Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 17
  1. #1
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    Neuer gaming PC

    Hallo Leute,
    Ich habe vor mir demnächst (um Weihnachten) - nach 8 Jahren - mal wieder einen neuen PC zu holen. Mein Ziel ist ein gaming PC der oberen Mittelklasse. Bisher kam ich zu dem Entschluss, dass ich mir eine GTX1070 hole, da die 980ti quasi nicht mehr verfügbar ist (wohl dank diesem Miningtrend) und die 1070 grade knapp an die finanzielle Schmerzgrenze stößt.
    Dazu hätte ich gerne ein kleines case - midi tower ist mir doch etwas zu groß. Daher dachte ich die MSI 1070 aero wäre gut, weil sie die Abwärme direkt aus dem Gehäuse jagt.
    Dann bin ich auf das MSI H110M Gaming Mainboard gestoßen, dass mit einer guten Soundkarte wirbt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das für mich sinnvoll ist, da müsst ihr mir ein bisschen helfen.
    Ok genug der Einleitung, hier meine Anforderungen:
    -vorwiegend Gaming (RPGs, RTS, ein bisschen shooter)
    -kaum nennenswert aber: Filme und Office gedöhns
    -wenn möglich kleines Gehäuse (muss nicht spektakulär sein)
    -"guter" sound möglich (habe mid-fi boxen) sollte aber eigentlich standard auf modernen mainboards sein
    -SSD ein muss (sollte aber selbstverständlich sein denke ich)
    -Budget: abzüglich GraKa ca. 600

    Ich bedanke mich schonmal im Vorraus und hoffe auf eure Beratung!

    Viele Grüße
    R

  2. #2
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Idee AN: Ru5chi | THEMA: Neuer gaming PC

    Hi Ru5chi!

    Jarr, der Mining-Trend, wenn auch gleich rückläufig, seit ein paar Wochen.
    Im Laden und auf Online-Shops mögen die Karten noch teuer sein, aber bei ebay und co gibts einige Schnäppchen zu machen, derzeit.
    Grund dafür ist daß der Mining-Trend aufgrund der immer mehr zunehmenden Mining-Kapazität zurückgeht. Es ist lohnt halt nicht mehr so sehr zu minen, weil die Gewinnspanne aus Strom und Ertrag nicht mehr so derb guut ist, wie sie mal war. - In DE kannst das derzeit sogar ganz knicken.

    Viele haben das erkannt, und bieten ihre Überkapazitäten angesichts dessen nun auf ebay und co an.
    Hab grad mal geguckt.. da gibts schon einiges zockbares unter "GTX 1070" bei ebay. Kannst ja mal nach "GTX 1080" gucken, rein interessenhalber.. ; )

    Als SSD nimmste ne Samsung 850 EVO zwecks Performance und Haltbarkeit.
    Board ist quasi egal, je nachdem wie Deine Specs aussehen sollen. Man hat ja selber Vorstellungen, die man nicht in vollen Details kommunizieren kann, weils sonst zu viel Text wird.. wie z.B. ne bestimmte Anzahl an Lüfter-Ports aufm Board, oder zwei LAN-Ports oder oder oder.. was auch immer Du für Dich als sinnvoll erachtest.

    Sound-Chips onboard gibt es eigentlich nach meiner Erfahrung keine besonders guten.. sind alle Durchschnitt.
    Zum Zocken und Filmgucken sicher ganz okay, aber wenn Du damit z.B. auch Musik machen magst, oder besonders hifi-affin bist, solltest Du über eine gute Soundkarte (PCIexpress) nachdenken. Hierzu unbedingt Rezenzionen lesen, damit sie das kann, was Du Dir vorstellst!
    Überaschenderweise sind mittlerweile selbst USB-Soundkarten richtig gut bzgl. eventuellen Latenzen und Anschlußmöglichkeiten. Ich war überrascht!

    Für Gehäuseauswahl und -fotos kann ich [Caseking] empfehlen. Habe da viele Gehäuse gekauft, und bin immer sehr zufrieden gewesen.

    Viel Erfolg Dir!

  3. #3
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: Neuer gaming PC

    erstmal danke für die Antwort!
    Ich werde mir mal ein bisschen Zeit nehmen um bei Ebay zu schauen... Ist das Mining nicht auch sehr belastend/verschleisend für die Elektronik?
    Die Sache bei der ich immer unsicher bin ist Mainboard, CPU und Netzteil...

