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  1. #1
    kriegt bald ein eigenes Forum Avatar von evildead
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    Beitrag Kritiken zu kurz zuvor gesehenen Filmen 3

    godchi freut sich bestimmt schon auf die Wiederbelebung

    nochmal die alte Einleitung:
    ----------------------------
    Hier kommen einfach die Filme rein, die Ihr Euch die letzte Zeit bzw. den letzten Tag angeschaut habt. Mit einer kleinen persönlichen Meinung zum Film. Vielleicht kann man sich hier ein paar Tips abholen.

    Ergänzend möchte ich noch sagen: Bitte nicht einfach nur den Filmtitel hinschreiben, sondern wenigstens eine Kurzwertung X/10..wobei 0 das Schlechteste und 10 das Beste ist.
    Ein kurze(oder gern auch lange) SPOILERFREIE Kritik dazu wäre natürlich optimal....auch Meinungen zu den vorhergehenden Tipps sind natürlich erwünscht.
    ---------------------------

  2. #2
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    Tremors I, II, III, IV

    Ich habe die Scheisse gestern nicht verfasst, damit sie nach nicht einmal 24 Stunden bereits verloren ist, von daher hier noch einmal:

    Tremors I, II, III, IV

    http://german.imdb.com/title/tt0100814/
    http://german.imdb.com/title/tt0114720/
    http://german.imdb.com/title/tt0259685/
    http://german.imdb.com/title/tt0334541/

    Eins vorweg, ich bin großer Fan der Reihe. Trash von seiner besten Seite. Qualität und Innovation mögen von Teil zu Teil immer weiter abgenommen haben, der Trashfaktor steigt dafür unermüdlich an.

    Tremors: definitv der stärkste der Reihe, was ganz eindeutig am hervorragenden Duo Kevin Bacon/Fred Ward liegt. Die beiden geben ein klasse Paar ab, sorgen für eine Menge Heiterkeit und ergänzen sich fantastisch. Auch ist der Stoff noch herrlich frisch und unverbraucht. Die "Würmer" sind einfach Würmer und gut ist. Darüberhinaus halte ich den ersten Teil auch für den spannendsten der Reihe.
    Natürlich sollte auch Michael Gross nicht unerwähnt bleiben, für den diese Reihe die Rolle seines Lebens ist, die er nun bereits in 4 Spielfilmen sowie einer Serie bekleidet. Jeden, den man fragt und der die Reihe kennt, wird vermutlich seinen Namen als allererstes mit "Tremors" verbinden, da sie mittlerweile untrennbar miteinander verknüpft sind. Ich halte ein Tremors ohne Gross für kaum mehr möglich.

    Seine Rolle als Waffennarr ist im ersten Teil noch am interessantesten ausgeprägt, wird sie in den Folgeteilen (mit Ausnahme des vierten Teils) doch hauptsächlich nur noch dazu genutzt, neue Waffen zu präsentieren. Der Charakter hat sich im Laufe der Reihe kaum weiterentwickelt, aber das stört auch kaum, denn sie passt einfach gut rein in dieses Trash-Feuerwerk.

    Tremors II: nach Kevin Bacons Ausstieg war das Duo gesprengt, nichtsdestotrotz macht auch dieser Teil noch saumäßig viel Spaß, was in diesem Fall hauptsächlich an Fred Ward und dem gestiegenen Trash-Faktor liegt. Michael Gross ist mit dem Ausstieg Bacons natürlich ebenfalls eine größere Rolle zuteil geworden, ist er neben Ward doch der einzige, der aus dem ersten Teil verblieben ist.

    Der zweite Teil ist schwächer, weiß aber dennoch zu überzeugen. Er glänzt mit Witz und Ironie und nimmt sich so auch ein wenig selbst auf die Schippe. Trash eben, denn wirklich ernstgemeint können die neuen Kreaturen definitv nicht sein.

    Termors III: auch dieser Film gehört noch zu den Besseren im Trash-Genre, hat durch den Ausstieg Wards im Vergleich zum Vorgänger aber wiederum an Qualität eingebüßt. Aufgefangen wird dies allerdings abermals durch noch mehr Trash. Die Ideen zu den neuen "Mutationen" nach Teil kann man fast schon als krank bezeichnen - mir gefällt´s. ;)

    Nach Bacon ist nun auch Ward ausgestiegen, es liegt also an Gross allein, den Film zu tragen. Es gelingt ihm nur bedingt. Der Film macht Spaß, büßt aber im Vergleich mit den Vorgängern einiges an Witz ein. Es ist halt ein Unterschied, ob man, wie im ersten Teil, ein Dreigestirn (sofern man Gross da schon zu den Hauptpersonen dazuzählt) oder, wie im zweiten Teil, zumindest ein Duo aufweisen kann, also nicht alleine agieren muss.

