann man herrlich rasen, um Kurven schliddern und waghalsige Überholmanöver riskieren. Jeder Wagen fährt sich anders; dank des realistischen Physiksystems spürt man förmlich, wie die Stoßdämpfer bei engen Kurven ächzen oder einzelne Blechteile nach einem unsanftem Landemanöver absprengen. Ist man zu Fuß unterwegs, sieht die Sache schon anders aus. Sprünge sind kaum punktgenau zu platzieren, und sprinten ist nur für kurze Zeit möglich ... danach muss unser Mann eine Weile verschnaufen. Ärgerlicherweise ist es nur mit wenigen Waffen möglich, aus dem Laufen heraus zu feuern. Eine bleihaltige Flucht ist damit quasi ausgeschlossen, kontrolliertes Ausweichen ist auch nur schwer möglich. Immerhin hat man im Wagen die Möglichkeit, seinen Verfolgern allerlei Hindernisse in den Weg zu legen. Neben Zivilfahrzeugen, die mal eben weggerammt werden, lässt sich auch ein großer Teil der Umgebung zerlegen! Mülltonnen, Laternen, Ampeln, Hydranten ... der Zerstörungsgrad des Spiels liegt irgendwo zwischen Destruction Derby und Midtown Madness.

    Die Akustik, schon immer ein Highlight der GTA-Reihe, enttäuscht auch dieses Mal nicht! Sobald man ein Auto bestiegen hat, beginnt das Radio zu plärren. Man kann unter neun verschiedenen Radiostationen wählen, bei denen für jeden Geschmack was dabei sein dürfte. Ob Techno, Drum´n Bass, Pop, Hip-Hop oder Oper - die schier endlos vielen Songs klingen sehr professionell und sorgen für einen akustischen Kick. Zwischen den Tracks gibt es auch immer wieder teils sehr abgefahrene Radiowerbung, Interviews, Ansagen und vieles mehr. Auf Schusters Rappen gibt es keinerlei Musik, sondern nur die Geräusche der Stadt zu hören. Knatternde Uzis, jaulende Polizeiwagen, hupende Lastwagenfahrer, eine ratternde U-Bahn oder kreischende Passanten. Dazu kommen massig Gespräche mit Kontaktmännern, die in jedem Fall englisch sind ... jedoch sind deutsche Untertitel einblendbar. Die Sprecher wurden hervorragend ausgewählt und bringen Ihre Rollen super rüber. Ob eiskalte Yakuza-Braut, verschlagener Mafia-Boss oder dauerbekiffter Rasta ... alle wirken glaubwürdig.

    Abgesehen von der etwas geringen Sichtweite und den Texturen, wurde auch leider nicht mal eine Art von Multiplayermodus integriert ... sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, was man sich für herrliche Straßenrennen hätte liefern können. Und die Schlachten mit den Waffen?!

    Fazit:
    • Pro
      - nicht-linearer Missionsverlauf
      - völlige Handlungsfreiheit
      - gelungene Präsentation
      - exzellenter Soundtrack
      - annehmbare Ladezeiten
      - riesiges Spielareal
      - einfache Steuerung
      - sehr gutes Handbuch mit Stadtplan
      - herrlich schwarzer Humor

    • Kontra
      - trotz der Präsentation, grafische-/technische Einbussen
      - maue Fußgängersteuerung
      - kein freies Speichern
      - abwechslungsarme Fußgänger
      - unausgewogener Schwierigkeitsgrad


    TormentorCIP
    Geändert von TormentorCIP (01.01.2008 um 18:29 Uhr)

  8. #53
    hat den Postcounter manipuliert Avatar von dieschlafendegefahr
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    Weißt du, was das Problem an dem Thread ist? Für die X-Box gibt es kaum Nachfolger für Spiele *g*

    Für den Cube könnte ich dir zehntausend Beispiele bringen, auf der X-Box kenn ich nur bei einem Spiel zwei Teile = Halo ---> Halo 2.
    Magie !

  9. #54
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    Zitat Zitat von dieschlafendegefahr
    Weißt du, was das Problem an dem Thread ist? Für die X-Box gibt es kaum Nachfolger für Spiele *g*

    Für den Cube könnte ich dir zehntausend Beispiele bringen, auf der X-Box kenn ich nur bei einem Spiel zwei Teile = Halo ---> Halo 2.
    er hat ja auch geschrieben man kann für jede konsole schreiben weswegen ich find e das der Thread in die allgemeine Konsolen liste gehört

  10. #55
    hat den Postcounter manipuliert Avatar von dieschlafendegefahr
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    Zitat Zitat von Sonyblack12
    er hat ja auch geschrieben man kann für jede konsole schreiben weswegen ich find e das der Thread in die allgemeine Konsolen liste gehört
    Dann lasst ihn da hinschubsen.

    Ok, ich kümmer mich drum...
    Magie !

  11. #56
    überlastet dauernd den Server Avatar von TormentorCIP
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    ~@Sony und dieschlafendegefahr...~

    Ich finde es ja auch richtig schön das man sich hier so sehr bemüht, dass auch andere was davon haben, hier was zu posten! Und es stimme schon, dass sich dieser Thread im allgemeinen Konsolen-Bereich besser tun würde, aber ich weiss nie genau ... ob man dort seine Thread zum sterben hinwirft oder nicht!?

  12. #57
    Neclord
    Gast

    AW: Vorgänger und Nachfolger

    Nice Thread, den nehm ich mit *hrhrhr*
    ----schubs----

    Könnte man ja evtl. auch pinnen
    Mal sehen was PtM dazu meint.

  13. #58
    hat den Postcounter manipuliert Avatar von dieschlafendegefahr
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    Zitat Zitat von Neclord
    Könnte man ja evtl. auch pinnen
    Mal sehen was PtM dazu meint.
    Es gibt da so nen gepinnten Sammler, wo so Links reinkommen und so.
    Geändert von dieschlafendegefahr (20.03.2006 um 17:10 Uhr)
    Magie !

  14. #59
    überlastet dauernd den Server Avatar von TormentorCIP
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    Zitat Zitat von Neclord
    Nice Thread, den nehm ich mit *hrhrhr*
    ----schubs----

    Könnte man ja evtl. auch pinnen
    Mal sehen was PtM dazu meint.
    Das wäre wirklich geil, wenn man diesen Thread pinnen würde ... überlegt es euch, nur mal einfach so, soll kein gebettel sein!

  15. #60
    PtM
    Gast

    Reden AW: Vorgänger und Nachfolger

    Hm, pinnen oder in den Thread?...
    Argh, immer diese Entscheidungen! >_<
    Bin mir ziemlich uneins. Hab aber nix dagegen. Gepinnt würde er sicherlich langsamer untergehen. Und wenn's soweit ist, kann man ihn immer noch in den Sammelthread reinhaun.
    Geändert von PtM (20.03.2006 um 18:54 Uhr) Grund: Grammatik.

 

 
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