    Mein alter PC war damals ganz gut, blieb aber in letzter Zeit etwas auf der Strecke. Ich hatte mich entschieden meine gtx260 durch eine neuere (700 irgendwas) zu ersetzen aber vorher mal einen Check gemacht ob ich an der CPU oder GPU grenze bin. Ich war überrascht, wie wenig meine CPU eigentlich ausgelastet war und wie "unwichtig" eigentlich eine aktuelle CPU ist.
    Beim mainboard ist das ja auch immer so eine Sache mit Antschlüssen/Slots... Da ich mich mit Soundkarten nicht auskenne, die blöde Frage: Soundkarten gehen jetzt über PCI-E? Die letzte dich ich hatte war noch in einem "normalen" slot. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, aber ich glaube manche Modelle der 1070 brauchen 2 PCI-E... das hieße ja dann ich brauche 3 wenn ich mir mal noch eine Soundkarte später holen will!
    Und auch das Netzteil... habe immer angst, dass ich zu wenig/viel zu viel Kapazität habe. Ich bin ein Fan von schlank und elgant... aber trotzdem möchte ich die Möglichkeit mir evtl noch eine HDD oder SSD mal dazu zu kaufen...

  4. #4
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Pfeil AN: Ru5chi | THEMA: Neuer gaming PC

    Das mag natürlich vor Mainboardkauf genau geplant sein, was Du in das System einbauen möchtest, bzw. was Du zu einem späteren Zeitpunkt nachrüsten willst.

    Du solltest mindestens drei Fan-Anschlüsse auf dem Mainboard haben: 1) CPU-FAN, 2) Fan vorn & 3) Fan hinten:
    - Vorn zieht rein und kühlt die Festplatte(n)
    - Hinten pustet die Hitze raus


    > Die Sache bei der ich immer unsicher bin ist Mainboard, CPU und Netzteil...

    Ich guck immer so:
    Schritt 1) Welche CPU will ich? Dementsprechend ist der Sockel und der RAM-Typus eingegrenzt.

    Schritt 2) dann: Welches Board kommt in Frage..
    - Paßt die CPU?
    - Hat es genau die Anschlüsse, die ich will? (Auch Lüfter!)
    - Welchen RAM-Typ kann ich dafür nehmen? (Anzahl der Riegel um bestimmte RAM-Menge zu erreichen, welcher RAM-Takt wird benötigt, etc)
    - Anzahl der SATA-(oder Karten-) Ports bzw. Geschwindigkeit derer

    Schritt 3) Welchen RAM gibt es, der auf dem Board sinnvoll funktioniert? (Eingeschränkt durch Schritt 2)

    Schritt 4) Welche Grafikkarten passen drauf? (Ggf. Anzahl der PCIexpress-Slots mit voller Lane-Belegung)

    Schritt 5) Welches Netzteil?
    Errechnet sich aus dem Stromverbrauch der verbauten Komponenten, besonders CPU (TDP-Wert) und Grafikkarte (Meist mind. 500W-Netzteil vorgeschlagen)
    --> Bei heutigen Systemen empfiehlt sich ~750W-NT. Diese liegen ja nicht dauerhaft an, sondern werden bei Anforderung erreicht.
    Hierbei ist zu beachten, daß ein Netzteil nicht zu knapp dimensioniert werden sollte, da die Watt-Angaben Peak-Werte sind. D.h. deren Spitzenleistung. Diese ist nicht dauerhaft abruftbar, sondern ist nur für "kurze Anstrengung" gedacht.
    Das Netzteil verschleißt schnell, wenn es dauerhaft die Peak-Leistung bringen muß.

    Auch zu beachten: Wie lange planst Du diesen Rechner/das Netzteil zu nutzen?
    Dementsprechend lohnt sich ein energieeffizientes NT zu kaufen.. Gold oder Platinum. Hier ist der Aufpreis gegenüber "Billig"netzteilen zu prüfen: Wenn das Netzteil 100 EUR mehr kostet, als das nächst billigere bei gleicher Leistung, dann mußt Du berechnen, wieviel zusätzlichen Strom das billigere verpraßt versus dem was das teure spart. Wenn das billigere, weniger effiziente am Ende trotzdem preiswerter in Summe ist (Kaufwert + erzielter Stromverbrauch), dann das billige nehmen.