    Tremors IV: ich stelle ihn auf eine Stufe mit dem dritten Teil (geringfügig besser), da für ihn fast die gleichen Dinge gelten. Abermals ist es Gross allein, der den Film zu tragen hat. Zumindest empfand ich das so. Konnte zu den übrigen Charakteren jedenfalls keine richtige Beziehung herstellen und empfand sie ehrlich gesagt auch als ziemlich austauschbar.

    Viel neues gibt´s nicht bis auf eine weitere Stufe der Mutation (wie üblich) unserer Graboidenfreunde.

    Tut euch beim vierten Teil bitte selbst einen Gefallen und schaut ihn im Originalton, denn die Synchronisation ist eine Frechheit. Anstatt jemanden zu verpflichten, der von Natur aus mit asiatischen Dialekt spricht, wird die Rolle der Frau des Ladenbesitzers nun von einer Frau (klang wie die Synchronstimme von Melissa Joan Hart in der Rolle Sabrina) gesprochen, die sich krampfhaft bemüht so zu klingen, als käme sie aus Asien. Zum Kotzen, fuck you. Grauenvoll, habe ich keine fünf Minuten ausgehalten, da kam dann OmU zum Einsatz.

    Zu den Noten:

    I 10/10
    II 8/10
    III 6/10
    IV 6,5/10

    Im Laufe der nächsten Wochen und Monate schaue ich mir noch die 13 Episoden der Serie an, um Tremors-mäßig endlich auf dem Laufenden zu sein. Evtl. folgt dann auch nochmal ein Kommentar.

    Freudig überrascht war ich, als ich eben las, dass ein Fünfter Teil nicht ausgeschlossen wird, was an sich schon mal sehr positiv in Bezug auf eine weitere Fortsetzung klingt. Gäbe es keine Pläne, hätte man eine Fortsetzzung auch nicht ausgeschlossen, man wäre ganz einfach nie darauf zu sprechen gekommen. Ich bin demnach guter Dinge und freue mich auf einen weiteren Teil voller Graboids, Dirt Dragons und wie sie noch so genannt wurden.

  3. #3
    lebendes Inventar Avatar von chef
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    Platoon

    Es gibt Filme, die sind nicht einfach gut, sondern bewegend.
    Ist es nicht ironisch, dass gerade ein Thema wie der Krieg, immer wieder so packende, großartige und vor allem emotionale Filme rausbringt? Emotional, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, sondern emotional, in dem gezeigt wird, wie grausam der Krieg ist. Wie sehr die Menschen im Krieg leiden, auf beiden Seiten.
    Platoon zeigt nicht den krieg, sondern das, was der Krieg mit den Menschen macht.
    Und das macht er auf geniale Weise.
    Willem Defoe, das letzte bischen Menschlichkeit, in einer Welt, in der es heißt du oder er. Tom Berenger, das herzlose Endprodukt der Kriegsmachinerie und Charlie Sheen, ein Junge, der zum Mann wird, durch die Erziehung seiner, wie der Film selbst sie beschreibt, beiden Vaterfiguren.
    Oliver Stone zeigt eine Welt, in der eine Beförderung ein weiterer Schritt in Richtung Tod ist und in der sich ein jeder nach einer Wunde sehnt, die ihn aus der Hölle raus und in ein Krankenhaus bringt. Und noch viel mehr, zeigt er das, was andere (Coppola, Kubrick) vielleicht besser gezeigt haben, was jedoch auch diesmal unter die Haut geht und von Anfang bis Ende packend ist: Das Grauen des Krieges.

    10/10
    Zuletzt gesehen
    Captain Berlin vs. Hitler - 8,5/10; Million Ways To Die In The West - 7/10; Rick and Morty S.1 - 9/10, X-Men: Days of Future Past - 8/10; Godzilla - 10/10; Muppets: Most Wanted - 9,5/10; Noah - 6/10

  4. #4
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    White Badge

    > Grauenvoll, habe ich keine fünf Minuten ausgehalten, da kam dann OmU zum Einsatz.

    so ähnlich gings mir bei White Badge (ja tatsächlich schon eingetroffen, obwohl Lieferdatum frühestens 25 war)...da ich nicht allein gesehen habe, bin ich dann trotzdem bei der Synchro geblieben.