    Um die Kabelage zu minimieren, ggf. ein Netzteil mit "Cable Management" kaufen. Dort steckst Du nur die Kabel, die Du auch effektiv mit einem Endgerät verbindest. Die anderen Kabel liegen zwar bei, aber bleiben in der Hardwarekiste.

    Schritt 6) Gehäuse
    Am Ende schau ich noch, was für Gehäuse in Frage kommen.
    - Abluft/Wärmeabführung (Welche Lüftergrößen, Lüfteranzahl, sinnvolle Lüfterplatzierung, etc)
    - Anzahl der Laufwerks-Bays vorn
    - Anzahl der Erweiterungskarten-Bays hinten
    - Gibts nen Reset-Schalter? (Find ich persönlich SEHR wichtig, denn Rechner immer wieder aus, wenn er hängt, killt die Platten und die Elkos)
    - Passen alle Karten rein, die ich will/hab? (Räumlich und Anzahl)
    - Gibt es einen Mainboardschlitten? (optional) - Damit kannst Du das Mainboard per Schlitten in das Gehäuse fahren; Erleichtert den Einbau.
    - ggf. Wasserkühlungs-Ein- und Ausgänge, Platz für Pumpe und Wasserbehälter, etc
    - Hat das Gehäuse Gummifüße? (Wichtig damit eventuelle Vibrationen nicht auf den Boden übertragen werden..)
    - Gibt es Front-USB3-Ports, sowie Audio an der Front oder oben? (Erleichtert das Handling)
    - bietet das Gehäuse Cable-Management? (Kabel werden soweit möglich hinter dem Mainboardträger verlegt, zwecks der Optik)
    - etcetc.. gibt viele nerdige Dinge, die manche brauchen, aber anderen völlig egal ist.. z.B. Platz für In-Case-Beleuchtung


    > Soundkarten gehen jetzt über PCI-E? Die letzte dich ich hatte war noch in einem "normalen" slot.

    Jop. Gibt schon recht guute Soundkarten, die sogar nur in einen kleinen PCIexpress-1-Slot passen. Die guten alten PCI-Soundkarten sind Geschichte. Grund ist die Performance des Slots. Der PCI-Slot ist gerade bei Gaming-Soundkarten viel zu langsam. Ich hatte laange meine Creative Soundblaster Live 1... bis einige neuere Spiele rauskamen, die damit geruckelt haben. Habe ich den Sound deaktiviert, gingen sie flüssig. --> neue PCIe-Karte gekauft... Sound an.. lief flüssig.
    Die Soundkarte sollte eben auch in bestimmten Zeiträumen mal aktualisiert werden.
    Interessanterweise bieten mittlerweile selbst USB-Soundkarten sehr geringe Latenzen. Ich war überrascht! Selbst beim Musikmachen mit MIDI-Instrumenten hab ich die Erfahrung gemacht, daß USB-Soundkarten SOFORT antworten, nicht wie man vieleicht meinen mag, daß da erst nach ner Sekunde oderso das Signal am PC ankommt, und die Note gespielt wird.. nene ist instant.

    Auch fürs Zocken scheints gut zu kommen: Meine gute PCIe-Soundkarte ist leider kaputtgegangen, und so testete ich mal zwei USB-Soundkarten.. eine von Creative und eine von ASUS. Beide waren ultra-low latency und ich zocke mit beiden (eingesetzt an verschiedene PCs). Keine Ruckler, keine Sound-Delays, Klang ist top und die Treiber sind stabil. - Würd ich wohl wieder so machen.
    Der Clou von USB-Soundkarten ist...
    1) PCIe-Port auf dem Board gespart
    2) geht genauso flott wie eine PCIe-Soundkarte
    3) klingt genau so gut
    4) ist flexibel.. kannste mitnehmen und überall anstecken
    5) die Audio-Ports sind auf dem Tisch, und nicht irgendwo darunter
    6) Du hast (bei den meisten) einen What-You-Hear-Lautstärkeregler direkt am Gehäuse


    > manche Modelle der 1070 brauchen 2 PCI-E... das hieße ja dann ich brauche 3 wenn ich mir mal noch eine Soundkarte später holen will!

    Es gibt auch Mainboards, die haben NUR PCIe-Ports.
    Ist eben die Frage.. hast Du denn noch PCI-Karten, die Du auf das neue System "mitnehmen" möchtest, bzw. später ggf. einbauen magst? Falls Du das definitiv verneinen kannst, hol ein Board, das ausschließlich (viele) PCIe-Slots hat.
    PCIexpress ist abwärtskompatibel, d.h. Du kannst eine PCIe1x-Karte auch in einen PCIe16x-Slot stecken, oder 4x, oder 8x....

    uff.. langer Artikel. Ich glaube alle Fragen beantwortet? ( :

  5. #5
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: Neuer gaming PC

    OK also:
    CPU/GPU>Mainboard>Ram>Netzteil

    kannst du mir vllt eine CPU empfehlen? Oder mir vllt mal eine Musterkombination zusammenstellen an der ich dann arbeiten kann? Ich glaube halt dass bei meinem letzten PC die CPU unnötig stark gewesen ist...

    Das mit den USB Soundkarten hab ich auch mal gelesen und fand es eine gute Alternative, vor allem weil man es "einfach mal später" dazukaufen kann und auch am Laptop nutzen kann. Welche Soundkarte kannst du denn da empfehlen?

  6. #6
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: Neuer gaming PC

    Also ich habe mich nochmal ein bisschen eingelesen und komme auf das Ergebnis dass es wohl entweder der i5 7600k oder AMD Ryzen5 1600x sein wird...
    So wie ich das sehe, sind beide gleich auf bei Spielen, allerdings bietet AMD wohl eine bessere performance bei anderen Anwendungen also wäre das wohl der Sieger. Hatte noch nie einen AMD Prozessor nur eine Graka und da hab ich mich mega drüber geärgert... habe eigentlich seither immer Intel/Nvidia gehabt und immer zu frieden...

  7. #7
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Beitrag AN: Ru5chi | THEMA: Neuer gaming PC

    re,

    also ich kann über AMD-CPUs nicht klagen. Bringen gute Performance für das was ich will, kosten nur ein Bruchteil der Konkurrenz, sind stromverbrauchsmäßig mittlerweile voll okay.
    Einziger Wehrmutstropfen war für mich immer, daß die Intel-Plattform mehr RAM unterstützte. AMD Ging lange Jahre nur bis maximal 32 GB, ich wollte aber immer 64 oder mehr.
    Im Konsumerbereich führte da nichts an Intel vorbei. Das ist Stand 2014, als ich mir meinen letzten Rechner für privat zusammenstellte.

    Bei den Serverboards ging es auch schon bei AMD bis 512 GB RAM und höher. - Allerdings sind die Server-CPUs stromverbrauchsmäßig nicht die sparsamsten.. was es natürlich abzuwägen gilt, wenn man z.B. einen Rechner baut, der 24/7 laufen soll und Dinge hostet.

    Du siehst, es kommt STARK auf den Anwendungszweck an. Um optimal für den Einsatzzweck zu passen, muß ein PC eigentlich selbst zusammengestellt sein. Nur man selbst weiß was man will, bis ins letzte Detail.


    > habe eigentlich seither immer Intel/Nvidia gehabt und immer zu frieden...

    dito : )
    Ich hatte lange Jahre ATI-Grafikkarten (mittlerweile von AMD übernommen seit einigen Jahren). Der Grund warum ich zu nvidia gegangen bin war in erster Linie, daß die ATI-Treiber unter Linux das ALLERLETZTE waren. Der Aufwand und der Umstand die zum Laufen zu kriegen war ENORM, und dann waren sie oft nicht einmal stabil.
    Bei nvidia einfach nur den Treiber runterladen, Klickwusch fertig, lief bei null Aufwand sehr stabil.
    Und Intel-CPU mußte sein wegen RAM-Obergrenze bei AMD.

    Seit einiger Zeit ist bei AMD die RAM-Obergrenze aber auch recht guut nach oben gegangen. Mein nächster könnte von daher theoretisch auch wieder mal ein AMD werden. Muß ich dann sehen, wenn es soweit ist. Die Grafikkarten-Treiber für Windows und Linux haben sich bei AMD auch STARK verbessert, habe ich gehört. Kein Vergleich mehr zu dem Bug-Fest von damals..


    > Ich glaube halt dass bei meinem letzten PC die CPU unnötig stark gewesen ist...