    ------------------
    hab keine Lust für eine echte Kritik, deshalb wird die Inhaltsangabe gleich geklaut:
    http://www.dtm.at/cgi-bin/DVD2610.htm

    Han Kiju, ein Autor in Korea, steht unter Druck einen neuen Roman für seinen Verleger zu schreiben.
    Traumatisiert von der Zeit, als er in der White Horse Division gedient hat, welche während des Vietnamkrieges an der Seite der Amerikaner kämpfte, macht er sich an die Arbeit seine Kriegserlebnisse niederzuschreiben.

    In ergreifenden Rückblenden auf die Schlachtfelder Vietnams, erzählt der Film Han´s Erlebnisse an der Front, den die koreanischen Soldaten als den gleichen Alptraum erlebten wie Ihre amerikanischen Verbündeten.

    Seine gedankliche Reise in die Vergangenheit wird jäh unterbrochen, als sein ehemaliger Kamerad Pyon plötzlich auftaucht. Dieser hat an der Seite von Han, weit hinter den Frontlinien gekämpft und einen bleibenden Nervenschaden von den Einsätzen zurückbehalten. Die Bewältigung der Vergangenheit vermischt sich auf grausame Weise mit seiner Gegenwart...

    Der Film basiert auf dem Bestseller Roman „ White Badge: A Novel of Korea“ von Ahn Junghyo und erzählt in drastischen Bildern den Vietnam Krieg aus der Sicht der Koreaner. Ein international auf Festivals beachteter Film in der Tradition von Filmen wie „Die durch die Hölle gehen“ und „Platoon“.
    -------------------------
    und mein Fazit bleibt kurz:

    Abgesehen von der schlechten Synchronisation hält White Badge leider auch nicht ganz das was ich erwartet habe. Die Story ist wirklich interessant und ansprechend erzählt (auch wenn er bei weitem nicht an Deer Hunter heranreicht und ich gern mehr über die politischen Hintergründe erfahren hätte) und der Hauptdarsteller ist gut gewählt, aber man muß leider sagen, das die Koreaner in Sachen Optik und Soundtrack 1994 noch weit vom heutigen (Shiri-Ära )Standart entfernt waren. Besonders den Kriegsszenen merkt man das geringe Budget an...da sie sich meist in extremer Dunkelheit abspielen, in der der Zuschauer weniger als die Protagonisten sieht, können sie nur sehr selten beeindrucken oder wenigstens Spannung erzeugen. Da es sich aber in erster Linie um ein durchaus anspruchsvolles Psychodrama handelt, bleibt unterm Strich trotzdem noch ein empfehlenswerter, ungewöhnlicher Antikriegsfilm. 7/10
    Geändert von evildead (21.05.2004 um 23:02 Uhr)

  5. #5
    hat noch RL
    [Bose-Einstein-Kondensat]

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    AW: Kritiken zu kurz zuvor gesehenen Filmen 3

    Wär es nicht sinnvoller zu jedem aktuellen Film einen Thread aufzumachen? Das sind doch nur maximal 5 neue Kinofilme pro Woche, das ist ja nicht zuviel

    Ich habe gestern "The Girl Next Door" gesehen - Sneak Preview - normaler Kinostart: 17.06. afaik.
    Ich fand diesen Film sehr empfehlenswert. Kein tiefgreifender Film und sicher nicht anspruchsvoll aber sehr unterhaltsam und amüsant. Dazu wirklich gute Filmmusik und eine Hauptdarstellerin, bei der jeder Mann dahinschmilzt (auch wenn sie auf Bildern nicht halb so gut aussieht wie im Film). Ich würde es irgendwo in die "Eiskalte Engel" und "10 Dinge die ich an dir hasse"-Sparte stecken, aber bei Filmvergleichen war ich noch nie gut, da jeder Film irgendwie anders ist . Bewertung: 8/10 (Anspruch: 5/10; Unterhaltung: 10/10)

    Zuletzt sah ich außerdem "Das geheime Fenster" nach einem Buch von Stephen King. Auch ein sehr schöner Film - es gibt sicher bessere Thriller, aber war mal wieder fesselnd - Bewertung: 6.5/10

    MfG
    APPER

  6. #6
    kriegt bald ein eigenes Forum Avatar von evildead
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    AW: Kritiken zu kurz zuvor gesehenen Filmen 3

    dieser altbewährte Thread ist bis auf weiteres (außer die FB`s werden von der Obrigkeit unter Druck gesetzt die Trennung durchzusetzen *g*) die Joint Security Area..das Giga-Niemandsland ...in diesem bewährten Thread darf noch das zusammen bleiben was zusammen gehört...im Herzen sind doch alle Filme gleich...egal ob grad im Kino, auf DVD, im TV oder in der Waschmaschine.

    btw. du kannst natürlich zu jedem Film einen Extra Thread eröffnen.