    Geht das? : )
    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß starke CPUs dann über Jahre, manchmal jahrzenhte ausreichend sind, und man eigentlich alle paar Jahre nur immer mal ne Grafikkarte kaufen muß, um wieder zockfähig zu sein.
    Und wenns doch mal nicht mehr zockbar ist, wegen der *dann* zu schwachen CPU, nach 10, 12, oder 15 Jahren, wird es eben ein Studio-Rechner zum Musik machen, oder oder. Irgendeine Nutzung findet sich immer für so nen PC. Die laufen eigentlich ewig, bis die endlich mal kaputtgehen. : )

    Von daher finde ich kann man durchaus gleich richtig fette CPUs draufmachen. Was geht.. aufs Board drauf. Um so länger hat man was davon. Ab und zu ne neue Grafikkarte rein, oder USB-Soundkarte rangesteckt.. und wupp ist die Performance zurück.

    Einziger Kritikpunkt an dieser Vorgehensweise könnte der Stromverbrauch sein! Alte CPUs sind üblicherweise Stromfresser bei gleicher Leistung zu aktuellen CPUs. - Aber wenn Du Dir überlegst, wieviel so ein wirklich gutes Zock-System kostet, und was der Strom kostet, muß die alte Bude schon wirklich Jaaaaahre durchheizen, um endlich teurer zu kommen, als der Neukauf eines aktuellen Zocksystems.
    Da kann die Hardware so sparsam sein, wie sie will.. der Neukauf kommt Dich teurer, als für die alte Verschwenderbude Strom zu zahlen... ; )


    > Welche Soundkarte kannst du denn da empfehlen?

    Getestet und für guut befunden habe ich diese drei USB-Soundkarten:
    - Creative Sound Blaster X-Fi Surround 5.1 Pro - USB mit SBX Pro Studio-Technologie
    - Asus Xonar U3 USB mit ASUS GX2.5 (ist eine USB-Soundkarte in der Größe eines USB-Stick!!)
    - Asus Xonar U7 Externe 7.1 Dolby Home Theater v4


    > Beispielkonfiguration

    Wenn Du ein Bißchen mit den Konfigurationen spielen möchtest (Was paßt wo drauf), kann ich Dir z.B. den [Alternate-PC-Builder] empfehlen. Der blendet nur das ein, was auch draufpaßt.

    Viel Spaß! : ))

  8. #8
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: AN: Ru5chi | THEMA: Neuer gaming PC

    Zitat Zitat von MRissler Beitrag anzeigen
    > Beispielkonfiguration

    Wenn Du ein Bißchen mit den Konfigurationen spielen möchtest (Was paßt wo drauf), kann ich Dir z.B. den [Alternate-PC-Builder] empfehlen. Der blendet nur das ein, was auch draufpaßt.
    das ist mal mega praktisch!
    Nochmal zum AMD: Meine sorge ist, dass er in Spielen nicht so viel leisten kann wie der Intel. Der hat ja 6 Kerne und die meisten Spiele nutzen nur 4...

  9. #9
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Pfeil AW: Neuer gaming PC

    Genau. Wenn Du eine hohe Rechenleistung pro Core brauchst, kannst Du ja beim CPU-Shoppen gleich darauf orientieren. AMD und Intel nehmen sich da nix.. man muß nur gucken wieviel GHz pro Core maximal nutzbar sind.
    Was nutzen 100 Cores, wenn ein Core nur 800 MHz hat... mal übertrieben gesagt.
    Wenn jetzt eine Anwendung nur einen oder zwei Cores nutzen kann, dann hängen die auf 800 bzw. 1.600 MHz rum, obwohl die CPU noch mehr leisten könnte, wenn die Software nur mehr Cores unterstützen würde.

    Ergo.. erst gucken wieviel Leistung pro Core, und erst dann nach dem Preis. ; )
    Auch interessant für den Hosting-Markt, wo es auf die Core-Anzahl *UND* CPU-Sockel-Anzahl ankommt: Microsoft mit SPLA hat bei Windows Server und MS SQL-Server z.B. höhere Kosten wenn Dein Server mehr als 8 Cores hat.
    Da braucht man auch soviel wie möglich Leistung pro Core, aber nur maximal 8 Cores, um Lizenzkosten zu sparen.
    Und beim Gamen muß man eben auch darauf achten, nicht wegen Lizenzkosten, sondern falls ein Spiel die Menge an Cores nicht nutzen kann, ist es besser mehr Leistung pro Core zu haben. - Allerdings geht dies meist auch einher mit höherem Stromverbrauch der CPU...