  7. #7
    Fussballbecker
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    Scream 3

    Ich habe vor einigen Tagen Scream 3 gesehen:

    Story:
    Naja, anfangs geht es recht unübersichtlich zu, da sich zwei Charaktere mit Stühlen bewerfen und noch so Kleinkram machen aber diese beiden Charaktere haben dann nichts mit der folgenden Story zu tun, d.h. sie werden nicht mal erwähnt. Und auch so ist die Story recht dürftig, sie ergibt einfach keinen Sinn. Und die letzte Szene des Films ist einfach Shice! Es werden zudem viele, relativ neue, Filme (von 2003) auf den Arm genommen.

    Kommedie:
    Naja, in diesem recht kurzen Film (90 min ?) habe ich eigentlich recht selten gelacht. Das lag meistens daran, dass die Witze mit der Brechstange erzwungen wurden.
    Beispiel:
    Der Hauptdarsteller geht zu dem, aus Matrix, bekannten Orakel. Das Orakel steckt das mysteriöse Video ein. Auf einmal prügeln sich das Orakel und die Figur in dem Video.
    Das ist doch nicht witzig...und so geht das eigentlich auch den ganzen Film lang. Kleine Kinder <12 können vielleicht lachen aber ältere werden höchsten mal schmunzeln.

    Synchronisation:
    Ja, doch, muss man zugeben, die ist gelungen. Mehr kann man nicht sagen.

    Besetzung:
    Snoop dog, Fatboy, Pamela Anderson^^, Leslie Nielsen u.a. Das ist wirklich eine MEGA Besetzung! Aber eine mega Besetzung muss keinen guten Film ausmachen.

    Fazit:
    Also um eins klar zu stellen: An SM1 oder SM2 kommt dieser Teil einfach nicht ran. Zudem verdient er auch nicht mehr den Namen "Scary Movie". Nun zum Film. Ich war relativ enttäuscht über diesen Film. Ich habe 5€ gezahlt. Diese Besetzung sollte eigentlich was auf die Beine stellen und ich weiß auch nicht was sich der Regiesseur dabei gedacht hat. Witzig ist der Film nicht, spannend auch nicht, allein die Synchronisation ist weltklasse. Alles in allem empfehle ich diesen Film eigentlich nicht. Aber wer schon alle Teile gesehen hat, der kann sich den Film vielleicht mal ansehen...

    Bewertung: 4/10
    In Schulnote: 4-
    Geändert von Lynx77 (02.06.2004 um 10:19 Uhr) Grund: Titel geändert

  8. #8
    lebendes Inventar Avatar von chef
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    Yentown