  10. #10
    24/7-Poster Avatar von Kirtash
    [glücklich]

    Registriert seit
    17.03.2009
    Alter
    25
    Beiträge
    1.267

    AW: Neuer gaming PC

    Siehe mal folgende Links für ein paar Vergleiche von CPUs, Grakas etc:
    https://www.computerbase.de/thema/prozessor/rangliste/

    dazu noch https://www.computerbase.de/2017-10/...k-8100-test/5/



    https://www.computerbase.de/thema/gr...rte/rangliste/

    Das sollte dir einige Arbeit abnehmen.

    Build-Konfigurationen würde ich nicht vertrauen, die übertreiben immer weil sie auf "maximale Sicherheit" gehen. D.h. die schlagen dann mal nen 700W Netzteil oder größer vor, obwohl 400-500 ausreichend sind.
    Davon mal ganz abgesehen ist Alternate ziemlich teuer. Hardwareversand oder Mindfactory würde ich empfehlen, bisher (seit 5 Jahren) nie Probleme gehabt.


    Dazu auch https://www.computerbase.de/thema/ne...t_das_netzteil

    und Arbeitsspeicher ist auch relativ klar: Für Gaming reichen 16 GB, alles darüber ist viel zu viel und darunter ist mittlerweile zu wenig.

    Da dieses Forum relativ tot ist und in diesem hier https://www.computerbase.de/forum/sh...#text-build900

    deutlich mehr los ist, schau dort auch ruhig nach ein paar Informationen bzw. Threads, was so gekauft wird.

    In welcher Auflösung willst du zocken?
    Geändert von Kirtash (22.10.2017 um 17:40 Uhr)

  11. #11
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: Neuer gaming PC

    Ok, ich werde mir die Links mal durchlesen, aber was ich jetzt so beim überfliegen gelesen habe ist, dass der AMD schon besser ist... Die meisten Spiele nutzen ja nur bis zu 4 Kerne, da war ich mir unsicher wegen der 6 Kerne, ob die etwas höhere Kernleistung vom Intel nicht besser wäre...
    Vorerst mal nur FHD. Wenn die 2/4k Monitore billiger werden, dann eben das.
    Gibt es eigentlich einen wesentlichen Unterschied zwischen RAM?
    Oh und ist es immer noch so, dass man alle RAM slots auf dem Mainboard nutzen sollte?
    Ich liebäugele gerade mit dem Fatal1ty AB350 Gaming Mainboard. Vor allem der WLAN support gefällt mir, da meine Wohnung das Kabel an ner blöden Stelle hat. Außerdem klingen goldene Audiostecker auch ganz gut!
    Geändert von Ru5chi (23.10.2017 um 08:33 Uhr)

  12. #12
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Pfeil AN: Ru5chi | THEMA: Neuer gaming PC

    Ich stimme Kirtash nicht zu, und warne den RAM und das Netzteil zu sehr einzuschränken. Begründung gibt es hier: [Klick]

    > Gibt es eigentlich einen wesentlichen Unterschied zwischen RAM?

    Die Geschwindigkeitsunterschiede beim Zugriff sind nicht emminent spürbar für den Anwender.

    Vor dem Kauf sollte man aber gut recherchieren, ob der RAM unterstützt wird, bzw. vom Boardhersteller getestet wurde.
    Mitunter gibt es nämlich Kompatibilitätsprobleme, selbst wenn er auf dem Papier hätte passen müssen, ist es kein Garant dafür, daß es später auch damit fehlerfrei läuft.


    > Oh und ist es immer noch so, dass man alle RAM slots auf dem Mainboard nutzen sollte?

    Nicht zwingend. Aber warum nicht alles vollpacken, wenn man einmal Geld anfaßt? Eine spätere Nachrüstung ist nicht so einfach, denn dann brauchst Du exakt den selben Speicher nochmal, selbe Energieaufnahme, selbe Zugriffszeiten, etcetc. Andernfalls richtet sich der schnelle RAM immer nach dem langsameren, und bremst diesen dann aus.
    Daher der Ansatz: Gleich von Anfang an den RAM ordentlich kalkulieren und daran dann nix mehr rütteln.
    Den exakt selben Speicher DANN noch zu bekommen, wenn der bereits verbaute zu klein wird, ist dann ggf. nicht mehr möglich, und Du mußt mixen, bzw. den Speicher komplett tauschen, was am Ende teurer kommt, als gleich alles mit RAM "vollzuballern".

  13. #13
    24/7-Poster Avatar von Kirtash
    [glücklich]

    Registriert seit
    17.03.2009
    Alter
    25
    Beiträge
    1.267

    AW: Neuer gaming PC

    Das ist die Begründung von dir ganz allein. Im Internet gibt es tatsächliche Experten, die sowohl dich als auch mich in die Tasche stecken und das Monatelang getestet und geprüft haben.

    Du kaufst dir auch keinen Porsche, wenn du damit nur 30 km/h fahren darfst. Wieso also unnötig Geld verschwenden, wenn es in 2,3 Jahren mindestens doppelt so viel Leistung für das gleiche Geld (oder sogar weniger) gibt, wenn du das, was du nun zu viel investierst, gar nicht nutzt?
    Das ist 1. Geldverschwendung und 2. total unlogisch.

    Natürlich mag es sein, dass du in 2 oder 3 Jahren 32 GB Ram benötigst (was ich stark bezweifel aber meine Glaskugel geht heute gerade nicht...) aber die Technologie wird in 2 oder 3 Jahren auch weiter sein als jetzt. Dann gibt es Ram-Riegel mit deutlich mehr Leistung, die weniger kosten als die, die du jetzt kaufen kannst.

    2 x 8 GB Ram-Riegel (z.B. https://geizhals.de/?cmp=1323310&cmp=1323254 oder https://geizhals.de/g-skill-aegis-di...-a1474853.html) und alles ist gut.

    Da das Forum aber tot ist, halte ich mir hier nunmal raus. Außerdem führt das zu nichts, denn die Quellen sprechen nunmal für meine Erfahrung und das siehst du offenbar nicht ein.
    Geändert von Kirtash (23.10.2017 um 14:31 Uhr)

  14. #14
    Made by GIGA Avatar von MRissler
    [auf FL280]

    Registriert seit
    23.07.1999
    Beiträge
    2.688

    Pfeil AN: Kirtash | THEMA: Neuer gaming PC

    Jo find ich auch ein wenig albern Deine Erfahrung versus meine Erfahrung. Ich aktzeptiere, daß es verschiedene Ansichten gibt, warum Du nicht auch?
    Jeder wird seine für die sinnhaftigste halten.
    Vermutlich stirbt die Menschheit nicht aus, wenn er sich für Deine, meine, oder irgendeine andere Methode entscheidet. Ich habe nicht behauptet, meine Methode sei die einzig wahre, die die Welt retten wird. Ich habe die Dinge nur logisch hergeleitet. Wenn Du die Dinge basierend auf differierenden Zukunftsprognosen anders bewertest, dann cool. Warum nicht. Steht Dir zu. Mir aber auch. : )


    > Im Internet gibt es tatsächliche Experten, die sowohl dich als auch mich in die Tasche stecken und das Monatelang getestet und geprüft haben.

    Ladies & Gentlemen, behooold.. tatsächliche und echte Experten! Das klingt, als würden sie sich regelmäßig im Rat der Weisen treffen und ihre Benchmarks präsentieren.
    Was fürn Bull. Ich arbeite seit 20 Jahren in der Branche und bin im Unternehmen für Hard- und Softwareeinkauf, inkl. Dimensionierung, Einrichtung und deren Betrieb zuständig. Du kannst davon ausgehen, daß ich mich nicht nur an Benchmarks und Erfahrungsberichten orientiere, sondern eine ganze Fülle von Faktoren in die Hardwarezusammenstellung einfließt. Und ja, ich kenne auch die Ausfallstatistiken im großen Rahmen, was Festplatten, Netzteile und dergleichen angeht. Was bei einzelnen Tests und in Privathaushalten vieleicht überwiegend funktioniert, stellt sich im Unternehmensumfeld schnell als Ausschuß heraus, wenn von 50 bestellten Exemplaren vieleicht 10 out of the box defekt sind, oder unterdimensioniert, und daher früher sterben als prognostiziert.
    Und ja, man lernt auch aus Fehlern, und hat im großen Maßstab die Möglichkeit die Haltbarkeit von Hardware ziemlich gut auszuloten. Das schließt auf mittlere bis lange Sicht ebenso unterdimensionierte Netzteile ein, wie auch Festplatten.