    Yentown erzählt die Geschichte, von Yentowns in Yentown.
    Von Leuten, die das große Geld machen wollen, letztlich aber allein wegen all dem Geld unglücklich werden.
    Geld, Ruhm, Erfolg - Je mehr sie davon haben, um so schlimmer wird die Situation für jeden einzelnen.
    Ageha, die ihren Namen von Glico bekommen hat, ist der Typ Mensch, den man sofort in den Arm nehmen will. Sie hat Freunde und alles und wirkt dennoch immer deplaziert. Wie eine Rose die umgeben von Unkraut erblüht. Und sie erblüht tatsächlich, denn man merkt wirklich, wie im Verlauf des Films, die Raupe zum Schmetterling wird.
    Glico war ein glücklicher Schmetterling. Ehe der Erfolg und das Geld kamen. Danach war sie nur noch einsam, weggesperrt wie ein Vogel in einem Käfig. Sie war die Figur, die mir am meisten Leid tat.
    Fei Hong, ein Träumer, der tatsächlich dachte, dass sie, die Yentowns, mit Geld glücklich werden könnten.
    Und dann die Figur, die mir am sympatischten war, die ich für mit am interessantesten halte, obwohl sie die meiste Zeit nicht von Bedeutung war: Ran.
    Er ist der klare Kopf in einer verrückten Welt.Er weiß, um das Unglück, das mit dem Reichtum einhergeht Er bleibt stets cool und von Anfang bis Ende, verliert er nicht einmal die Fassung.
    Sie sind die Yentowns, verschieden und doch gleich, verschieden, was vor allem durch die Sprachverwirrung ausgedrückt wird, mal Englisch, mal Chinesisch, mal Japanisch. Leider kann ich die letzten beiden nicht unterscheiden, was teilweise dann doch für Verwirrung gesorgt hat und ich nach wie vor nicht weiß, wer jetzt welche Sprache spricht.
    Anfangs hat der Film einige Längen und manche Schwächen des Films sind einfach da und lassen sich nicht ignorieren. Dafür gibt es jedoch viele starke Momente.
    Die Szene in der Rio Rankis Finger für einen etwas anderen Mexican Standoff verantwortlich ist zum Beispiel.
    Oder die Szene in der Fei Hong wie frei ist und nicht zu vergessen, die großartige Schmetterlingsszene, an die Ageha sich erinnert und die darauffolgende Frage des Doktors, ob sie denn das Kind oder der zerquetschte Schmetterling sei.
    Meine Lieblingsszenen sind jedoch die 3 My Way Szenen.
    Die Szene in der Glico den song singt, ist wunderschön und die beiden anderen Szenen, im Laster nachdem sie das Tape gefunden haben und am Ende bei Fei Hong in der Zelle, in denen man das Original hört, halte ich schlichtweg für göttlich.
    Yentown ist gute Unterhaltung, wenn auch anfangs einige Längern vorhanden sind, die genannten, großartigen Szenen, gleichen dies aus und so bekommt der Film von mir noch mit gutem Gewissen:
    8,5/10
    Zuletzt gesehen
    Captain Berlin vs. Hitler - 8,5/10; Million Ways To Die In The West - 7/10; Rick and Morty S.1 - 9/10, X-Men: Days of Future Past - 8/10; Godzilla - 10/10; Muppets: Most Wanted - 9,5/10; Noah - 6/10

  9. #9
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    Daumen hoch Yentown

    Deiner Kritik kann ich in den meisten Punkten zustimmen. Eine Fülle von wunderschönen, bleibenden Szenen und die lebendigen Charaktere, machen es leicht über die etwas zu lange Spieldauer und ein paar im Sande verlaufende Erzählstränge hinwegzusehen.
    Dein Fazit:

    >Yentown ist gute Unterhaltung...

    finde ich aber fast schon beleidigend für so ein erzählerisch komplexes Meisterwerk.

    8,5/10 hatte ich auch vergeben.

  10. #10
    lebendes Inventar Avatar von chef
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    AW: Yentown

    Okay, Streich gute Unterhaltung und setz das gleiche wie bei Lost in Translation hin: Einfach schön anzusehen.
    Geändert von Lynx77 (02.06.2004 um 10:20 Uhr) Grund: Titel geändert
    Zuletzt gesehen
    Captain Berlin vs. Hitler - 8,5/10; Million Ways To Die In The West - 7/10; Rick and Morty S.1 - 9/10, X-Men: Days of Future Past - 8/10; Godzilla - 10/10; Muppets: Most Wanted - 9,5/10; Noah - 6/10

  11. #11
    wird fürs Posten bezahlt Avatar von DSoundso
    [in der fabelhaften Welt]

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    Frage AW: Yentown

    Wo bekommt ihr solche Filme her? Bei mir ist nur ein Videoworld in der Nähe und als ich ebend angerufen habe hatten die auch diesen Film nicht, genauso wenig wie "Save the green Planet" und dem anderen asiatischen Film der im letzten Kritik Thread drin war (evil, vllt. erinnerst du dich, du hast geantwortet wenn ihm der gefallen hat sollte er sich auch mal "StgP" ansehen).
    Also einfach gesagt, meine Videothek hat keinen Non-blockbuster Asiatenfilme...

  12. #12
    lebendes Inventar Avatar von chef
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    AW: Kritiken zu kurz zuvor gesehenen Filmen 3

    Yentown lief vorletzten Montag um Mitternacht auf VOX, die zeigen hin und wieder ein paar Wochenlang Asiatische Filme zur schlimmsten Sendezeit und im Moment halt wieder. Den von letztem Montag werde ich mir erst heute ansehen, nächsten Montag lauft wieder einer.
    Ansonsten wird man bei Amazon oder diversen Läden wie Saturn gelegentlich fündig und man muss halt nen Blindkauf riskieren.
    Zuletzt gesehen
    Captain Berlin vs. Hitler - 8,5/10; Million Ways To Die In The West - 7/10; Rick and Morty S.1 - 9/10, X-Men: Days of Future Past - 8/10; Godzilla - 10/10; Muppets: Most Wanted - 9,5/10; Noah - 6/10

  13. #13
    kriegt bald ein eigenes Forum Avatar von evildead
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    AW: Yentown

    Zitat Zitat von DSoundso
    Wo bekommt ihr solche Filme her? Bei mir ist nur ein Videoworld in der Nähe und als ich ebend angerufen habe hatten die auch diesen Film nicht, genauso wenig wie "Save the green Planet" und dem anderen asiatischen Film der im letzten Kritik Thread drin war (evil, vllt. erinnerst du dich, du hast geantwortet wenn ihm der gefallen hat sollte er sich auch mal "StgP" ansehen).
    Also einfach gesagt, meine Videothek hat keinen Non-blockbuster Asiatenfilme...
    also Yentown hatte ich dir aber noch gesondert ans Herz gelegt, nachdem du bei Monday schon eine ähnliche Frage gestellt hast. Naja eine Chance hast du wie Chef schon sagt noch. Am Montag kommt mit Unlucky Monkey der letzte Teil der Vox Asia Wochen.

    Meinst du mit dem anderen Film A Tale of Two Sisters?
    http://www.asiancineweb.de/reviews/a...o_sisters.html
    oder Monday
    http://www.festival-des-neuen-japani...Dat/monday.htm

  14. #14
    Posten... muss... POSTEN!!
    [weit weg]

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    Frage Kontra

    Zitat Zitat von evildead
    godchi freut sich bestimmt schon auf die Wiederbelebung
    ...und macht hiermit seine Premiere im Ungetüm.

    Gabs eigentlich noch irgendwelche Reaktionen auf meinen Kontra-Thread bevor er von Giga samt altem Forum gekillt wurde? Konnte leider erst jetzt wieder ins Forum kucken und weiß jetzt natürlich von nix, falls sich dort noch was getan haben sollte.

    Also was ich noch mitbekommen habe ist nur mein eigener Eröffnungsbeitrag - alles danach hab ich nicht gesehen, falls da denn überhaupt noch was kam. Vielleicht ist jemand so lieb und gibt mir ne Zusammenfassung (bei eventuellen 0 Replies natürlich unnötig *g*).

    Schließlich wollte ich mit dem Thread nicht einfach konfrontieren, sondern in erster Linie Sinn und Zweck (und System) des Dicken verstehen lernen - was ich immer noch möchte. Zum Neueröffnen fehlt mir der Nerv, weil der Beitrag war schon ordentlich lang - und ich hab überhaupt keinen Antrieb das nochmal alles zu schreiben.

  15. #15
    kriegt bald ein eigenes Forum Avatar von evildead
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    AW: Kritiken zu kurz zuvor gesehenen Filmen 3

    >Gabs eigentlich noch irgendwelche Reaktionen auf meinen Kontra-Thread bevor er von Giga samt altem Forum gekillt wurde?

    nur 2 und eine davon war von mir

    hab auch keine Lust das nochmal zu schreiben..darum nur in Stichworten:

    ursprünglicher Sinn: dazu anregen wieder regelmäßig Kritiken zu posten...auch zu Filmen, die man im Tv gesehen hat....und wenn es nur 2 Sätze dazu sind. Selbst das kann als Tip reichen oder eine kleine Diskussion auslösen. Vorher wurde viel zu selten über ältere Filme geschrieben.
    -mit der Zeit wurden es dann hauptsächlich mittellange bis vollwertige Reviews
    weitere Vorteile des Kritikenthreads:
    zu jedem Schund einen eigenen Thread eröffnen, nutzt nicht unbedingt der Übersichtlichkeit des Forums.
    die Kritiken verschwinden nicht aus dem Blickfeld sondern bleiben immer auf der ersten Seite...bei Einzel-Kritiken zu unbekannten Filmen, kommt es schonmal vor das der mit 0-Replies wieder verschwindet

    einziger echter Nachteil war die Ladezeit was durch die neue Forenstruktur entfällt..zumindest wenn man alle paar tage mal reinschaut und nur die letzte Seite ansehen muss. Suchen kann und konnte man übrigens mit strg-f auch innerhalb des Threads...ohne die Ladezeiten der Suchfunktion.


 
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