    > Wieso also unnötig Geld verschwenden, wenn es in 2,3 Jahren mindestens doppelt so viel Leistung für das gleiche Geld (oder sogar weniger) gibt, wenn du das, was du nun zu viel investierst, gar nicht nutzt? Das ist 1. Geldverschwendung und 2. total unlogisch.

    Wer hätte 2010 gedacht, daß Festplatten im Preis wieder steigen, nachdem sie davor über Jahre nur immer billiger wurden? War ne Überschwemmung in Taiwan, wo leider alle Hersteller ihre Fertigungskapazitäten haben.. und zack.. waren die Plattenpreise astronomisch. So richtig erholt haben sie sich erst 2015 wieder.
    Wer also 2009 ordentlich in Plattenplatz investiert hat, konnte mind. 6 Jahre davon profitieren.
    Kernaussage: Du weißt nie was kommen wird. Nimm was Du kriegen kannst. Du kannst nicht davon ausgehen, daß die Preise dauerhaft im Keller bleiben.

    RAM ist relativ preisstabil. Wer hätte bei der Einführung von DDR4 gedacht, daß DDR3 nicht im Preis sinken wird? Während man 2014 für 64 GB DDR3-RAM 1866 MHz (non-registered) noch 589 EUR brutto zahlen mußte, sind es Oktober 2017 nur noch 569 EUR.
    Okay, Ersparnis von 20 EUR. Wenn Du einen Rechner jedweder Dimension zusammenstellst, fallen 20 EUR letztendlich nicht auf.
    Jedoch, versuch mal jetzt noch blaugleichen zu kriegen, damit Du tatsächlich erweitern kannst. - Wird vermutlich kaum noch auffindbar sein, was zur Folge hat, daß Du ALLEN RAM neu kaufen mußt, und da kommst Du deutlich teurer, als wenn Du gleich ordentlich kalkuliert hättest, ich muß mich wiederholen.. sorry. Hat sich immer wieder so erwiesen.. wer Sparfuchs sein will, zahlt am Ende doppelt. Und bei RAM ist das ein recht hochpreisiger Fehler, den man nur ein, zwei Mal macht, bevor der Chef auf die Nachhaltigkeit der Lösung dringt.....
    Folglich lernt man daß man nicht zu kleinstaten darf, da die Welt sich weiterdreht, und der RAM von gestern dann morgen nicht mehr nachrüstbar ist.


    > aber die Technologie wird in 2 oder 3 Jahren auch weiter sein als jetzt. Dann gibt es Ram-Riegel mit deutlich mehr Leistung, die weniger kosten als die, die du jetzt kaufen kannst.

    Genau, weil die neue Technologie DDR4 viiiel günstiger ist als DDR3, stimmts? :>
    Haltlose Prognosen, die bereits mit aktuellen Entwicklungen widerlegt sind.


    > Da das Forum aber tot ist, halte ich mir hier nunmal raus. Außerdem führt das zu nichts, denn die Quellen sprechen nunmal für meine Erfahrung und das siehst du offenbar nicht ein.

    Ach ne. Jetzt gehen Dir wohl die Argumente aus und der Herr zieht sich zurück? :>
    Das Forum war vorher schon ¨tot¨, und dennoch hattest Du es nötig zu kommentieren und die Leute von meiner Unfähigkeit zu unterrichten.
    Jetzt hab gefälligst den Mumm und zieh das durch.
    Geändert von MRissler (23.10.2017 um 19:19 Uhr)

  15. #15
    putzt hier nur
    [anwesend]

    Registriert seit
    03.10.2005
    Beiträge
    112

    AW: Neuer gaming PC

    ok bevor hier jetzt der Keyboardkrieg ausbricht bedanke ich mich für eure Hilfe! Ich mach mir mal ein paar gedanken und stelle mir was zusammen. Danach schau ich mal bei Computerbase ins forum und schau was die Leute dazu sagen (da hier ja laut euch alles tot ist ).

    Als letztes nurnoch die Frage: macht es einen wesentlichen Unterschied von welcher Firma/welches modell (gaming/winforce/aero/....) die Graka ist? Ich hatte mir überlegt die Aero ist gut für ein kleines Gehäuse da sie die Heißluft direkt rausbläßt... Aber macht das einen Unterschied?


 
Seite 1 von 2 1 2 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
User Editable Threads, Thread Admins and Group Moderators provided by Threadmins and Group Moderators (Lite) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.